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Montag, 24. Juli 2017

Spaghetti Napoli

Selten aber doch gehen wir Pizza essen. Fast immer esse ich dann Pizza Napoli, denn die ist so richtig schön spartanisch: Paradeissauce, Sardellen, Oliven, Kapern. Ende. Und meine Lieblingspizza gibt es auch als Nudelgericht, nämlich Pasta Napoli. Das wissen aber wahrscheinlich eh alle. Ich wollte nur mal erinnern, dass das ein superfeines, sehr schnell gemachtes Essen ist, wenn man an den heißen Tagen trotzdem einmal etwas Warmes essen mag.

Ja, Kapern. Ich mag sie nicht nur, ich liebe diese Dinger. In rauen Mengen importiere ich sie jedes Jahr aus Italien. In Padua am Markt habe ich schon "meine" Geschäfte, in denen ich riesengroße bis winzig kleine Kapern für den Rest des Jahres kaufe. Haltbar sind die ja problemlos, also kann man sie gut auf Vorrat kaufen. Ich habe immer Essigkapern und in Salz eingelegte Kapern daheim. Man kann zwar schon Salzkapern wässern, wenn man keine Essigkapern daheim hat, aber das ist nicht dasselbe. Es fehlt ihnen dann einfach das Saure vom Essig. Also wenn noch irgendwie Platz ist, dann sollte man beide Arten und unterschiedliche Größen daheim haben.

Zutaten für 4 Personen: 60 g Butter 60 g Zucker 80 g Mehl ca. 250 g Kirschen, je nach Größe der Förmchen Vanilleeis zum Servieren Zubereitung: Aus dem Mehl, der Butter und dem Zucker einen bröseligen Teig kneten und für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank geben. Die Kirschen entkernen und in feuerfesten Förmchen verteilen. Das Rohr auf 200 Grad vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und mit den Fingern zu grobem Streusel ("Crumble") verarbeiten. Streusel auf den Kirschen verteilen und im Rohr bei 200 Grad ca. 20 Minuten backen, bis die Crumbles leicht gebräunt sind. Noch heiß mit einer Kugel Vanilleeis servieren. - derstandard.at/2000002144861/Rezept-fuer-Kirschcrumble
Zutaten für 4 Personen: 60 g Butter 60 g Zucker 80 g Mehl ca. 250 g Kirschen, je nach Größe der Förmchen Vanilleeis zum Servieren Zubereitung: Aus dem Mehl, der Butter und dem Zucker einen bröseligen Teig kneten und für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank geben. Die Kirschen entkernen und in feuerfesten Förmchen verteilen. Das Rohr auf 200 Grad vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und mit den Fingern zu grobem Streusel ("Crumble") verarbeiten. Streusel auf den Kirschen verteilen und im Rohr bei 200 Grad ca. 20 Minuten backen, bis die Crumbles leicht gebräunt sind. Noch heiß mit einer Kugel Vanilleeis servieren. - derstandard.at/2000002144861/Rezept-fuer-Kirschcrumble

Für 2 Portionen:
4 Sardellen
1 Knoblauchzehe, gehackt
½ Chilischote (bzw. eine Prise getrocknete Chiliflocken)
1 EL kleine Essigkapern (ersatzweise gewässerte Salzkapern), gehackt
2 EL entkernte Oliven (ich liebe die kleinen aus Ligurien)
½ kleine Dose Schälparadeiser
200 - 250 g Spaghetti
2 EL gehackte Petersilie (Original wäre Basilikum, aber mir ist in diesem Fall Petersilie lieber)
Salz
Parmesan


Salzwasser für die Spaghetti zustellen. Wenn das Wasser kocht, die Nudeln einlegen.

Sobald das Wasser am Herd steht, die Sardellen fein hacken. Mit dem gehackten Knoblauch in einer Pfanne sanft ein paar Minuten schmoren. Kapern, Oliven und Schälparadeiser zugeben, alles sacht weiter schmoren, bis die Nudeln fast fertig gekocht sind. Die Pasta abseihen, dabei einen Schöpfer Nudelwasser zur Sauce geben. Spaghetti zur Sauce geben und darin schwenken, bis die Nudeln al dente sind. Petersilie drüberstreuen, mit Parmesan bestreut servieren.


Das Kochen dauert ca. 15 min, also so lange, wie die Nudeln  brauchen. Und funktionieren tut dieses Rezept immer! Als los, an die Töpfe!

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Ei-Sardellen-Rote Rüben-Salat

Da waren ja noch Sardellen übrig von den Spaghetti mit Bröseln und Sardellen. Und weggeschmissen wird bei uns nix! so wenig wie irgend möglich, also begab ich mich auf die Suche, was ich noch anstellen könnte mit den leckeren kleinen Fischerln. Pissaladière ist immer eine feine Sache, aber wenn dann immer noch ein paar übrig sind? Der freundliche Mann mit dem unaussprechlichen Namen Hugh Fearnley-Whittingstall schaffte Abhilfe. Drei gute Dinge bringt er in seinem eben so benannten Kochbuch auf den Teller, ein bisschen Schnickschnack drumherum und fertig. Noch nie bin ich schlecht damit gefahren! Auch dieses Mal nicht, obwohl die Kombination schon abenteuerlich klingt.



Für 2 kleine Mittag- oder Abendessen:

2 Rote Rüben, gegart
2 große Eier (ich hatte 3)
6 - 8 Sardellen (er nimmt ganze, ich nur Filets)
Schnittlauch zum Bestreuen
Salz (am besten Salzflocken) und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Bestreuen

Dressing:
1 TL scharfer Senf
1/2  Zucker
1 TL Apfelessig
1/4 Knoblauchzehe, mit Salz zerdrückt
 2 1/2 EL Raps- oder Olivenöl

Rote Rüben in Stücke schneiden, ich habe die Stücke ungefähr so groß wie die Eierspalten geschnitten. Eier kochen - ich habe sie 10 Minuten gekocht, weil eben große Eier und ich wollte sie wachsweich, was voll und ganz gelungen ist. Wenn die Sardellen ganz sein sollten, muss man sie in Filets zerlegen, was mir zum Glück erspart geblieben ist.
Für das Dressing alle Zutaten in einem Schaubglas sehr gut verschütteln, über Eiern und Roten Rüben verteilen. Schnittlauch drüberstreuen, Sardellenfilets drauflegen. Schwarzen Pfeffer aus der Mühle über alles drüberreiben, die Eispalten mit den Salzflocken bestreuen. Essen + sich wohlfülen. ;)



Ein ganz einfaches Gericht, das wunderbar schmeckt. Ganz perfekt für ein kleines Mittag- oder Abendessen. Unbedingte Nachkochempfehlung!

Montag, 23. November 2015

Spaghetti mit Bröseln und Sardellen

Dosenfisch ist toll! Zumindet dann, wenn es Sardellen oder Sardinen sind - und auch dann bin ich heikel. In Begeisterungsstürme breche ich aus, wenn ich weiße Sardellen finde, was mir dieses Jahr in Kroatien passiert ist. Und sie haben wirklich so geschmeckt, wie ich das mag: Zart fischig und nicht die "Ich hau dir auf die Geschmacksknospen"-Variante, die man leider oft findet. Sehr gut zur Geltung kommen diese feinen Sardellen mit diesem Rezept. Die Chilischote sollte nicht zu scharf sein, um den dezenten Fisch nicht zu erschlagen.



2 Hauptspeisen-Portionen:
300 g Spaghetti, Bigoli oder Linguine
3 EL Olivenöl
4 Sardellenfilets
2 EL Bröseln
2 TL sehr fein gehackte Knoblauchzehen
1 EL gehackte Petersilie
1/2 Chilischote ohne Kerne, fein gehackt


Salzwasser zum Kochen bringen, die Nudeln einlegen. Während sie kochen, die Sauce zubereiten:
Öl erhitzen, auf mittlerer Temperatur die klein gehackten Sardellen darin schmelzen, bis sie sich ganz aufgelöst haben. Den gehackten Knoblauch mitbraten, bis er goldgelb ist, ebenso die gehackte Chilischote und die Bröseln. Am Schluss die gehackte Petersilie unterheben. Alles mit den gekochten Nudeln vermischen, servieren, essen.



Ein ganz rasches und feines Essen, das bei uns immer wieder auf den Tisch kommt. Das Fliegende Spaghettimonster hätte seine Freude daran! ;)