Mittwoch, 14. März 2012

Szegediner Gulasch

Winter ade! Wir starten in Wien gerade einen Versuch, wie Frühling aussieht. Wunderbar! Noch schnell ein letztes winterliches Gericht, bei dem Fleisch schön lang geschmort wird, dazu noch Sauerkraut. So kann man gut Abschied vom kalten Wetter nehmen.

Vom Szegediner Gulasch sollte man auf jeden Fall mehr kochen. Wie jedes Gulasch schmeckt es am zweiten Tag besser als am ersten, außerdem kann man es sehr gut einfrieren.

Für 4 Portionen
500 g Schweinsschulter, in gulaschgroße Würfel geschnitten
100 g durchzogenen Speck, in winzige Würfelchen geschnitten
500 g Sauerkraut
200 g Sauerrahm
1 EL Mehl
2 Zwiebeln
Butterschmalz
1 Prise Zucker
1 EL Paprikapulver edelsüß
1 TL Paprikapulver rosenscharf
1 EL Kümmel
1 Zehe Knoblauch
1 Lorbeerblatt
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Zwiebeln hacken. Das Fleisch in Butterschmalz rundherum anbraten, am besten portionsweise, bis es schön Farbe angenommen hat. Dann Speck und Zwiebelwürfelrn mitbraten. Fein gehackten Knoblauch und Kümmel dazugeben, die beiden Paprikasorten sehr kurz mitrösten. Paprikapulver wird leicht bitter, wenn es zu stark angeröstet wird, daher wirklich aufpassen! Warmes Wasser dazugießen, bis das Fleisch zur Hälfte bedeckt ist. Deckel draufsetzen, aber halb offen lassen, eine halbe Stunde dünsten. Das Sauerkraut dazugeben und alles miteinander eine Stunde schmoren. Mehl mit Sauerrahm gut verrühren, einen Schöpfer von der Garflüssigkeit aus dem Topf nehmen, in das Gmachterl (= Mehl-Sauerrahm-Gemisch) rühren, damit man diese Rahmflüssigkeit dann zügig zur Sauerkraut-Fleisch-Mischung rühren kann. Wie immer bei einem Gmachterl alles einige Minuten durchkochen, damit der Mehlgeschmack verschwindet. Das Szegediner Gulasch noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.




Bei der Beilage scheiden sich die Geister: klassisch gibt es dazu Salzkartoffeln, aber ich gehöre zur Knödelfraktion und mag am liebsten eine Scheibe Serviettenknödel dazu.

Kommentare :

  1. schon wieder verpasst. Nächsten Winter mich bitte früher daran erinnern, dass ich das schon lange machen wollte :-)

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  2. Hach!
    Ich hab den Termin auch verpasst, dabei gehört das Szegediner zu den Lieblingsgerichten. Aber mit Salzerdäpfeln, die gehören zerdrückt und mit dem Saftl vermantscht, das kann man mit dem Knödel ja nicht.

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  3. Na ich kann dich ja auch erinnern im kommenden Winter! ;)

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