Das Ergebnis war überzeugend. Eine ganz ausgefallene Geschmackskombination, die ich weiterempfehlen kann: zarter Fisch mit heißem Ingweröl, Zwiebel und Koriander. Schaut komisch aus, klingt auch so, aber ist wirklich fein! Geht noch dazu schnell und einfach.
Für 2 Personen:
2 Alpenlachse (Original 2 Doraden)
1 Jungzwiebel
6 Stiele Koriandergrün
20 g Ingwerwurzel (mit Schale in feine Scheibchen geschnitten)
3 EL Sonnenblumenöl (Ich + 1 EL zum Einfetten des Backpapiers)
1 1/2 EL Sojasauce
Den Fisch wenn nötig ausnehmen und putzen. Auf jeder Seite dem Fisch 3 tiefe Schnitte ins Fleisch bis zu den Gräten verpassen. Ferran Adrià dämpft seine Doraden 12 Minuten. Ich habe Backpapier genommen, mit Sonnenblumenöl eingepinselt, Alpenlachse draufgelegt, zu einem feschen Packerl geschnürt und im auf 180 Grad vorgeheizten Rohr 30 Minuten gegart. In der Zwischenzeit die Zwiebel in feine Streifen schneiden. Korianderblätter abzupfen. Wenn sich die Garzeit des Fischs dem Ende zuneigt, das Öl erhitzen und die Ingwerscheibchen darin hellbraun braten. Zwiebel und Koriander über den Fisch streuen, das heiße Ingweröl drüberleeren. Das Öl soll so heiß sein, dass es zischt. Dann noch mit Sojasauce beträufeln.
Bei uns gab es dazu Salzerdäpfeln, die ich eigentlich für das Schlimmste halte, was man einem Erdapfel antun kann, aber zu diesem Fisch fällt mir keine bessere Beilage ein. Alles, was mehr Aroma mitbringt, wäre bei diesem Regenbogen an Gerüchen und Geschmäckern wahrscheinlich zu viel des Guten. Mit den Erdäpfeln kann man außerdem den Sud aus Ingweröl und Sojasauce gut aufnehmen. Im "Familienkochbuch" findet man bei diesem Rezept leider gar keine Beilagenempfehlung.
Und das ist schon wieder ein Rezept, das ich zum Event von Peggy Schatz schicke. Habe ich schon einmal gesagt, dass ich diesen Familiennamen toll finde? *neid* ;)




