Dienstag, 12. Oktober 2010

Berberitzen-Gugelhupf

Gugelhupf essen ist in Wien eine heilige Sache! Daher auch der Name dieser Köstlichkeit. Die Kapuze der Kapuzinermönche hieß früher Gugel und danach ist dieser Kuchen auch benannt. Und auch sonst ist der Gugelhupf mit der österreichischen Geschichte weiter verbunden. Katharina Schratt, das berühmte kaiserliche Gspusi, ließ für ihren Geliebten immer seinen Lieblingsgugelhupf liefern, wenn er zu Gast bei ihr war.

Diese Variante mit Berberitzen entstand durch Zufall, weil die Turbohausfrau wieder mal vergessen hatte, dass sie Rosinen kaufen sollte, allerdings waren gerade Berberitzen zur Hand, die dann statt der Rosinen in den Gugelhupf wanderten. Und das Experiment war ein voller Erfolg, da die sauren Berberitzen, dem Kuchen das gewisse Etwas verleihen.



Zutaten:
30 dag glattes Mehl
15 dag Butter
10 dag Kristallzucker
1 Würfel Germ
10 dag Berberitzen (oder Rosinen)
1/8 l Milch
1 Ei
4 Eidotter
1 TL Vanillezucker
etwas Rum
Zitronenschale
1 Prise Salz

Fett und Mehl für die Form
Staubzucker zum Bestreuen



Die Gugelhupfform mit flüssiger Butter auspinseln, mit Mehl einstauben.
Die Berberitzen in Rum einweichen.
Aus Germ, etwas lauwarmer Milch, 2 EL Mehl, 1 Prise Salz und 1 Prise Zucker ein Dampfl herstellen.Mit Mehl bedecken und aufgehen lassen, bis sich im Mehl Risse zeigen.
Danach die handwarme Butter schaumig rühren, die restlichen Zutaten einrühren, ganz am Schluss Mehl und das Dampfl einarbeiten. Den Teig in die Gugelhupfform einfüllen und an einem warmen Ort zugedeckt ca. 30 min. aufgehen lassen.
Im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad (keine Umluft!) ca. 50 min. backen. Etwas überkühlt stürzen, erst anzuckern, wenn der Gugelhupf ganz ausgekühlt ist.






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