Samstag, 21. Mai 2011

Gebackene Holunderblüten

Liebe Juliane, hier kommt eine Anleitung, wie diese "Hollerschöberln", wie sie bei uns hießen, seit meiner Kindheit gemacht werden. Bei mir gibt es keinen Pfannkuchenteig, sondern einen Teig wie für Kaiserschmarren, also mit aufgeschlagenem Eiweiß, was die Schöberln schön flauschig-flaumig macht. Statt der Milch im Teig kann man übrigens auch Bier oder Weißwein nehmen.

Zutaten für 4 Personen als Dessert oder 2 Personen als Hauptspeise:
8 Holunderblütendolden
2 Eier, getrennt in Eigelb und Eiklar
180 g Mehl, glatt
160 ml Milch
1 Prise Salz
Öl zum Frittieren
Staubzucker zum Bestreuen

Die beiden Eigelb mit Milch und Mehl zu einem Teig verrühren, ca. eine halbe Stunde ruhen lassen, damit das Mehl quellen kann. Der Teig soll zähflüssig sein - wenn nötig noch etwas Milch dazugeben.
Öl einen Finger hoch in die Pfanne geben, erhitzen.
Eiklar mit dem Salz zu einem steifen Schnee schlagen. Erst ein Drittel vom Eischnee zum Teig, vorsichtig unterziehen, dann den Rest unterheben.

Die Dolden einzeln in den Teig tauchen, abtropfen lassen:
Mit einer sauberen (!) Schere die Stiele möglichst nah an den Blüten abschneiden:




Die Blüten auf einer Seite ca. 3 min. backen, dann wenden:
Auf Küchenkrepp gut abtropfen lassen, dann mit reichlich Staubzucker bestreut servieren. Dazu passt Kompott, sehr lecker sind auch marinierte oder pürierte Erdbeeren.




Und noch ein Foto vom Innenleben:

So, liebe Juliane, ich hoffe, dir damit geholfen zu haben.

Leider kann ich in den nächsten Tagen keine Kommentare beantworten, weil ich offline sein werde - ihr dürft euch also von meinem Blog erholen! ;)

Kommentare :

  1. Du bist der Oberhammer! DANKE für diese Anleitung, das werd ich doch glatt mal ausprobieren. Und mit Bierteig probier ich das auch mal. Vielen Dank und schöne Offline-Zeit!

    Schöner Tag noch,
    Juliane

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  2. Freut mich, wenn du das Rezept brauchen kannst.

    Die Offline-Zeit war schön, aber wieder mal viiiiel zu kurz. *seufz*

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