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Freitag, 3. September 2021

Pfirsichstreuselkuchen

Hach ja, diese Zeit des Jahres ist wirklich genial, weil quasi Erntedankfest. Auf den Märkten biegen sich die übervollen Tische und meine Bauern melden sich laufend, weil sie gerade so tolle Früchte und Gemüse haben. Mein Lorenz hat den ganzen August über diverse Pfirsichsorten und eine ist besser als die andere. Jetzt kommen noch seine Weingartenpfirsiche, auf die ich mich auch sehr freue. Aber egal welche Sorte, dieser Kuchen klappt sicher mit allen.

Das Rezept stammt von hier, ist aber von mir wie meistens adaptiert worden.

 

Streusel
1 Bio-Zitrone
125 g Butter
100 g Zucker 
150 g Mehl 
2 EL fein gehackte Rosmarinnadeln  

Belag
500 g Pfirsiche  
 
Rührteig 
100 g Butter 
100 g Zucker 
1 TL Vanillezucker 
3 Eier 
200 g Mehl 
1 TL Backpulver



Für die Streusel die Zitrone heiß waschen, abtrocknen, Schale abreiben. Butter, Zucker, Mehl und Zitronenschale verkneten, den Rosmarin dazugeben und mit den Händen zu Streuseln verarbeiten. Streusel kalt stellen. 

Pfirsiche waschen und trocken reiben. Ich habe sie nicht geschält., sondern einfach in dicke Spalten geschnitten.

Für den Rührteig Butter, Zucker und Vanillezucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Eier einzeln einrühren. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form (meine ist 35 x 25 cm) geben, alternativ eine 26 cm-Springform. Den Teig 10 min. vorbacken, damit die schweren Pfirsiche nicht komplett einsinken. Die Form wieder aus dem Ofen nehmen und die Pfirsiche darauf verteilen. Streusel auf die Pfirsiche geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C weitere 50 Minuten backen.


 
Ich habe den Kuchen zu einem Grillfest mitgenommen und habe nur die leere Form mit nach Hause bekommen − aus Gründen ...

Donnerstag, 6. November 2014

Rosmarinkuchen

Vor einiger Zeit waren wir eingeladen und wurden mit diesem Kuchen überrascht - ein unaufgeregter, schlichter und gleichzeitig raffinierter Kuchen. Passt perfekt zum Nachmittagstee oder Kaffee. Sofort musste ich nach dem Rezept fragen. Danke dafür!

Und wieder hatte ich Meyer-Zitronen! Großer Jubel! Danke noch einmal an die Firma Adamah, dass sie diese Zitronen importieren. Damit macht ihr mir eine große Freude.



300 g glattes Dinkelmehl (original war der Kuchen mit Weizenmehl)
1/2 Weinsteinbackpulver
250 g Butter, zimmerwarm
2 Bio-Zitronen, Schale und Saft (5 EL sollten es werden)
2 EL Rosmarinnadeln, fein gehackt
2 x 3 EL Kristallzucker
150 g Staubzucker
2 TL Vanillezucker
5 Eier, getrennt
1 Prise Salz

Butter und Mehl für die Form
Staubzucker zum Bestreuen, Rosmarin und 1 EL Kristallzucker für die Deko


Von den Zitronen die Schale abreiben und den Saft auspressen. Saft mit 3 EL Kristallzucker und dem gehackten Rosmarin kurz verkochen, vom Herd ziehen und auskühlen lassen.
Backrohr auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Eine Kastenform mit Butter ausstreichen, mit Mehl stauben.
Mehl mit Backpulver gut vermischen.
Die Eiweiße mit einer Prise Salz aufschlagen, mit 3 EL Kristallzucker zu festem Schnee weiterschlagen.
Die zimmerwarme Butter mit dem Staub- und dem Vanillezucker schaumig rühren, Zitronenschale dazugeben, dann nach und nach die Eidotter einrühren.
Eischnee portionsweise unter die Buttermischung heben, danach das Mehl vorsichtig unterheben. Ganz am Schluss die Zitronensaft-Rosmarin-Zucker-Mischung unterrühren. Den Teig in die Kastenform füllen, ab damit ins Rohr und ca. 50 min. (Stäbchenprobe!) backen. Kuchen 10 min. in der Form überkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und ganz auskühlen lassen.

Für die Deko 1 EL Kristallzucker schmelzen. Sobald der Zucker geschmolzen ist, die Pfanne vom Herd ziehen. Rosmarin - mit einem Greifwerkezug bitte, weil sehr heiß! - im geschmolzenen Zucker wenden, auf Backpapier auskühlen lassen.
Den Kuchen mit Staubzucker bestreuen, karamellisierten Rosmarin drauflegen, servieren.

 

Was es nach dem Essen zu sagen gibt: Sehr einfach zu machen. Man muss nur schauen, dass man rechtzeitig die Rosmarin-Zucker-Zitronensaftmischung herstellt und die Butter herauslegt, sonst gibt es nichts Beachtenswertes. Die Sache mit dem karamellisierten Rosmarin ist hübsch anzuschauen, wirklich geschmeckt hat es uns nicht, den Rosmarin zum Kuchen zu essen, weil das ist zu viel des Guten. Aber zweng dem feschen Ausschauen würde ich es dennoch wieder so machen.