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Donnerstag, 9. Januar 2025

Fleischbällchen in Mango-Paprika-Sauce

Fleischbällchen gehen immer! Also bei uns zumindest. Dieses Rezept ist hervorragend für diese Jahreszeit, weil es gerade sogar im Supermarkt brauchbare Mangos gibt. Was auch fein ist: Diese Fleischbällchen passen zu Erdäpfeln, zu Polenta oder zu Pasta gleich gut. Die Zubereitung ist unkompliziert.

Rezeptquelle: Tom Franz - Israelische Küche

 

Zutaten für 2-3 Personen 

Für die Fleischbällchen
250 g Faschiertes (hier: Lamm, aber es geht sicher auch anderes)
1 Zwiebel, geschält und klein gehackt 
1 Eigelb 
1 EL Walnüsse, klein gehackt 
1 EL Semmelbrösel 
1 EL Basilikumblätter, fein gehackt 
2 EL Olivenöl 
Sonnenblumenöl zum Braten
Salz 

Für die Sauce
1 orange (rot oder gelb sind auch gut) Paprikaschote, entkernt und in große Stücke geschnitten 
1 reife Mango, geschält und das Fruchtfleisch vom Kern geschnitten 
3 reife Paradeiser, halbiert (hier: 1/2 Dose Schälparadeiser)
1 Knoblauchzehe, zerdrückt 
3 EL Olivenöl 
1 Msp. Cayennepfeffer 
1 Msp. gemahlener Kreuzkümmel 
1 Prise edelsüßer Paprika 
1 Prise Kurkuma 
Salz 
weißer Pfeffer aus der Mühle 

 

 

Für die Fleischbällchen das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel mit etwas Salz darin langsam glasig anrösten. Mit Eigelb, Walnüssen, Semmelbröseln und Basilikum in einer Schüssel vermischen. 

Für mindestens ½ Stunde in den Kühlschrank stellen. Dann aus der Masse kleine Kugeln oder kleine Laibchen formen und diese wiederum mindestens ½ Stunde in den Kühlschrank stellen.

3-4 EL Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen und die Fleischbällchen in kleinen Portionen rundherum goldbraun braten. 

Für die Sauce den Backofen auf 180° C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Paradeiser, Paprika, Mango und Knoblauch hineinlegen, das Olivenöl hinzufügen und alles mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Kreuzkümmel, Paprika und Kurkuma würzen. Im heißen Rohr 30-35 Minuten backen, bis das Gemüse gar ist. 

Überkühlt mit dem Pürierstab pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sollte die Konsistenz zu fest sein, einfach etwas heißes Wasser mit dem Pürierstab einarbeiten. Für sehr Fleißige: Die Masse durch ein Sieb streichen. 

Die Fleischbällchen in die heiße Sauce legen und falls nötig noch einmal erwärmen. Sonst einfach durchschwenken und mit Pasta oder Polenta oder Erdäpfeln servieren.


Blog-Event CCXIV - Baby, it's cold outside (Einsendeschluss 15. Januar 2025)



Simone vom Blog Zimtkringel sucht in ihrem Blogevent bei Zorra gerade herzerwärmende Rezepte. Für mich sind Fleischbällchen immer genau das, nämlich Essen auch für Herz und Seele, nicht nur um den Hunger zu stillen. Daher bringe ich dieses Essen bei dem Event vorbei.


Donnerstag, 10. Oktober 2024

Waldviertler Bierknödel

Hopfenfeld im Waldviertel

Das Waldviertel im Sommer ist einfach großartig! Wenn wir in Wien bei 35 Grad geschwitzt haben, waren in Zwettl erfrischende 16 Grad Morgentemperatur, Tageshöchstwerte um die 25 Grad. Und an genau so einem Tag war ich mit etlichen anderen Bloggerinnen von Martina Macho zu Zwettler Bier eingeladen. Ich war bereits zur Hopfenernte und zur Gerstenernte im Waldviertel, nun war der dritte Bestandteil vom Bier, nämlich das Wasser dran. Wir sind den Zwettler Bierweg durch den Wald gegangen, um schließlich das wunderschöne historische und das nicht minder schöne neue Wasserwerk zu besichtigen. Bitte das ist ein Unterschied! Es ist unglaublich, wie viel Knowhow eingesetzt wird, um "einfach nur ein Bier" zu brauen.

Ich muss sagen, es ist auch sehr schön zu sehen, mit wie viel Sorgfalt mit allen Zutaten für Bier hier umgegangen wird. Da steckt eine Menge an Herzblut, aber auch Verstand drinnen!


Jedenfalls waren wir nicht nur zum Lustwandeln im Wald und zur Weiterbildung eingeladen, sondern auch zum Kochen und Essen. Und zwar nicht einfach irgendwohin, sondern zum Wirtshaus im Demutsgraben. Ich bin ja im Sommer sehr gern im Waldviertel der Temperaturen wegen, daher kannte ich das Lokal schon. Es ist wirklich eines der besten! 

 

 

Wir haben Waldviertler Bierknödel und Schafkäseknödel gemacht. Sehr gut haben die alle geschmeckt. Ich möchte nun das Bierknödelrezept, das ich aber ein wenig bearbeitet habe, zeigen. Das Rezept war auch klug gewählt: Das Waldviertel ist die Heimat der Erdäpfelknödel, denn der Boden vom Waldviertel ist ideal für Erdäpfel. Auch Kraut wächst hier gut. Also ist das hier ein ganz klassisches Waldviertler Essen.

 


Für 12-14 Knödel (6 bis 7 Portionen)
1 kg mehlige Erdäpfel
250 g Erdäpfelmehl
1 TL Salz

Die Erdäpfel kochen und schälen, noch warm durch die Erdäpfelpresse drücken. Mit Salz und Erdäpfelmehl mischen. Den Teig zu einer dicken Rolle formen.

 

Fülle:
300 g faschiertes Kalbfleisch
100 g braune Champignons
1 kleine Lauchstange
1 EL Sonnenblumenöl
1 Seiderl (= 0,3 l) Zwettler Märzen oder Lager
Salz
Pfeffer

Lauch und Champignons putzen und fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen, das Faschierte dazugeben und trocken rösten, bis das Fleisch fein bröselig ist. Lauch und Champignons dazugeben und mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Bier dazugeben und alles köcheln, bis das Bier komplett verdampft ist. Fülle auskühlen lassen.

Salzwasser in einem sehr großen Häfen zum Kochen bringen.

Die Teigrolle in 12-14 Stücke teilen. Mit feuchten Händen die Teigstücke zu dicken Fladen formen. In die Handfläche setzen, sodass eine Vertiefung entsteht. Da hinein kommt 1 EL Fülle. Teig um die Fülle herum schließen und zwischen den Händen zu einem runden Knödel formen.

Wenn alle Knödel fertig sind, legt man sie ins kochende Wasser. Das Wasser kühlt durch die Knödel so weit ab, dass es nicht mehr kocht. Das wollen wir aber eh so, also drehen wir nun auch den Herd auf mittlere Hitze zurück, denn die Knödel sollen nur mehr ziehen und nicht wild kochen. Die Knödel sinken anfangs auf den Boden des Topfes. Wenn sie nach etwa15 min. aufsteigen, sind sie fertig.


 

Paprikakraut:
1 kg Jungkraut (ersatzweise Braunschweiger oder Spitzkraut)
1 Zwiebel
1 Prise Zucker
1 EL Sonnenblumenöl
1 Seidel (= 0,3 l) Zwettler Lager oder Märzen
1 TL Paprikapulver edelsüß
½ TL Paprikapulver scharf
Salz
Pfeffer

Nur kurz zum Kraut: Wenn man das jetzt schon erhältliche lagerfähige Kraut verwendet, wird die Garzeit sehr viel länger. Die im Rezept genannten Sorten erkennt man an den locker aufeinander liegenden Blättern. Diese zarten Krautsorten sind innerhalb von 10 min. gar.

Zwiebel fein hacken. Kraut erst nudelig schneiden, diese Krautstreifen dann etliche Male durchschneiden, damit man dann keine endlos langen Streifen auf dem Teller hat.

Öl in einer Pfanne erhitzen, darin den Zwiebel hell rösten. Zucker und Kraut dazugeben, beides mitrösten. Das Bier dazugießen. Mit Salz, Pfeffer und den beiden Paprikasorten würzen. Das Bier einkochen lassen, bis es fast ganz verkocht ist. Aber Vorsicht: Paprikapulver brennt leicht an, daher das Kraut nicht ganz trocken rösten.

Die Knödel auf dem Kraut anrichten und servieren.



 
© Philipp Lipiarksi

Damit ihr mich auch mal sehen könnt: Das bin ich im Wirtshaus im Demutsgraben.


Donnerstag, 19. September 2024

Wilde Köttbullar mit Erdäpfel-Erbsen-Stampf

Normalerweise kommt bei uns unter der Woche kein Fleisch auf den Tisch, schon gar kein Wild. Aber nun habe ich einerseits viel Wild gekauft und andererseits bin ich nicht so gut im Portionieren von größeren Fleischstücken, also habe ich wieder einmal Fleisch für meinen Fleischwolf produziert. Zum Glück gibt es in dem neuen Wildkochbuch einige Rezepte mit Faschiertem, was mir sehr entgegengekommen ist. Und diese Köttbullar waren genau so, wie ich sie mag: Ein richtiges Wohlfühlessen für kühlere Herbsttage.


2 Portionen

Für die Fleischbällchen:
1 Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
300 g faschiertes Wild (bei mir Reh und Wildschwein gemischt)
50 g Bröseln
1 Ei (Größe M)
2 EL Milch
1 Prise Wildgewürz
Salz
Pfeffer
150 ml Gemüsesuppe
80 ml Obers
2 TL Dijon-Senf
4 EL Preiselbeeren (Einkochzeit ist gerade!)
1 EL Speisestärke
1 EL Öl

Für den Erdäpfelstampf:
400 g mehlige Erdäpfel 
Salz
150 g Erbsen (TK)
1 EL Knoblauchbutter (hier selbst gemacht: 1 EL zimmerwarme Butter und 1 große, sehr fein gehackte Knoblauchzehe verrührt)
30 ml Obers
2 EL Zitronensaft
Pfeffer

Für die Köttbullar die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Die Hälfte der Zwiebel mit Knoblauch, Faschiertem, Bröseln, Ei, Milch und Wildgewürz in eine Schüssel geben. Salzen und Pfeffern, dann alles gut mit den Händen vermischen und daraus 6-8 Fleischbällchen formen.

Für die Sauce Gemüsesuppe, Obers, Senf, die Hälfte der Preiselbeeren und die Speisestärke verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.

Für den Stampf die Erdäpfel schälen und in grobe Stücke schneiden. Diese Stücke in Salzwasser je nach Größe 10-15 min. kochen.

In der Zwischenzeit die Fleischbällchen im Öl anrösten, nach der Hälfte der Garzeit ( ca. 5 min.)  die restliche Zwiebel zugeben und mitrösten.

Für den Stampf die Erbsen zu den Erdäpfeln geben und alles miteinander noch einmal 5 min. köcheln lassen.

Die Zutaten für die Sauce noch einmal gut aufrühren und zu den Fleischbällchen gießen. Die Sauce dicklich einkochen lassen.

Währenddessen die Erdäpfel abgießen und ausdampfen lassen. Knoblauchbutter, Obers, Zitronensaft, Salz und Pfeffer dazugeben und mit einem Erdäpfelstampfer zerstampfen. Abschmecken.

Die Fleischbällchen auf zwei Teller verteilen, mit der Sauce beträufeln, mit den übrigen Preiselbeeren und dem Stampf servieren.


Donnerstag, 12. Oktober 2023

Hascheehörnchen

Es gibt Rezepte, die bleiben ein Leben. Sie geraten vielleicht mal in Vergessenheit, aber nachdem sie quasi Kindheit sind, wird man sie nie mehr los. Dieses hier ist aber nicht so lästig wie ein Ohrwurm, den man erst jemand anderem anhängen muss, damit man ihn los wird, sondern es ist ein sehr einfaches und ganz schlichtes Essen, das schnell zubereitet ist und normalerweise allen schmeckt. Die einzige Voraussetzung: Man muss trockenes Essen mögen. Sonst vielleicht einen Sauerrahmdip (Sauerrahm, Salz, Schnittlauch verrühren, fertig) dazu servieren.

Dazu passen sehr gut Blattsalate. Also eigentlich halte ich die bei diesem Essen für unverzichtbar.


Für 2 verfressene (wie wir) oder 3 normale Menschen

250 g Hörnchen 
250 g gemischtes Faschiertes (Deutsche nehmen Hackfleisch halb und halb)
1 Zwiebel, gewürfelt 
1 EL Öl 
2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
1 TL edelsüßes Paprikapulver
etwas Kümmel ganz, aber gehackt 
Salz 
Pfeffer 
frischer Majoran, gehackt
Petersilie, gehackt


Nudelwasser zustellen. Während das Wasser heiß wird und die Hörnchen kochen, kann man den Rest zubereiten.

Öl erhitzen, zuerst die gewürfelte Zwiebel und den Knoblauch anrösten, dann das Faschierte mitbraten, bis es gut braun und bröselig ist. Mit Salz, Pfeffer, gehacktem Kümmel und süßem Paprikapulver würzen. Hörnchen tropfnass unterrühren. Alles mit den Kräutern bestreuen und servieren.


 

Turbohausfrauentipp: Sollte man nur faschiertes Rindfleisch zur Hand haben, dann empfehle ich, dass man ordentlich fetten Bauchspeck anröstet, die Knusperwürferl herausheben und auf Küchenrolle abtropfen lassen. Zwiebel dann im ausgelassenen Speck statt Öl anrösten. Die Speckwürferl am Ende über das Gericht drüberstreuen. Das hat den Vorteil, dass man auch noch a bissi Knusper in dieses Gericht bringt.

Mittwoch, 8. März 2023

Griechische Lauchtascherl mit Zitronensauce

Ich habe es ja geahnt, dass der Griechenland-Film nicht spurlos an mir vorübergehen wird! Nein, ich hab keinen Griechenlandurlaub gebucht, aber etwas Griechisches gekocht. Es ist ja auch wirklich die Jahreszeit, in der einem das heimische Gemüse nach den üblichen Rezepten schon sonst wo raushängt, da bediene ich mich dann gerne in anderen Ländern, die mit unseren Gemüsesorten gut funktionieren. 

Worauf man hier achten muss: Man braucht wirklich dicke Lauchstangen. Am besten schaut man in türkischen oder Biogeschäften, denn da hat nicht alles die 08/15-Einheitsgröße, die der Handel sonst zu bieten hat. Die Lauchstreifen sollten 6-7 cm Breite haben, meine Stangen haben je ½ Kilo gewogen. Und man sollte den dunkelgrünen Teil vom Lauch, auch wenn er noch so schön ist, für etwas anderes verwenden (diese Pasta zum Beispiel), denn der lässt sich nicht gut falten.

Das Falten der Lauchtascherln ist übrigens recht einfach. Am besten, man übt es vorher einmal mit einem Streifen Papier: Steifen vor sich auflegen, das Ende, das zu einem zeigt, einmal im rechten Winkel falten, den wieder im rechten Winkel falten − der Rest ergibt sich dann quasi von selber. 


Für 3-4 Portionen
2 große Lauch
2 EL Langkornreis
1 Schalotte, fein gewürfelt
150 g Faschiertes (Deutsche nehmen Hackfleisch)
3 EL Olivenöl
Schale von ½ Biozitrone, fein abgerieben
Kreuzkümmel
Salz
Pfeffer
2 EL gehackte Dille
1 EL gehackte Petersilie
250 ml klare Hühnersuppe
 
Für die Zitronensauce
2 Eigelb
1 EL Stärkemehl 
1 EL Zitronensaft
Schale von ½ Biozitrone, fein abgerieben
200 ml Hühnerbrühe

Den Lauch putzen und waschen. Der Länge nach aufschlitzen, aber nicht durchschneiden, sondern immer nur die äußeren Blätter anritzen. Auf 20 bis 30 cm Länge schneiden. Salzwasser zum Kochen bringen, die Lauchstreifen darin 2 min. blanchieren. Herausnehmen in ein Sieb legen und mit Eiswasser abschrecken. Auf einem Hangerl (Deutsche nehmen ein Geschirrtuch) gut abtropfen lassen.

Den Reis ca. 10 min. in kochendem Wasser vorgaren. Abtropfen lassen.

Schalotte in 1 EL Olivenöl glasig andünsten. 

Reis, Schalotten und Lauch abkühlen lassen. Ich lobe mir mein Balkonien zu dieser Jahreszeit: Alles für 5 min. rausstellen, dann kann man weiterarbeiten. Backrohr auf 180 Grad vorheizen.

Fleisch in ein Schüsserl geben, kräftig (wichtig!) mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Dille, Zitronenschale und Petersilie würzen. Einen Bräter mit dem restlichen EL Olivenöl auspinseln.

Einen Lauchstreifen vor sich auf die Arbeitsfläche legen, einen EL Fülle an dem Ende, das einem an nächsten ist, geben. Den Lauchstreifen in rechtem Winkel drüberklappen und den Streifen so weiter zuklappen, bis der Lauchstreifen zu Ende ist. Mit der Schnittstelle nach unten in den Bräter legen. Alle Lauchstreifen und die Fülle so verarbeiten. Man kann die Täschchen angeblich auch übereinander stapeln, aber das habe ich noch nicht versucht.

Hühnersuppe bodenbedeckt über die Tascherln gießen, mit 1 EL Olivenöl beträufeln. Deckel (oder Alufolie) drauf und für eine Stunde ab damit ins Rohr. Nach der Halbzeit nachschauen, ob noch Flüssigkeit da ist, nötigenfalls wenig Suppe zugießen. Am Ende sollte die Flüssigkeit weg sein.

In der Zwischenzeit die Zitronensauce zubereiten: Eigelb mit Stärke, Zitronensaft- und schale in einem beschichteten Topf verrühren. Hühnersuppe zum Kochen bringen, langsam unter ständigem Rühren zur Eigelb-Mischung gießen, alles miteinander erwärmen, bis die Stärke die Sauce abbindet. Nicht kochen lassen!

Lauchpäckchen auf Teller verteilen, Sauce drüberträufeln. Mit Weißbrot servieren.


Sehr frei nach diesem Rezept nachgekocht: click





Sonntag, 15. Dezember 2019

[Kulinarische Weltreise] Ameisen auf dem Baum

So, jetzt habe ich den Haupttreffer gelandet: grüner Sichuanpfeffer. Wer gern chinesisch und da vor allem Sichuanküche isst, wird vielleicht schon nach der grünen Variante Ausschau gehalten haben. Ich habe dieses Gewürz nur einmal gekostet und bin seither echt besessen davon, dass ich es irgendwo finde. Jetzt gibt es den tatsächlich auch in Österreich! Besser gesagt gab. Ein Artikel in der Zeitung und zack, ausverkauft.

Und was ist da jetzt so besonders dran? Das Ma. Chinesen legen beim Kochen sehr viel Wert auf Ma, das ist ein ganz besonderes Mundgefühl, das man bei uns nicht kennt. Ich kenne es nur vom grünen Sichuanpfeffer. Okay, ein wenig auch vom roten, aber das ist gar kein Vergleich. Wenn man nur eine einzige kleine Schale von diesem Pfeffer in den Mund steckt und zerkaut, stellt sich ganz schnell ein Betäubungsgefühl ein, um dann im selben Moment umzuschlagen in ein ganz spannendes Kribbeln. Im ersten Moment könnte man das mit Schärfe verwechseln, ist es aber nicht. Es entwickelt sich ein unglaubliches Zitrus-Aroma im Mund, das fast ein wenig süßlich rüberkommt. Der Turbohausmann hat gemeint, das sei fast wie das Brausepulver aus der Jugend, aber irgendwie auch wieder ganz anders. Also falls jemand die Gelegenheit hat, diesen grünen Sichuanpfeffer einmal zu probieren, sollte das unbedingt tun.

Wir haben sofort damit ein Essen gemacht, das der Turbohausmann sehr gern mag. Das ist jetzt so, wie ich Sichuanküche kenne: So scharf, dass es für mich schon grenzwertig ist! Ab und zu mag ich so etwas sehr gern.


100 g Glasnudeln
1 TL Sichuanpfeffer, trocken geröstet und gemörsert
1 Esslöffel Öl
1 Esslöffel Ingwer (fein gehackt)
1 Esslöffel scharfe Bohnenpaste
100 g Faschiertes (nur Schwein)
400 ml klare Hühnersuppe
½ Teelöffel Zucker
1 EL Sojasauce
2 Frühlingszwiebel, gehackt, Grün und Weiß getrennt



Die trockenen Nudeln 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Spülen, abtropfen lassen und beiseite stellen. In einem Wok bei mittlerer Hitze das Öl und den gehackten Ingwer hinzufügen. Den Ingwer etwa eine Minute braten, dann die Bohnenpaste und den gemörserten Sichuanpfeffer hinzufügen. Alles eine weitere Minute braten, dann das Faschierte hinzugeben. Braten, bis das Fleisch gar ist. Hühnerbrühe, Zucker und Sojasauce dazugeben. Alles erhitzen, bis die Suppe kocht. Glasnudeln und das Weiße der Frühlingszwiebeln hinzufügen. Alles schnell 1-2 Minuten lang umrühren. Mit einer Küchenschere die Glasnudeln im Wok einige Male durchschneiden.

Entweder gleich so oder mit gedünstetem Reis  oder rührgebratenem Gemüse servieren.


Ich gebe zu, es gibt schöneres Essen. Aber besseres, das gleichzeitig schneller geht? Eher nicht.

Wer es bisher ausgehalten hat, dem schreibe ich natürlich gern auf, woher ich diesen besonderen Schatz habe: ma-la.shop Man sollte den Shop im Auge behalten, denn da hoffe ich noch auf viele weitere Schätze für die chinesische Küche. Der Link ist wie immer not sponsored und auch kein Affilate Link. 

In den nächsten Tagen kommen sicher noch mehr Links im Zuge der kulinarischen Weltreise, die dieses Monat nach China geht. Ich werde die Links dann gern ergänzen.






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Sylvia von Brotwein: Gebackenes Schweinefleisch süß sauer
Sylvia von Brotwein : Ameisen krabbeln auf dem Baum - Glasnudeln mit Hackfleisch
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Volker von Volkermampft: Fisch süß-sauer - der "chinesische" Klassiker mal anders
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Freitag, 13. Dezember 2019

[Kulinarische Weltreise] Rührgebratene Fisolen

Die Kulinarische Weltreise führt dieses Monat nach China. Da bin ich doch ganz vorne mit dabei! Wir essen sehr gern chinesisch, am liebsten so richtig scharfe Sichuan-Küche, aber auch etwas wie diese rührgebratenen Fisolen. Das Rezept hat fast nur Vorteile: Geht schnell und schmeckt hervorragend − die Krux dabei ist, man braucht chinesisches Olivengemüse. Das kann man auf gar keinen Fall durch ein anderes Olivenprodukt ersetzen, denn das ist etwas komplett anderes: Grüne chinesische Oliven werden dafür eine halbe Stunde lang gekocht und dann zusammen mit chinesischem Senfgrün mit Öl und einigen ausgewählten Gewürzen gebraten. Was genau die Paste so tief schwarz macht, weiß ich nicht.

Mir hat Jürgen diese Paste aus Shanghai mitgebracht und ich habe derzeit noch nicht die geringste Ahnung, ob man die hier kaufen kann. Das Rezept stammt aus derselben Quelle, weil von Jürgen genau so gekocht in einem chinesischen Haushalt. Ich verblogge das Rezept trotz dieser exotischen, nicht austauschbaren und nicht weglassbaren Zutat, denn es schmeckt sooo gut! Vielleicht hat ja auch jemand so ein Mitbringsel daheim und weiß nicht, was man damit anstellen kann.



Zur Menge: An sich ist das für vier Personen gedacht, aber wir packen das zu zweit ... Jaaaa, verfressen.  😁

Für das Fleisch:
150 faschierte Schweinefleisch
1 Teelöffel Shaoxing Wein
1 Teelöffel Sojasauce
 1/8 Teelöffel weißes Pfefferpulver

Für den Rest des Gerichts:
2  Esslöffel geschmacksneutrales Pflanzenöl (geteilt in 1 + 1)
½ kg Fisolen, in kleine Stücke geschnitten
1 Teelöffel Ingwer (fein gehackt)
2 Knoblauchzehen (fein gehackt)
1 Esslöffel eingelegtes Olivengemüse
1 Esslöffel Shaoxing Wein
¼ Teelöffel Zucker
6-7 getrocknete Chilischoten (entkernt und in grobe Stücke geschnitten, mild oder scharf nach Wahl)
½ Teelöffel Sesamöl
¼ Teelöffel Salz (oder nach Geschmack)


Das faschierte Schweinefleisch mit 1 Teelöffel Shaoxing-Wein, 1 Teelöffel Sojasauce und einer Prise weißem Pfefferpulver marinieren. 15 Minuten ruhen lassen. 1 Esslöffel Öl im Wok bei mittlerer Hitze erhitzen. Fisolen dazugeben, ein paar Minuten rührbraten, bis die Fisolen ein wenig welk ausschauen und durchgegart sind. Hitze dabei nicht höher als auf mittlerer Stufe, um Verbrennungen zu vermeiden. Es dauert ungefähr 5 Minuten, um die Fisolen auf diese Weise zu garen. Das klingt recht kurz, aber das reicht tatsächlich, dass nichts mehr quietscht an den Zähnen. Fisolen in eine Schüssel geben und beiseite stellen.

1 Esslöffel Öl im Wok bei mittlerer Hitze erhitzen. Gehackten Ingwer und den Knoblauch hineingeben. Eine Minute rührbraten, die Hitze erhöhen und das Schweinefleisch hinzufügen. Schweinefleisch rührbraten, bis es gar ist. Nun das Olivengemüse, den Shaoxing-Wein und den Zucker hinzufügen. Alles unter Rühren für ein bis zwei Minuten braten. Die Fisolen, die getrockneten Chili und das Sesamöl in den Wok geben. Etwa eine Minute rührbraten, salzen.

Mit Reis servieren.



Hier ist noch ein sehr gutes chinesisches Rezept am Blog: Rührgebratene Sichuan-Fisolen

In den nächsten Tagen kommen sicher noch mehr Links im Zuge der kulinarischen Weltreise, die dieses Monat nach China geht. Ich werde die Links dann gern ergänze, was nun geschehen ist.


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Donnerstag, 5. September 2019

Gefüllte Paprika


Es kommt wieder ein Rezept, das ich schon aus meiner Kindheit kenne und immer noch so mache, wie die Mama das getan hat. Der Unterschied zu den meisten anderen Rezepten ist, dass in die Fleischfülle kein Reis kommt, sondern wie in Fleischlaberl eine eingeweichte, ausgedrückte Semmel. Wahrscheinlich kann ich mich an die Reis-Variante nur deswegen nicht gewöhnen, weil ich mit dieser hier aufgewachsen bin.

Und natürlich ist genau jetzt die beste Jahreszeit dafür, denn Paradeiser und Paprika sind gerade voll reif und es gibt die in hervorragender Qualität.

Danke übrigens an den Paradeiserpapst, denn Herrn Stekovics, denn er hat mir auf der Paprika-Führung verraten, dass Paprika auf keinen Fall unter Platzangst leiden. Nun habe ich die auf Balkonien zusammengepfercht in Töpfe und siehe da, die tragen so toll wie noch nie!



Für die Paprika
6  Paprika (auf keinen Fall grün; ich mag am liebsten Spitzpaprika)
1 Semmel
0,3 l Milch
1 Zwiebel (eher klein)
1 Knoblauchzehe
3 EL Öl
500 g Faschiertes (gemischt)
1 Ei
1 Kaffeelöfferl Senf
Salz
Pfeffer
Majoran

Für die Paradeissauce 
1 kg Fleischparadeiser (gut reif bis überreif, schlechte Stellen und Strunk ausgeschnitten)
50 g Butter
40 g Mehl (glatt)
¼ l Gemüsesuppe
1 EL Paradeismark
 Salz
Pfeffer
Zitronensaft
Zucker


Für die Sauce die Paradeiser in grobe Würfel schneiden. Zwiebel schälen, würfeln und in der Butter anschwitzen. Mehl einrühren und mit anschwitzen. Suppe dazugießen und aufkochen. Paradeiser und Paradeismark einrühren, Sauce ca. 20 Minuten köcheln; dabei öfter umrühren.

Rohr auf 180°C vorheizen.

Für die Fülle die Semmel in Milch einweichen, bis sie ganz und gar vollgesaugt ist. Dann gut ausdrücken, dabei zerzupfen und zum Faschierten geben. Zwiebel und Knofel schälen, klein hacken, im Öl anschwitzen und auskühlen lassen. Faschiertes mit Salz, Pfeffer, Senf und Majoran würzen, mit Zwiebel, Knoblauch, Semmel und Ei mischen, bis man eine homogene Masse hat.

Von den Paprika oben einen Deckel abschneiden, Kerne und Trennwände entfernen. Paprika mit dem Faschierten füllen. Paprika mit den Deckeln verschließen, mit Zahnstochern fixieren und in eine Auflaufform setzen. Sauce passieren, mit Salz, Pfeffer, einigen Tropfen Zitronensaft und 1 Prise Zucker würzen. Sauce in die Form gießen, Paprika im Rohr ca. 45 Minuten garen.



Am liebsten essen wir die Paprika mit Erdäpfelschmarrn, aber auch andere Erdäpfelgerichte, die gut die Flüssigkeit der Sauce aufnehmen, sind okay.

Gefüllte Paprika lassen sich sehr gut einfrieren und dann durch die Sauce recht einfach erwärmen, daher mache ich immer gleich die doppelte Menge. Vom Arbeitsaufwand her ist es kein dramatischer Unterschied, aber später dann sehr wohl, wenn man nur mehr rechtzeitig dran denken muss, dass man die Paprika aus dem Tiefkühler legen muss.


Montag, 29. Juli 2019

Gefüllte Shiso-Blätter

Dieses Jahr habe ich relativ spät Shiso (= Perilla, = Wilder Sesam) in grün und rot geschenkt bekommen. Frei war nur noch ein sehr großer Topf, der eigentlich ganz und gar für eine Chayote reserviert war, aber diese Pflanze musste halt teilen. Die Partnerschaft hat sich als sehr gut erwiesen, denn die Shiso wurde so groß wie noch nie. Die grüne hat die rote schon kräftig überholt und die grünen Shiso-Blätter sind mehr als handtellergroß! Das schreit natürlich danach, dass man die Blätter füllt. Das Rezept stammt von Missboulette und wurde von mir ein wenig verändert.




Zutaten für 12-15 Stück (= 2 Hauptspeisenportionen)

12-15 große Shisoblätter (= Perillablätter) 
200 g Faschiertes, gemischt
2 große Eier
griffiges Mehl für Panier
Salz
Pfeffer
1 Schalotte,  sehr fein gehackt
4-5 EL geschmacksneutrales Öl zum Braten

Dip:
5 EL Sojasauce
1 EL Sesamöl


Die Blätter unter fließendem Wasser waschen, trocken schütteln. Die Blätter müssen beim Panieren aber noch eine leichte Restfeuchigkeit haben, sonst haftet das Mehl nicht dran. Das Fleisch salzen und pfeffern, diese Masse mit einer sehr fein gehackten Schalotte gut vermengen.
Die Blätter mit der dunklen Oberseite nach oben auf eine Hand auflegen. Eine Hälfte des Blattes (also bis zur mittleren Blattrippe) mit 2-3 TL von der Fleischmasse bis zum Rand bestreichen. Das Blatt zuklappen.
Wenn alle Blätter befüllt sind, Öl in einer Pfanne heiß werden lassen. Mehl in einen Suppenteller geben, Eier mit Salz und Pfeffer in einem zweiten Teller verquirlen.
Die gefüllten Blätter erst in Mehl wenden, dann in  den verschlagenen Eiern. Auf jeder Seite 2-3 min. braten.

Für den Dip Sojasauce mit Sesamöl in ein Schüssel geben.


Der vordere Dip auf dem Foto ist der zweite, gemixte Aufguss von meinem Chiliöl, der uns ein Haucherl besser geschmeckt hat als der Sojasaucen-Dip, wobei der auch sehr gut passt.

Ich habe hauptsächlich grüne Blätter gefüllt, einfach weil die größer sind. Zum Testen habe ich auch zwei rote befüllt. Das geht auch, aber die grünen schmecken mir ein bissi besser.

Mittwoch, 11. April 2018

[Rettungsaktion] Butterschnitzel

Da haben wir ja ein geniales Thema für die neue Rettung gefunden: Anikò von Paprika Meets Kardamom hatte die Idee und wir waren alle gleich ganz begeistert: Das Fleischlaberl, die Boulette, die Frikadelle, das Fleischpflanzerl gibt es in vielen grauenvollen Varianten als Fertigfutter zu kaufen. Das können wir nicht zulassen! #wirrettenwaszurettenist und nehmen uns mindestens genau so viele Varianten vor und zeigen, dass es wirklich nicht nötig ist, so etwas als Fertiggericht zu kaufen.

Von mir kommt ein altösterreichischer Beitrag zu dieser Rettung, nämlich ein ganz feines Sonntagsessen. Durch die Verwendung von Kalbfleisch wird es allerdings ein teures Essen.

Wichtig bei der Zubereitung: die Fleischlaberl werden rasch und heiß angebraten und garen danach im Rohr, bis sie fertig sind. Man braucht dazu eine Pfanne mit dickem Boden, die richtig eingebrannt ist, damit die Laberln gut rutschen - in meinem Fall meine Oma-Schmiedeeisenpfanne. Beschichtete Pfanne geht hier nicht so gut, weil man die Röstaromen braucht für eine wirklich gute Sauce.

Noch zu sagen ist, dass Butterschnitzerl nicht rund geformt werden, sondern länglich, wohl um an die Form eines Schnitzerls zu erinnern. Die Butterschnitzerl werden ca. fingerdick gemacht.




Für 2 Portionen
250 g faschiertes (= gewolftes) Kalbfleisch
1 altbackene Semmel, entrindet
Milch
Salz
Muskat
ca. 2 EL Schlagobers (flüssig)
2 Eigelb
3 EL Butterschmalz
⅛ l Kalbsfond
Zitronenschale und -saft einer ½ Zitrone
1 EL Butter, eiskalt

Die entrindete Semmel mit Milch übergießen und einweichen, bis die Semmel gut vollgesogen ist. Dann drückt man sie sehr gut aus und zerzupft sie ganz fein. Mit dem Faschierten mischen, mit Salz, Muskat und Schlagobers würzen. Laberl formen (4 Stück gehen sich aus dieser Menge gerade schön aus).
Backrohr auf 160 Grad vorheizen.
Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Butterschnitzerl rasch von beiden Seiten anbraten. Auf einen Teller legen und im Rohr fertiggaren lassen. Ob sie fertig sind, erkennt man, wenn man mit einer Gabel hineinsticht und es kommt klarer Saft heraus.
In der Zwischenzeit das Fett aus der Pfanne abgießen, den Bratrückstand mit dem Kalbsfond ablöschen und ein wenig einkochen lassen. Mit Zitronensaft und -schale würzen. Vom Herd ziehen und mit der eiskalten Butter aufmontieren.

Bei uns gab es als Beilage Bärlauchpüree, allerdings mit wenig Bärlauch: 10 Blätter reichen in diesem Fall, weil sonst würde es die zarten Butterschnitzerl erschlagen. Außerdem habe ich Pfefferkarotten dazu gemacht. Dafür etwas Speck kleinwürfelig schneiden, Speck aus der Pfanne nehmen und im verbliebenen Fett Karotten zugedeckt bissfest schmoren. Mit geschrotetem Pfeffer sparsam würzen. Auch hier den Pfeffer wirklich sacht einsetzen.

Weitere klassische Beilagen sind Reis und Erbsen.



Wie immer freue ich mich schon sehr zu sehen, was meine Mit-Retterinnen gezaubert haben:

auchwas - Frikadellen orientalisch
Brittas Kochbuch - Vegane Pilzfrikadellen
Cakes Cookies and more - Hacktätschli aus dem Backofen mit buntem Ofengemüse
CorumBlog 2.0 - Lamm-Frikadellen
genial-lecker - Fischbuletten
German Abendbrot - Hackfleischbällchen in Biersoße
giftigeblonde - Faschierte Laberl am Spieß
Karambakarinaswelt - Fischfrikadellen mit Dip "a la Remoulade"
Katha kocht! - Nudelpfanne mit buntem Gemüse und Geflügelhackbällchen
Leberkassemmel und mehr - Fleischpflanzerl Dry Aged, überbacken mit Käse und Bacon
lieberlecker - Crevetten Tätschli
Madam Rote Rübe - Hausgemachte Apfel-Grünkernbratlinge zu Lauch-Pasta
magentratzerl - Pastinakenlaibchen
our food creations - Fischbouletten de Luxe mit Mango-Salsa
Pane-Bistecca - Panierte Chuegeli
Unser Meating - Vegetarische Fleischküchle

 

Mittwoch, 22. November 2017

Gefüllte Paprika auf kroatische Art

Wenn man sich die Arbeit macht und diese gefüllten Paprika nachkocht, dann sollte man gleich eine ordentliche Menge machen und einen Teil einfrieren. Bei uns ist das ein sehr beliebtes Essen, wenn einmal keine Zeit zum Kochen ist, da durch die Sauce das Aufwärmen sehr einfach ist.

Dieses klassische Rezept ist eines der beliebtesten in Kroatien. Üblicherweise verwendet man dafür gelbe Paprikaschoten, aber mit roten schmeckt es auch gut. Der Autor empfiehlt, möglichst große Schoten zu nehmen. Man bereiten das Gericht gern in den heißen Sommermonaten zu, wenn Paprika Saison haben. Sie werden geschmort und liegen leicht im Magen, sehr fein ist dabei besonders die Kombination mit Tomaten.

Das Gericht hält sich einige Tage im Kühlschrank und schmeckt am Tag nach der Zubereitung am allerbesten. Kroaten bereiten gern gleich einen großen Topf mit gefüllten Paprikaschoten zu, die dann mehrmals unter der Woche aufgewärmt werden.

Die Paradeissauce habe ich gleich auf Vorrat gekocht und eingeweckt, da sie als Basis für aufwändigere Saucen dient, weil sie keine weiteren Aromen enthält. Man kann Oliven, Kapern, Pilze, rohen oder gekochten Schinken, Rosmarin und Basilikum hinzufügen. Sollte man keine aromatischen frischen Paradeiser bekommen, verwendet man Dosentomaten. In Kroatien serviert man diese Sauce zu gekochtem Fleisch oder als einfache Pastasauce.


Beide Rezepte sind für 4 - 6 Portionen.

Dalmatinische Paradeissauce
400 g große reife Paradeiser
50 ml Olivenöl
3 Knoblauchzehen, abgezogen und gehackt
1 TL gehackte Chilischote
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL Zucker (optional)

Für die Paradeissauce etwas Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Paradeiser mit einem Messer am Stielansatz einschneiden und einige Minuten im Wasser blanchieren. Dann die Schale entfernen und entsorgen. Die Paradeiser in Würfel (1 cm) schneiden. In einem zweiten Topf das Olivenöl auf mittelhoher Stufe erhitzen und den Knoblauch darin einige Sekunden braten, er sollte keine Farbe annehmen. Paradeiser, Chili, Salz und Pfeffer zugeben. Die Hitze auf kleine Stufe reduzieren und die Mischung etwa 1 Stunde köcheln lassen. Die Sauce sollte immer nur ganz leicht köcheln, das ist wichtig. Wenn man sie bei zu hoher Temperatur gart, verliert sie erheblich an Aroma. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Zucker zugeben, wenn die Tomaten zu sauer sind.


Gefüllte Paprikaschoten
100 g Weißbrot ohne Rinde
500 g Rind, faschiert
500 g Lamm, faschiert
4 EL Rundkornreis
1 kleine Zwiebel, abgezogen und fein gehackt
1 Knoblauchzehe, abgezogen und fein gehackt
1 EL Paprikapulver (scharf oder edelsüß)
2 TL Salz
I TL gemahlener Pfeffer
12 große Paprikaschoten

Dalmatinische Paradeissauce von oben
500 ml Gemüsebrühe
50 g geräucherter
Bauchspeck oder Schinken, in Streifen geschnitten (1 cm)

Das Brot in etwas Wasser einweichen, dann ausdrücken. Faschiertes, Brot, Reis, Zwiebel, Knoblauch, Paprikapulver, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel vermengen. Ein paar Minuten stark rühren, bis alles gut vermischt ist. Von den Paprikaschoten einen Deckel abschneiden und mit einem scharfen Messer die Trennwände und Samen herausschneiden. Darauf achten, dass die Seitenwände nicht beschädigt werden. Vorsichtig mit der Hackfleischmischung füllen.

Die Tomatensauce mit der Gemüsebrühe in einem großen Topf verrühren. Die gefüllten Paprikaschoten aufrecht hineinstellen. Sollten die Paprika eher länglich sein, dann vorsichtig hineinlegen. Den Speck oder Schinken zufügen. Alles zum Kochen bringen und bei kleiner Hitze 20-25 Minuten garen. Nach Belieben mit Erdäpfeln servieren.


Rezeptquelle: Die echte kroatische Küche

Freitag, 18. November 2016

Sarma Krautrouladen

In meiner Buchbesprechung habe ich ja schon ein Foto gezeigt von diesen köstlichen Rouladen. Nun kommt noch das Rezept. Sarma Kraut sind im ganzen vergorene Krauthappeln, die es in Wien dank der Balkannähe auf Märkten zu kaufen gibt. Die Krautblätter sind schön weich und müssen nicht wie bei anderen Krautrouladen vorgegart werden, um sie ablösen zu können. Man muss die Krautblätter aber abwaschen, damit sie nicht zu sauer schmecken. Und es braucht Zeit, damit die Rouladen langsam vor sich hinschmoren können - aber das ist ja nichts Neues bei Rouladen.



1 Sarma Kraut
2 Zwiebeln
150 g Fett (habe ich auf 2 x 1 EL Butter reduziert)
300 g Faschiertes vom Schwein
200 g Faschiertes vom Rind
150 g Reis
gehackte Petersilie
Salz
Pfeffer
1 Ei
300 g geräuchertes Fleisch, zwei Arten nach Wahl (habe ich weggelassen, dafür jeder Roulade eine Bauchbinde aus geräuchertem Bauchspeck gemacht)
1 EL Mehl 
1-2 EL Paprikapulver

Die Blätter vom Krautkopf ablösen. Von jedem Blatt das Strunkstück herausschneiden und die Blätter waschen. Für die Fülle die Zwiebeln hacken und in Fett andünsten. Schweine- und Rinderfaschiertes mit anbraten und den Reis dazugeben, verrühren und vom Herd nehmen. Abkühlen lassen und Petersilie, Salz, Pfeffer und Ei dazugeben. Jedes Krautblatt mit einem Löffel der Fleischmischung füllen, dann das befüllte Blatt seitlich einklappen und einrollen. Ich habe jede Roulade mit einem Stück Speck umwickelt. Man kann mit den übrig gebliebenen kleinen Krautblättern den Topfboden bedecken. Rouladen in einen Bräter legen, sodass die Öffnung unten ist. Die Rouladen im Bräter aufreihen und bei Bedarf noch einige geräucherte Fleischstücke dazulegen. Einbrenn zubereiten: 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen, 1 EL Mehl und Paprikapulver dazugeben und rösten, bis die Masse Farbe angenommen hat. Mit Wasser aufgießen, bis eine nicht zu dicke Sauce entsteht. Diese Sauce über die Krautrouladen verteilen. Bei mir waren die Rouladen 2 Stunden bei 170 Grad im Rohr. Während des Bratens immer wieder mit der Sauce begießen. Sollte sie zu wenig werden, dann gibt man etwas Wasser dazu.

Bei uns gab es Erdäpfelschmarrn als Beilage.


Was es nach dem Essen zu sagen gibt: Wie immer bei Rouladen aller Art ist es sinnvoll, die ganze Menge zu machen, auch wenn man wie wir nur zu zweit ist, denn mit der Sauce lassen sie sich ganz gut einfrieren und wieder erwärmen. Ein schönes Winteressen!

Mittwoch, 2. März 2016

Bourgeoise Wiener Krautrouladen

Es gibt Rezepte, die fallen einem in die Hände und man weiß: Meins! So passiert mit diesem hier. Es stammt aus einem Kochbuch, das schon seit 1999 in meinem Haushalt wohnt: Als Oma im Keller Quargel aß. Die Namensgebung für die Rouladen stammt übrigens auch aus dem Kochbuch. Damals waren die beiden Autorinnen Koch-Kolumnistinnen im Standard, unserer Tageszeitung. Diese Kolumnen habe ich damals verschlungen, denn sie waren sehr launig geschrieben, und ich wusste sofort, als das Kochbuch angekündigt wurde, dass ich das haben muss. Ich habe mich dann einmal quer durch gekocht, war auch von allem sehr begeistert, dann ist das Kochbuch aber durch Neuerwerbungen immer mehr nach hinten gewandert. Bis ich vor einer Woche bei meinem Lieblingstürken das perfekte Rouladenkraut gesehen habe: Ein flaches Happel, die Blätter formen es nur locker, vor allem aber ist das Kraut riesig! Muss so sein, weil die perfekten Rouladen bekommt man, wenn man das Kraut rund um den Strunk einsticht, das ganze Happel in kochendes Wasser legt und wenn die Blätter sich von selber lösen, fischt man sie aus dem Wasser und so sind sie auch gleich blanchiert und man kann nach Entfernung der groben Mittelrippe das entstandene Loch mit kleineren Krautblättern flicken und ganz elegant Rouladen rollen. Jessas, was für ein Satz ... Ich geh besser kochen.

Für 8 große Rouladen:
1 sehr großes Krauthappel (Deutsche nehmen einen Krautkopf), am besten Braunschweiger Kraut

2 in Milch eingeweichte und sehr gut ausgedrückte Semmeln
3/4 kg gemischtes Faschiertes (Deutsche kaufen Hackfleisch halb und halb)
Salz
Pfeffer
Kümmel, gemahlen
Muskat
Thymian

Backrohr auf 180 Grad vorheizen.

Alle Zutaten südlich vom Krauthappel zu einer homogenen Masse vermischen. So richtig rein mit den frisch gewaschenen Händen wie Kinder im Sandkasten, ordentlich herummantschen. Und kosten nicht vergessen! Die Fleischfülle soll würzig, aber nicht scharf sein.

Die Krautblätter wie oben beschrieben vorbereiten, auflegen, Fülle in Form einer dicken Wurst drauflegen, einrollen und in eine befettete, ofenfeste Form setzen. Mit wenig Wasser untergießen und ab damit ins heiße Backrohr.

Nun bereitet man die bourgeoise Sauce vor:
100 g Speck (ich habe Hamburger Speck genommen, im Original Surspeck)
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe (meine Erfindung, die ist im Rezept nicht zu finden)
1 EL Mehl
4 TL süßes Paprikapulver (wie immer am Monatsende das aus dem Supermarkt von Kotanyi, am Monatsanfang das vom Pinterits)
2 TL Paradeismark
Thymian
Majoran
Salz
3/8 l Rindsuppe (Ersatzweise gilt auch Wasser oder Gemüsesuppe, aber keine Suppenwürfelsuppe)
250 g Sauerrahm

Speck klein schneiden und sanft anschwitzen, Zwiebel und Knofel fein hacken, mit dem Speck kurz mitrösten, danach Mehl, Paprikapulver und Paradeismark kurz mitrösten (Paprika wird bitter, wenn man ihn zu lang oder zu heftig röstet, also wirklich vorsichtig!). Die übrigen Gewürze dazugeben, mit der Suppe aufgießen und den Sauerrahm einrühren, alles gut verkochen lassen.

Sobald die Rouladen im Rohr anfangen zu brutzeln, begießt man sie immer wieder mit dieser Sauce. Bei mir hat dieses Procedere eine Stunde gedauert, dann waren die Rouladen butterweich. Im Kochbuch wird am Ende der Garzeit noch je eine Scheibe Hamburger Speck auf jede Roulade gelegt, der dann glashart wird.

Bei uns hat es dazu Petersilerdäpfeln gegeben und ich finde, das ist die einzig gültige Beilage.


Und das waren nun definitiv die besten Krautrouladen, die ich in meinem nun doch schon sehr lang dauernden Leben gegessen habe. Wer glaubt, sie nicht nachmachen zu müssen, ist selber schuld. Aber nicht, dass nachher jemand sagt, ich hätte nicht deutlich drauf hingewiesen. ;)

Mittwoch, 17. Februar 2016

[Rettungsaktion] Fleischpalatschinken

Dieses Mal retten wir Palatschinken, Pancakes, Pfannkuchen oder wie immer die runden Dinger nun gerade in den verschiedenen Ländern heißen mögen. Wobei wir in der Rettungsgruppe wieder einmal gesehen haben, dass die Abgrenzung, was da nun wirklich dazugehört oder nicht, gar nicht so einfach ist. Aber wie immer sind wir guten Mutes und ich bin schon ganz gespannt, was da alles kommen wird.

Dass es fertigen Palatschinkenteig in der Plastikflasche zu kaufen gibt, weiß ich jetzt auch. Bitte bis ich im Supermarkt und wieder zurück bin, sind meine Palatschinken fertig und auch schon gegessen! Und das, obwohl ich den Supermarkt in fußläufiger Nähe habe und in fünf Minuten dort wäre. Da bin ich doch viel zu faul, dass ich so etwas extra kaufe. Und auch zu geizig, denn das kostet nicht einmal die Hälfte vom Fertigteig, wenn ich den selber mache.

Als wir diese Rettungsaktion geplant haben, musste ich feststellen, dass ich ganz unösterreichisch noch nicht viele Palatschinkenrezepte auf meinem Blog habe. Na zum Glück ist ja jetzt eine gute Gelegenheit. Vor allem hat diese Rettung meine Kocherei sehr beeinflusst: Wir haben jede Woche mindestens einmal Palatschinken oder Vergleichbares gegessen. So viel, dass sogar ein Posting für die liebe Anikó übrig war. Den Rest müsst ihr in den nächsten Wochen hier auf dem Blog aushalten. ;)




Für 4 Palatschinken:
80 g glattes Mehl
200 ml Milch
1 Ei
Salz
4 TL Butter zum Backen

Fülle für 4 Palatschinken:
300 g Faschiertes
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 kleine oder 1/2 Zehe Knoblauch, fein gehackt
150 g Sauerrahm
Salz
Pfeffer aus der Mühle
1 TL edelsüßen Paprika
1 EL Petersilie, fein gehackt
1 EL Öl zum Baten (z. B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl)

Dazu passen Blattsalate.


Zuerst den Teig für die Palatschinken machen, denn der sollte durchziehen (so in etwa 20 min.). Dafür einfach alle Zutaten mit einem Schneebesen glatt rühren.
Backrohr auf 70 Grad vorheizen - da kann man die Palatschinken warm halten, während man die anderen bäckt. ;)

Für die Fleischfülle das Öl in einer Pfanne erhitzen, Fleisch zugeben, ebenso gehackte Zwiebel und Knoblauch. Braten, bis das Fleisch schön krümelig ist. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Sauerrahm dazugeben, auf kleiner Flamme köcheln lassen. Ganz zum Schluss Petersilie einrühren.

Während die Fülle fertig gart, macht man die Palatschinken. Dafür eine Palatschinkenpfanne erhitzen, die muss wirklich gut heiß sein, denn sonst wird die erste Palatschinke nichts - das ist dann die vielbeschworene Opferpalatschinke, die aber nicht notwendig ist.

1 TL Butter in der Pfanne schmelzen, dafür die Pfanne vom Herd nehmen und die Butter in der Pfanne schwenken, bis sie gleichmäßig verteilt ist. So entsteht geschmacksintensive Nussbutter - würde man die Butter auf die am aufgedrehten Herd stehenden Pfanne schmelzen lassen, würde sie verbrennen. Wer sich nicht sicher ist, kann auch geschmacksneutrales Öl wie Sonnenblumenöl nehmen, das ist hitzestabiler. Mir schmeckt halt die Butter, gerade die Nussbutter besser.

Dann einen Schöpfer Teig hineingeben, die Pfanne hochheben und den Teig verrinnen lassen, bis die Pfanne gleichmäßig mit dem Teig bedeckt ist. Wenn sich der Teig beim Schütteln der Pfanne vom Boden löst, ist der Zeitpunkt gekommen, die Palatschinke zu wenden: Mutige wie der Turbohausmann schupfen sie in die Höhe und fangen sie mit der Pfanne, Feiglinge wie ich machen das mit einem Pfannenwender. Auch die zweite Seite hellbraun backen. Auf einen Teller legen und ins Rohr damit.

Auf diese Weise nacheinander die Palatschinken backen und sie aufeinander stapeln und im Backrohr warm halten. Wenn alle fertig sind, füllt man sie mit der Fleischfülle. Fertig. Essen. Na ja, man kann noch ein bissl gehackte Petersilie drüberstreuen, wenn man gut aufgelegt ist. :)


Rezeptquelle? Diese Fleischpalatschinken habe ich einmal bei meiner Freundin Gerda gegessen, seither gibt es sie immer wieder mal.


Die Zugabe: Man macht mehr Teig, den man aber stehen lässt und erst zu Palatschinken bäckt, wenn man die Hauptspeise gegessen hat. Die schöpferische Pause kann man in der Regel eh gut brauchen. Wie vorher lässt man einen Teelöffel Butter in der Palatschinkenpfanne zerschmelzen, gibt einen Schöpfer Teig hinein und brät die Palatschinke auf beiden Seiten hellbraun an. Dann füllt man jede mit einem Esslöffel Marillenmarmelade und bestreut sie mit Staubzucker.




Und nun freu ich mich auf die ganzen Mitrettungen bei #wirrettenwaszurettenist

SweetPie - Gorgonzola-Pilz-Pfannkuchen

Giftigeblonde - Klassische Palatschinken mit Marillenmarmelade

Summsis Hobbyküche - Buttermilchpfannkuchen

Obers trifft Sahne - Pancakes mit Apfel und Walnuss

Brittas Kochbuch - Herzhafte Pfannkuchen mit Rotkohlfüllung

kebo homing - Crespelle farcite

auchwas - Hauchdünne Pfannkuchen

magentratzerl - Buchweizengalette mit Sauce Mornay

Sakriköstlich - Bulgur-Pfannkuchen

brotbackliebeundmehr - Kartoffel-Pfannkuchen

multikulinarisches -  Eierkuchen mit Vogelbeer-Karamell

Food for Angels and Devils - Galettes

German Abendbrot - Herzhafter Palatschinken mit Boeuf Stroganoff

Anna Antonia - Banana Pecan Pancakes

Paprika meets Kardamom - Böhmische Palatschinken

Aus meinem Kochtopf - Blini mit Räucherlachs und Crème fraîche

Was du nicht kennst... - Blutorangenpfannkuchen

Fliederbaum - Böhmische Palatschinken

Unser Meating - Grünkohl-Pancakes