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Freitag, 15. Juli 2022

Getränke für die Hundstage

So, jetzt wird es wieder warm in den kommenden Tagen. Nein, nicht warm, heiß! Und was muss man da tun? Trinken! Bis zu vier Liter Wasser am Tag, empfehlen die Experten. Ich trinke sehr gern Wasser, am liebsten Leitungswasser, aber ich gestehe, so alle heiligen Zeiten darf es auch mal anders schmecken. Und damit euch das viele Trinken nicht langweilig wird, gibt es von mir ein paar Empfehlungen.

 

Mein All-Time-High ist Soda-Zitron. Das trinke ich das ganze Jahr über mit Begeisterung. Auch, wenn ich fein essen gehe. Zwischen den Gängen reinigt es den Mund hervorragend und den Durst löscht es sowieso sehr gut.

Wie's geht? Zitrone auspressen, Saft in ein Glas geben, mit Sodawasser aufspritzen.

Sehr gut schmeckt es auch, wenn man Zitruspelargonienblätter mit Zucker zermörsert und diesen Zucker dann in Soda-Zitron auflöst.

Ein Trick aus Sizilien: Eine Prise Salz ins Soda-Zitron reingeben. Aber Achtung, das schäumt dann ziemlich. Das Schäumen hört schnell wieder auf. Das löscht den Durst noch besser, sagen die Sizilianer.





Ich liebe Tees! Erst recht im Sommer. Bloß nicht den gekauften Eistee. Vielleicht tu ich da einigen kleinen Firmen jetzt unrecht, aber das, was man so im Supermarkt kriegt, finde ich zum Davonrennen. Viel zu süß und in keiner Weise durstlöschend!

Sehr gern mag ich die Kombination Kräuter + Grüntee. Aus Marokko kenne ich ziemlich süßen Grüntee mit Minze, der den Mund durch die Minze auch schön frisch macht, aber lieber mag ich es, wenn der Tee nur wenig Süße hat. Dafür einfach die Kräuter im fertigen Tee ziehen lassen. Klappt mit Zitronenverbene, Zitronenmelisse und erstaunlicherweise Estragon. Das Rezept für den Grüntee mit Estragon, den ich vor vielen Jahren im Taubenkobel getrunken habe, gibt es schon lange hier.

Sehr gut zum Süßen eignet sich auch Hollerblütensirup. Meine Mama war letztens beim Mörwald essen und hat dort als alkoholfreien Aperitiv Grüntee mit Hollersirup und Minze bekommen.


Man kann natürlich auch direkt aus Kräutern Auszüge machen. Jeden Sommer gern mag ich den Saft aus der roten Shiso-Kresse. Wenn man diese Kresse daheim hat, dann weiß man in der Regel mit den Unmengen davon eh nicht mehr, wohin damit. Und das ist mal ein anderer Geschmack, den man normalerweise selten im Mund hat.













Aus Früchten kann man natürlich auch Säfte machen. Das hier auf dem Foto ist Kissel, ein dicklicher Saft, wie man ihn hier manchmal als Nektar kaufen kann. Der Trick daran: Es kommt ein wenig Stärke in den Saft, dann ist er dicker. 

How to do: Früchte zerschneiden, in Wasser richtig zerkochen, Obstreste gut ausdrücken, Saft zurück in den Topf, mit Zucker und Stärke aufkochen. Gut kühlen.

Auf dem Fotos habe ich Kissel mit Rhabarber gemacht. Das Verhältnis: 500 g Obst, 1,5 l Wasser, 200 g Zucker, 30 g Speisestärke. Ich plane, das demnächst mit Preiselbeeren zu versuchen.




 

Auch aus Gemüse kann man Säfte machen und die müssen gar nicht arg gesund schmecken, sondern frisch und grün und mit einem angenehmen Mundgefühl. Auf dem Foto ist der Island Cooler mit Gurken und Minze zu sehen. Überhaupt bei meiner Gurkenschwemme diesen Sommer ein sehr gern gesehener Gast bei mir auf Balkonien.







Schon mehr in Richtung Dessert gehen Frucht-Milch-Getränke. Ich mag sehr gern Buttermilch mit darin aufgemixten Beeren und ein kleines bissi Zucker drinnen. Oder gern auch gesüßt mit Sirup. Man kann natürlich auch jetzt im Sommer Sirup machen. Kräuter-Zitronen-Sirup oder Minze-Zitronen-Sirup bieten ja direkt an bei den schönen Kräutern, die jetzt Saison haben. Damit kann man solche Obst-Milch-Mixgetränke noch einmal zusätzlich würzen.

Wenn es bei mir alkoholisch sein soll, dann gern mit viel Sonstwas und wenig Alkohol, weil ich eh nix vertrag und bei der Hitze schon gar nicht. Aber es gibt um diese Jahreszeit ja wunderbare Pfirsiche, was nach einem Bellini direkt schreit! 

Pfirsiche waschen, die Haut an der Unterseite über Kreuz einschneiden, blanchieren, kalt abschrecken, schälen. Das Fruchtmark mixen, dann noch durch ein Sieb streichen, damit wirklich alles Grobe draußen ist. Gut durchkühlen. Zum Servieren mit Prosecco aufgießen. Durchrühren darf man nicht vergessen, denn das Fuchtmark mischt sich nicht so gern.



Was auf keinen Fall fehlen darf, ist kalter Kaffee. Als Dessert gern als Affogato, also eine Kugel Vanilleeis mit einem Espresso übergießen. Oder der klassische Eiskaffee ist natürlich sehr fein.

Hier am Blog gibt es schon die Anleitung für Shakerato. Eine Variante von kaltem Kaffee, die sehr fancy ist, ist Cold Brew Tonic. Das setze ich auch gern Gästen vor, die sich nicht wirklich entscheiden können, ob sie einen Espresso oder etwas anderes nach dem Essen trinken möchten. Ich schaffe es jetzt auch schon besser, Tonic und Kaffee so einzuschenken, dass sie sich fast nicht mischen. Schmeckt jedenfalls ungewöhnlich und gut.





Schon 10 Jahre sind meine Salate für die Hundstage online. Da sollte ich auch wieder mal ein Update machen. Mal schauen, ob ich mich aufraffen kann bei der Hitze ...


Freitag, 11. Juni 2021

Shakerato

Normalerweise ist es so, dass ich den ersten Shakerato im Frühling in Italien trinke, wenn es uns geradezu zwanghaft dahin zieht. Aber aus Gründen hat das dieses Jahr bisher nicht geklappt. Daher habe ich mir Shakerato oft selber gemacht und dabei gemerkt, dass den viele Leute nicht kennen. Wie geht denn das? Das ist doch DAS Kaffeegetränk bei Hitze! Also bevor die große Hitze kommt, hier eine Anleitung.


Übrigens finde ich, dass das neben Eiskaffee eines der ganz wenigen Kaffeegetränke ist, in das Zucker reingehört. Aber das ist sicher Geschmackssache. Jedenfalls als Anregung möchte ich das deponieren.

Was man braucht, ist ein gut schließender Shaker. Wir haben einen aus Metall, der schließt nicht gut genug, weil man wirklich ordentlich schütteln muss, als wäre der Teufel hinter einem her. Nicht so die Warmduscher-Variante wie bei Drinks! Sonst schäumt der Kaffee nämlich nicht. Und der Zucker löst sich bei kräftiger Schüttlerei auch sehr gut und sehr schnell auf. Ich habe den abgebildeten Shaker aus Glas, da stülpt man oben über die Öffnung einen Plastikstoppel drauf, so klappt das ohne Probleme.



Zutaten
1 doppelter Espresso
1 KL Kristallzucker
2 Eiswürfel

Zubereitung
Man gibt Zucker in den Shaker, den doppelten Espresso heiß dazu, schupft zwei Eiswürfel rein und schüttelt, bis die Eiswürfel aufgelöst sind. Das hört man recht gut, also wenn nichts mehr an die Wand vom Shaker schlägt, ist der Shakerato fertig.



Ich trinke meinen Shakerato meistens gar nicht standesgemäß aus einem Isolierglas. Das hat den Vorteil, dass bei großer Hitze der Kaffee eine Weile kühl bleibt. In Italien trinkt man Shakerato nicht so langsam wie ich, sondern erledigt den mit zwei Schlucken. Wie sich das für Espresso in Italien halt gehört. Ich fürchte, der Teufel holt mich doch irgendwann ...


Montag, 5. August 2019

Wiener Rösthaus

Enthält Werbung ohne Bezahlung und ohne Auftrag. Meinen Kaffee hab ich mir immer selber bezahlt und meine Meinung ist sowieso nicht käuflich zu erwerben.

Nun nehme ich euch alle einmal mit in mein liebstes Kaffeehaus − nun ja, es ist gleichzeitig meine liebste Kaffeerösterei und in letzter Zeit wurde es nun meine liebste Konditorei. Es geht um das Wiener Rösthaus im Prater. An sich gibt es auch einen kleinen Ableger in der Tigergasse, aber aus Gründen geh ich am liebsten in den Prater. Ich erkläre gleich, warum das so ist.

Ein Grund ist Michi, der Barista, gleichzeitig auch Barista-Ausbilder. Der junge Mann weiß, wie man Kaffee macht! Mit allen möglichen Gerätschaften, derer es im Rösthaus mehr als genug gibt. Bei meinem letzten Aufenthalt war es heiß und ich wollte kalten Kaffee. Und irgendwie auch Cappucino. So bekam ich kalten Cappucino. Man kann also tatsächlich kalte Milch aufschäumen! Also Michi kann. Ich muss das erst ausprobieren, ob ich das kann. Links am Bild sieht man diesen kalten Capuccino und er hat hervorragend geschmeckt.




Das links ist er, der Michi. Natürlich kann er auch den so geliebten Affogato mit dem dafür richtigen Eis, denn das darf nicht sofort und auf der Stelle davonschmelzen, sondern es wird eine recht stabile Sorte genommen, die man aus dem heißen Espresso rauslöffeln kann.

Und warum ich nun endlich genauer über das Rösthaus schreibe: Es gibt Zuwachs im Team, der allerdings noch zu scheu ist, um sich fotografieren zu lassen. Das Rösthaus hat einen ganz grandiosen Patissiere namens Daniele Teuchmann engagiert, der nun für die Kuchen beider Filialen verantwortlich zeichnet. Aber es gibt schon Unterschiede, denn in der Tigergasse gibt es nur die Kuchen, die keine Kühlung brauchen. Im Prater gibt es auch ganz feine, französisch angehauchte Konditormeisterstücke, die der Kühlung bedürfen. Und da will ich euch ein paar vorstellen, die ich gekostet habe.



Hätte das jemand als Cheesecake erkannt? Genauer gesagt Käsekuchen mit Palatschinke und Keksen.
Innen ist es ein schöner, weißer Frischkäsekuchen, natürlich viel besser als meine Hausfrauenkäsekuchen. Der Clou an der Sache ist aber das Außenherum: Daniele bäckt Kekse, die er dann in den Mixer schupft und so lange mixt, bis sie flüssig werden. Auf die Idee muss man einmal kommen! Und diese Flüssigkeit (die hat sicher einen Namen, aber ich kenne den nicht) wird über den Cheesecake gegossen und wird dann durch das Kühlen zu einer hauchfeinen, weichen Glasur. Das, was da noch oben drauf sitzt, ist ebenfalls hauchfein und ich dachte, das ist eine Hippe, aber nein, das ist eine knusprige Palatschinke. Damit hätte ich nicht gerechnet. Noch drübergestreut sind geröstete Haselnüsse aus dem Piemont, die ich ja sowieso heiß und innig liebe. Also wirklich unpackbar gut!
Piemonteser Brownie nennt sich dieses Stück vom Glück. Wie bei allen Patisseriekunstwerken wird im Rösthaus nur mit Haselnüssen aus dem Piemont gearbeitet. Oft sind mir Brownies zu süß, aber diese hier gar nicht. Eigentlich alle Mehlspeisen (Darf man dieses ganz simple Wort für solche Meisterwerke eigentlich verwenden?) im Rösthaus sind wenig süß. Also sie haben genau die richtige Menge an Süße, finde ich, aber keine Rede von diesen amerikanischen Zuckerbomben, wo in einem winzigen Stückerl ein halber Kilo Zucker drinnen ist. Dieser Brownie ist ein flauschig-flaumiges Schnittchen mit einem cremigen Karamell-Haselnuss-Topping, das einem das Herz höher schlagen lässt.

Das hier war der Gipfel! Ein Himbeertartelette mit zwei verschiedenen Cremes. Aber zuerst die Hülle: Ein Mandelmürbteig, der in einem gelochten Teigring gebacken wird, und zwar auf einer gelochten Unterlage. Ich habe von Daniele gelernt: Mürbteig muss 24 Stunden im Kühlschrank ruhen, bevor er gebacken wird. Nimmt man so einen gelochten Ring, dann zieht sich der Teig beim Backen nicht zusammen, außerdem wird er durch den gelochten Boden ganz gleichmäßig gebacken. Und der schmeckt auch wirklich super! Im Boden befindet sich eine frische Joghurtcreme, auf dem eine Zitronencreme (glasiert, nicht einfach so) sitzt, die rundherum von Himbeeren umkränzt wird, getoppt mit einem winzigen Stückerl kandierter Zitronenschale. Herrschaftszeiten! Wenn man dieses Stückerl gegessen hat, dann weiß man, warum dieser Patissiere einmal im Steiereck Desserts gemacht hat. Der versteht sein Handwerk wirklich gut.



Mein Tod: Fruchtgelee. Die im Rösthaus sind übrigens vegan. Der Daniele Teuchmann hat verraten, wie in etwa er sie macht: Das sind tatsächlich nur Fruchtpürees, die reduziert werden und dann gebunden mit einem speziellen Pektin, das nach dem Erhitzen dafür sorgt, dass auch bei höheren Temperaturen nichts zerläuft. Entsprechend ist der Geschmack: Frucht mit ein wenig Zucker. Himmlisch! Kann man tatsächlich auch bei 35 Grad in der Handtasche nach Hause tragen, hab ich probiert (natürlich nur zu Testzwecken ... hüstel ...).

Was mich am Rösthaus immer so freut: bio und faire Preise auch für die Kaffeebauern wird groß geschrieben. Die Philosophie: Nachhaltigkeit ist das Um und Auf. Es wird auch von der Patisserie nur so viel produziert, dass nichts weggeschmissen werden muss.



Ob man sich das leisten kann? Ich habe erst wieder meinen Kaffeevorrat aufgestockt, daher weiß ich, dass sich die kleinen Röstereien, in denen ich kaufe, da nichts schuldig bleiben. Ich zahle für meinen Kaffee eigentlich immer zwischen 8,- und 10,- Euro für 250 g. Und ich hab eine durchgehend hohe Qualität und bin noch nie reingefallen beim Rösthaus.

Es sind übrigens alles Arabica Kaffees. Dass die keine schöne Crema machen würden, ist ein Gerücht. Ob ein Kaffee eine schöne Crema macht, ist von vielen Faktoren abhängig, aber nicht davon, ob das nun ein Arabica, ein Robusta oder eine Mischung aus beiden Sorten ist.



Und die Preise für die Patisserie? Zwischen 3,- und 4,50 € pro Stück kosten diese feinen Sachen, die Fruchtgeleewürfel 90 ct das Stück.


Die Kaffees, die man dort konsumieren kann, haben normale Kaffeehauspreise.














Das hier ist der Gastgarten vom Rösthaus. Dadurch, dass es am Ende vom Prater, also noch hinter dem Schweizerhaus liegt, ist es wunderbar grün mit großen Bäumen und viel Schatten. Es ist nicht so still wie auf dem Friedhof, denn das ist der Wurschtelprater, aber es ist weit genug von den ganzen Vergnügungsattraktionen weg, dass man nicht von 1 Million Geräuschen überschwemmt wird und wirklich chillig hier die Zeit verbringen kann.












Irgendwann trau ich mich damit fahren, nehme ich mir jedes Mal vor, wenn ich im Rösthaus bin. Aber wenn ich dann davor stehe, verlässt mich der Mut.






Und mit dieser Aussicht auf die aktuelle Patisserie-Auswahl lasse ich euch nun allein zum Nachdenken, wann ihr Zeit finden könnt, um einmal hinzuschauen ...



Nachtrag: Leider habe ich gerade erst erfahren, dass es diese Köstlichkeiten nur ab Freitag übers Wochenende gibt. 😢
Was, wenn ich wochentags ein Trostpflaster brauche? Bitte, das könnt ihr nicht so lassen. Jaja, ich weiß schon, dass ihr jeden Tag gute Kuchen habt, aber gegen diesen Traum von Patisserie heilt Kuchen nur schlecht.

Freitag, 5. Oktober 2018

Schokobiskuitroulade mit Kaffeecreme

Ein paar Standardrezept habe ich ja doch. Meine Schokobiskuitroulade zum Beispiel. Die Roulade habe ich hier schon vorgestellt. Und diese wunderbare Creme aus Schlagobers mit ein wenig Mascarpone ist nun schon lange Stammgast in meiner Küche. Ich finde das unglaublich, welchen Stand dieser eine Esslöffel Mascarpone dem Schlagobers verleiht! Da kann man wirklich ohne Probleme einen Espresso (flüssig, nicht irgendein Extrakt) einrühren und die Creme steht wie eine Eins.

Das Rezept geht wirklich schnell, ist einfach und gelingsicher. Also wenn jemand anruft, dass sie/er am Nachmittag zum Kaffee vorbeischaut, kann man noch gemütlich die Zutaten einkaufen und wird trotzdem sicher fertig.




Zutaten für 1 Roulade:
4 Eier, getrennt in Eiweiß und Eigelb
70 g Kristallzucker
35 g Mehl, glatt
35 g Stärkemehl (Maizena)
2 EL Kakaopulver
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
Staubzucker, 2 Stück Backpapier

Creme: 250 ml Schlagobers
1 gehäufter EL Mascarpone
70 g Zucker
1 kleinen, sehr starken Espresso (in etwa 30 ml)

Staubzucker zum Bestreuen
Kaffeebonbons zur Deko 
Dressiersack, Sterntülle



Backrohr auf 220 Grad (keine Umluft) vorheizen. Für das Biskuit die Eigelb mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, Eiweiß mit einer Prise Salz zu festem Schnee aufschlagen. Eischnee unter die Eigelbmasse heben. Mehl, Kakaopulver und Stärke versieben, vorsichtig mit der Eimasse vermischen. Den Teig auf Backpapier streichen (unbedingt gleichmäßig dick bis zu den Rändern, damit er überall gleichmäßig ist) und im vorgeheizten Rohr 8 - 10 min. backen. Während der Teig bäckt, ein Stück Backpapier mit Staubzucker bestreuen. Das Biskuit ist fertig, wenn vom Teig auf Druck nichts mehr am Finger kleben bleibt.
Den Teig sofort kopfüber auf das mit Zucker bestäubte Backpapier stürzen. Das alte Backpapier abziehen. Sollte sich das Backpapier nicht vom Biskuit lösen lassen, mit einem kalten, nassen Tuch über das Backpapier streichen. Die Roulade mit dem gezuckerten Backpapier einrollen und so auskühlen lassen. Komplett auskühlen lassen! Das ist wichtig, weil sonst rinnt einem dann die Creme davon.

Während die Roulade bäckt, bereitet man einen kleinen, starken Espresso zu, den lässt man auskühlen.

Schlagobers, Zucker und Mascarpone gemeinsam in einen Mixbecher geben und miteinander aufschlagen. Kalten Kaffee einrühren. 2 EL von der Creme in den mit einer Sterntülle ausgerüsteten Dressiersack geben und im Kühlschrank lagern. Ausgekühlte Biskuitroulade aufrollen, Creme auf die Roulade streichen, mit dem Papier wieder einrollen. Danach aus dem Papier rollen, auf eine passende Platte legen. Es schadet der Roulade nicht, wenn man sie zwei, drei Stunden im Kühlschrank gut durchkühlen lässt, im Gegenteil.
Mit Staubzucker bestreuen.
Den Dressiersack aus dem Kühlschrank holen, auf die Roulade mittig Tupferl aufdressieren und auf jedes ein Kaffeebonon legen und ein wenig andrücken. Roulade aufschneiden, essen.


Am allerbesten schmeckt die Roulade auf Balkonien, wo man die Blümchen bewundern kann − und die beiden Nachbarn vis-à-vis, die so oft rauchend und in Feinripp-Unterwäsche auf der Loggia stehen. Das gehört auch zu Freuden des Stadtlebens ... 🤨



Freitag, 11. März 2016

Schoko-Kaffee-Granola

Manchmal braucht es einen Schubs, damit ich mich aufraffe und ein Rezept poste. Das hier ist so eines. Schoko-Kaffee-Granola mache ich schon sehr lang. Letzten Sommer war ich über die Coolinary Society, die auch immer tolle Bloggertreffen veranstalten, bei der Firma Illy zu einem unglaublich spannenden Vormittag geladen, wo ich viel über Kaffee lernen durfte. Was ich überhaupt nicht kannte, war Cold Brew. Erstaunt kostete ich kalten Kaffee, der ganz und gar nicht langweilig schmeckte, sondern sehr konzentriert und mild. Und seit ich diese "Brüh"-Technik kenne, mache ich den Kaffee für dieses Granola auf diese Weise. Der auf diese Weise gemachte Kaffee ist auch im Sommer oder für Süßes, wenn man kalten Kaffee braucht, sehr gut. Man muss nur ein bissl organisiert sein, denn der macht sich nicht so schnell wie ein heißer Kaffee, sondern muss 12 Stunden ziehen. Aber es lohnt sich!

Ich mache vom Granola immer nur so viel, dass ich ein 1-Kilo-Honigglas damit füllen kann, denn das brauche ich in überschaubarer Zeit auf und es wird nicht weich, sondern bleibt schön knusprig. Es sind der Fantasie natürlich gar keine Grenzen gesetzt, was man an Saaten und Trockenfrüchten noch dazu gibt. Bei mir sind lediglich Rosinen drinnen (dunkle, von roten Trauben, das passt farblich schön zum dunklen Granola), alles andere gebe ich nach Lust und Laune vor dem Essen dazu.

Cold Brew:
1/4 l kaltes Wasser
50 g Kaffee, gemahlen für Filter
1 Filtertüte

Den Kaffee in einem Glasgefäß (oder Keramik, kein Plastik) mit kaltem Wasser übergießen, mit Frischhaltefolie abdecken und 12 Stunden ziehen lassen. Im Sommer ideal im Kühlschrank, weil man dann sofort sehr kalten Kaffee bei der Hand hat, aber für das Ergebnis ist das nicht so wichtig. Ich hab nicht einmal einen Kaffeefilter daheim, sondern ich nehme erst ein feines Sieb und danach einen Teefilter aus Papier und filtere den Kaffee da durch. Dann hat man ein Kaffeekonzentrat, das man im Sommer über Eiswürfel leert oder einfach mit Wasser verdünnt serviert.
Unverdünnt trinken würde ich persönlich diesen Kaffee nicht, weil ich werde dann ziemlich "flattrig" - kein Wunder, denn es ist ein Konzentrat.

Zutaten für das Granola:
1 Portion Cold Brew Kaffee, wie oben beschrieben
200 g grobe Haferflocken
3 EL Ahornsirup
1 EL Sonnenblumenöl
25 g dunkle Schokolade
1 Handvoll Bio-Nussmischung, gehackt
10 g gepuffter Amaranth
1 Handvoll dunkle Rosinen

Backrohr auf 150 Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Gepoppten Amaranth und die Haferflocken gleichmäßig darauf verteilen. Den Kaffee über über alles träufeln, ebenso den Ahornsirup und das Öl, dann die Schokolade drüberreiben. So schmilzt die Schokolade und verteilt sich gleichmäßig über die Flocken. Ab damit ins Rohr. Nach 10 min. zum ersten Mal alles durchrühren, nach weiteren 10 min. noch einmal alles durchrühren und die gehackten Nüsse oben drüber verteilen. Auf diese Weise rösten die Nüsse leicht an, was mir sehr schmeckt. Nach 30 - 35 min. ist das Granola fertig. Wenn es abgekühlt ist, mische ich die Rosinen drunter und fülle alles in ein gut schließendes Glas.




Serviervorschlag 1: 3 EL klein geschnittene Ananas, darauf 3 EL Granola, 1 EL getrocknete Cranberries, 2 EL griechisches Joghurt. Und wenn die Kamera weg ist, verrührt man alles zu einem Gatsch - schmeckt himmlisch ... :)

Serviervorschlag 2: 2 EL Joghurt, 2 EL Granola, 1/2 filetierte Tarocco (ein bissl sieht man rote Sprenkel ... )

Serviervorschlag 3: Für kalte Tage mache ich mir gern Porridge - 1 Esslöffel feine Haferflocken in 3 Esslöffel Wasser 4 min. kochen, einen Schuss Obers dazu, da drauf zweng dem Knusper eine Schicht Granola. Schmeckt hervorragend mit Bananen und Datteln, wobei das hier mit Mandeln gefüllte Datteln sind, die außerdem noch mit Schokolade überzogen sind. Luxus pur!

Serviervorschlag 4: Mangopüree, Labneh-Kugerln, Granola - sehr feine Kombination!



Und nun schicke ich mein Granola zu Zorras Event, das dieses Mal von Maja, der Betreiberin von moeys kitchen ausgerichtet wird. Von Maja stammt auch ein ganzes Müsli-Buch, das ich leider noch nicht kenne, aber in das ich schon einen Blick hineingeworfen habe und das richtig Lust macht, mehr davon zu kennen!

Blog-Event CXVII - Whats for breakfast? Müsli! (Einsendeschluss 15. März 2016)

Freitag, 16. Januar 2015

Espresso-Kernöl-Espuma mit Kürbiskernkaramell

Bei der lieben Claudia, der Frau Sassomarone, habe ich ein Rezept gesehen, das ich so unglaublich fand, dass ich es ausprobieren musste - nachdem ich es gerade mit den Schäumchen so habe und immer wieder gern damit experimentiere, habe ich es abgeändert. Sorry, Claudia, irgendwie kann ich nicht anders, auch wenn dein Rezept noch so schön ist.


Für eine 1/2-l-Espuma-Flasche (8 kleine Portionen, also ein Teil einer mehrteiligen Nachspeise, oder 4 normale Dessertportionen)

1 großer Espresso ( = 125 ml)
2 EL Zucker
1 Stamperl Kaffeelikör
25 ml Kernöl
2 1/2 Blatt Gelatine
1/4 l Schlagobers
2 Espuma-Kapseln

Für das Topping:
2 EL Kristallzucker
2 EL Kürbiskerne

Gelatine einweichen. Espresso kochen, in ein größeres Gefäß umfüllen, den Zucker einrühren, bis er aufgelöst ist. Gelatine im Kaffee auflösen. Wenn der Kaffee überkühlt ist, Kernöl und Kaffeelikör einfüllen. Wenn die Mischung abgekühlt ist, mit dem Schlagobers gemeinsam in die Espuma-Flasche füllen. Beide Kapseln nacheinander eindrehen, dabei gut schütteln. Flasche liegend im Kühlschrank 2 Stunden lagern. Auch am Vortag gut vorzubereiten.

Für das Topping den Zucker zu Karamell schmelzen, die Kürbiskerne einrühren. Karamell auf ein Stück Backpapier leeren und erkalten lassen. Dann mit einem großen Messer in Stücke hacken.

Espuma in Gläschen füllen, mit dem gehackten Karamell-Kürbiskern-Mix bestreuen.



Das Schäumchen schmeckt zum Niederknien! Unbedingte Nachkochempfehlung. Vor allem total einfach und schnell zu machen, nur die Kühlzeit muss man rechnen, aber unterm Strich ganz einfach und nicht aufwändig.
Das wird sicher auch ein schönes Sommerdessert, das ich nicht zum letzten Mal gemacht habe.

Montag, 18. August 2014

Neumann, überstürzter

Nun muss ich ein bissl ausholen: Kaffee war bis vor einigen Jahren nicht mein Freund. Zu bitter. Bäh! Maximal habe ich Latte Macchiato mit jeder Menge Milchschaum getrunken, damit man den Kaffee nicht so merkt, oder in einem Wiener Kaffeehaus auch mal einen Überstürzten Neumann. Aber ich hab mich über viele Jahre mittlerweile angefreundet und trinke nun die enorme Menge von etwa einem Espresso pro Woche. Nur manchmal hab ich noch einen Rückfall in meine Neumann-Zeit.

Am Freitag war bei uns Feiertag, Kaiserwetter und wir wollten ohnehin eine Ausstellung anschauen, also nichts wie ab in die Innenstadt. Ausstellung angeschaut, für gut befunden, aber die Karte galt noch für den anderen Teil des Museums, also auch noch in die Dorotheergasse gepilgert, noch einmal Ausstellung angeschaut. Beide übrigens sehr empfehlenswert!
Danach waren wir reif für ein Kaffeehaus. Übelste Touristengegend, wo kaum ein Wiener hingeht, aber es war schön und ein Tisch frei im Gastgarten, also nix wie rein zum Hawelka. Wer es nicht kennt: Dieses Lokal ist eine Wiener Institution. In den 60-er Jahren das zweite Zuhause für viele Künstler, wo sie über Stunden sitzen konnten bei dem berühmten Glas Wasser, das man in Wien immer zum Kaffee bekommt. Sogar in einem Lied wird dieses Café besungen. Und ich hatte die Stirn, dort nach einer Kaffeekarte zu fragen. Der Kellner (nein, kein "Herr Ober", auch wenn er so gekleidet war) sagte, sie hätten Kaffee schwarz, mit Milch, mit Schlagobers, mit Schnaps. Und dann hat's mich so gejuckt und ich konnte nicht anders als meinen früher so geschätzten Überstürzten Neumann bestellen. Gekommen ist ein Kaffee mit Schlagobers drauf, drüber noch Kakao gestreut. Bitte, so geht das net!

Ich gehöre ja auf Grund meines sehr geringen Kaffeekonsums zu den vorletzten Menschen, die die Kaffeehauskultur retten könnten, aber so etwas stößt dann sogar mir sauer auf. Falls es jemanden interessiert, für 2 Kaffee haben wir dann noch 8,60 Euro bezahlt, was ich für genau so daneben halte. Würde mich interessieren, wie lange es dauert, wenn man immer wieder Wasser nachverlangt und sitzen bleibt. Diese Zeiten sind wahrscheinlich auch vorbei.


Anleitung für einen Überstürzten Neumann:


1 Portion Schlagobers kommt in eine Kaffeetasse - die muss groß genug sein, dass sie noch einen doppelten Espresso aufnehmen kann.


Den doppelten Espresso gießt man über das Schlagobers.



Wenn man mag, kann man noch umrühren. Das war es dann auch schon.



Ja ist denn das so schwer bitte?







Und nun will ich die Kaffeehäuser, die ich kenne und wo ich innerhalb des letzten Jahres war, nach Überstürzter Neumann-Tauglichkeit auflisten:
Demel: Kein Neumann auf der Kaffeekarte, auch auf Nachfrage nicht, sogar ganz normaler Espresso nur auf Nachfrage erhältlich, daher auch kein Link dorthin, weil so etwas muss man nicht bewerben!
Café Sperl: Vor ca. einem Jahr den Neumann nicht auf der Kaffeekarte gefunden, aber auf Nachfrage wurde er vorbildlich serviert.
Café Museum: Vor ein paar Monaten nicht auf der Kaffeekarte zu finden, aber ein unglaublich netter Herr Ober hat für mich extra nach einem Kännchen gesucht und mir den Neumann dann auch sehr schön serviert.
Café Mozart: Neumann ist auf der Kaffeekarte und wird auch so serviert, wie es sein soll. Danke dafür!

Und wer ein Kaffeehaus kennt, das auf diese Liste sollte, dann bitte her damit! Ich werde sie laufend aktualisieren, denn nun will ich es wissen, wie viel Kaffeehauskultur in Wien noch vorhanden ist.

Sonntag, 17. März 2013

Kaffee-Schoko-Kuchen mit Schneehauberl

Es gibt Geschäfte, die machen mich kribbelig. Nicht wie viele andere Frauen Geschäfte mit Handtaschen oder Schuhen, sondern solche wie Babettes, in dem ich gleich zwei meiner Grundbedürfnisse befriedigen kann: Kochbücher und Gewürze kaufen. Der Turbohausmann schaut mir über die Schulter fragt mit dem unschuldigsten Blick, den er nur aufsetzen kann, ob man dort auch die vielen bunten Nagellacke kaufen kann, die sich in unserem Haushalt finden. Na guuuuut, zugegeben, ab und zu Frauen-Baumarkt muss schon sein. Aber darum geht es jetzt nicht, sondern darum, dass ich bei Babettes etwas gekauft habe, was ich eigentlich nicht brauche. Eine Gewürzmischung, die wunderbar arabisch duftet und sich Mocca Mix nennt. Sie besteht aus Kardamom, Muskat, Vanille, Ingwer, Piment, Nelken und Pfeffer. Einmal hab ich die Nase kurz reingehalten und schon war klar, diese Mischung muss ich haben. Dabei bin ich bei Kaffee recht spartanisch: Mokka ohne nix ist mir am allerliebsten. Also musste ich ein anderes Betätigungsfeld für dieses Gewürz finden. Das ist mir mit diesem Kuchen gelungen. Das Gewürz und der Mokka machen sich ausgezeichnet in diesem weichen, saftigen Kuchen.


Außerdem waren vom Lemon-Maracuja-Curd für meine Zitronen-Tartelettes noch 4 Eiklar übrig. Das heißt, dieser Kuchen ist ein Fall für Lunas Blogevent, bei dem Eigelb und Eiklar getrennt Wege gehen.
Die  Eiklar waren eingefroren und durften nun auf den Kuchen. Ich staune immer wieder, was man mit diesem zart und zerbrechlich wirkenden Eiweiß alles anstellen kann: Es war eingefroren, wurde aufgeschlagen, ich hab Kaffee hineingeschüttet, Maizena, Zucker und der Schaum ist gestanden wie eine Eins. Der Eischnee wurde mit jeder Zutat weiter aufgeschlagen, wurde immer feinporiger, am Ende habe ich ihn noch in einen Spritzbeutel gefüllt, auf den Kuchen dressiert und unter den Grill gestellt.



Das Rezept habe ich übrigens aus vorhandenen Zutaten aus einigen anderen Rezepten zusammengebastelt. Das Ergebnis war gut, gell Eva? ;)



Zutaten für eine Form mit 26 cm Durchmesser:
200 Gramm Schokolade;,  mindestens 70 % Kakaoanteil
200 Gramm Butter
200 Gramm Zucker
200 Gramm gemahlene  Walnüsse
50 g Mehl (glatt)
1/2 Weinstein-Backpulver
1 EL Vanillezucker
4 Eier
1 Prise Salz
1 kleinen Espresso, verrührt mit 1/2 TL Mocca Mix
Butter und Mehl für die Form

Für das Schneehauberl:
4 Eiweiß
150 g Zucker
1 TL Verjus (sanfter Essig geht auch)
1 kleinen Espresso verrührt mit 1/2 TL Mocca Mix
1 EL Maizena

Außerdem Backpapier für den Boden der Form und einen Spritzbeutel (natürlich geht auch ein Plastiksackerl mit abgeschnittener Spitze) für die Baisermasse

2 Espresso kochen, einen selber trinken, in den anderen die Gewürzmischung einrühren, auskühlen lassen. Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auskleiden. Den Rand mit Butter einstreichen und mit Mehl bestäuben. Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen, überkühlen lassen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen, dann den Kaffee samt Gewürz, die Eier und die Butter-Schoko-Mischung einrühren. Ich habe alles mit einer Teigspatel verrührt, also gar nicht großartig gemixt. Den Teig in die Springform leeren und 45 min. backen. Stäbchentest.
Kuchen in der Form auskühlen lassen.

Noch einen Espresso kochen, wieder die Gewürzmischung einrühren, wieder auskühlen lassen.
Grill einschalten.
Eiklar aufschlagen. Wenn der Schnee weiche Spitzen macht, den Zucker einrühren und weitermixen, bis die Masse glänzt. Verjus dazugeben, mixen. Dann langsam den Kaffee samt Gewürzmischung bei laufender Küchenmaschine reinmixen, anschließend Maizena in die Masse mixen.
Die Baiser-Mischung auf dem Kuchen verteilen. Ich habe dafür den Kuchen aus der Form genommen und mit dem Spritzbeutel einzelne Tupferl draufgesetzt. Schaut wahrscheinlich eleganter aus, wenn man den Kuchen mit dem gesamten Schnee bestreicht und dann ein schönes Wellenmuster macht. Wenn man das kann ...
Kuchen unter den Grill schieben. Das geht nun sehr rasch, also auf keinen Fall weggehen! Sobald der Schnee bräunt, aus dem Rohr nehmen.

 Aufschneiden und essen.


Nun habe ich noch geschätzte 5 Esslöffel von der Gewürzmischung übrig. In diesem Kuchen war gerade 1 Teelöffel voll! Mal schauen, was ich mit dieser nicht gerade kleinen Menge anstellen werde. Falls jemand eine Idee hat, bitte unbedingt her damit!



Edith berichtet: Wir wollten den restlichen Kuchen vorhin aufessen. Leider färbt der Kuchen den Eischnee ein. Man sollte den Kuchen also besser nur dann mit einer Schneehaube verzieren, wenn man ihn bald nach dem Backen isst. Die Baisermasse schaut ziemlich schlimm aus heute ...