Montag, 22. August 2011

Linsensalat mit Essigzitrone und Gorgonzola

Und schon kommt das nächste Rezept mit Essigzitrone - eines von den Beispielen, wo mir diese schrecklich saure Zitrone ein Gericht gerettet hat. Eigentlich ist es ein Ottolenghi-Rezept, mit denen ich fast immer sehr gute Erfahrungen gemacht habe, allerdings hatte ich Pech und erwischte einen recht geschmacklosen Gorgonzola. Ich denke, dass ein kräftiger Blauschimmelkäse das Tüpfelchen auf dem I bei diesem Essen ist. Aber die Zitronenstreifen haben zum Glück alles rausgerissen.


Wie es derzeit üblich ist, werden dafür Paradeiser im Ofen getrocknet. In diesem Fall ca. 5 Flaschentomaten, eineinhalb Stunden bei 130 Grad. Es werden Thymianzweige auf den Paradeisern verteilt, Olivenöl, Salz und Balsamico kommen drauf. Die Paradeiser werden dann in abgekühlter Form verwendet.

Zutaten für den restlichen Salat:
1 kleine rote Zwiebel in dünnen Ringen
1 EL Rotweinessig
1 TL Fleur de Sel
250 g Castellucio-Linsen (Turbohausfrau: 200 g Belugalinsen)
3 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe (Turbohausfrau: konfierte)
schwarzer Pfeffer
jeweils 3 EL gehackte Petersilie, Schnittlauch und Dille
80 g Gorgonzola (Turbohausfrau hat leider recht geschmacksarmen erwischt, daher:
1 Essigzitrone, nur die Schale in feinen Streifen)

Die Linsen weich kochen, abgießen und gut abtropfen lassen, noch warm mit den Zwiebelringen vermischen, auch Olivenöl, Knoblauch und schwarzen Pfeffer zu den noch warmen Linsen geben. Alles abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen die übrigen Gewürze und die Kräuter unterheben. Getrocknete Paradeiser, Gorgonzola und/oder Essigzitrone unterheben. Mit dem ausgetretenen Saft der Paradeiser beträufeln.

Fazit: Wird auf jeden Fall nachgekocht, beim nächsten Mal nur mit Essigzitrone, ganz ohne Käse. Ein schöner Sommersalat.

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