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Mittwoch, 26. November 2025

Tausend kleine Freuden - Nigel Slater

 

 

Seit ein paar Wochen liegt ein neues Buch auf dem Nachtkästchen. Weil es von einem bekannten Kochbuchautor ist, schreibe ich gern drüber, auch wenn es kein Kochbuch ist. Nicht wie im "Wintertagebuch", in dem wenige Rezepte drinnen stehen, sondern wirklich gar keine. 

Aber von Anfang an, also zuerst zum Buch selber: Es ist ein gebundenes Buch mit Bändchen, wie ich das sehr gern mag. Es hat einen Schutzumschlag, eine Goldprägung und Strukturpapier. Insgesamt also ein wirklich hochwertig gemachtes Buch.

Zum Inhalt: Es sind Kurzgeschichten über die schönen Dingen des Lebens, in diesem Fall Essen, Reisen und Gärtnern. Es wäre aber zu kurz gegriffen, wenn man es bei dieser Beschreibung belässt, denn es ist die Art, wie Nigel Slater an alles herangeht: Die Hochachtung vor einer einzelnen Mango, die Zuwendung zu der Gastfreundschaft von Menschen, das Vergnügen daran, wie Pflanzen gedeihen sind echt schön. Diesen flüchtigen Momenten gibt er Raum und hält sie in diesem Buch fest, was ihnen Beständigkeit verleiht. Und es ist auch ein Buch, das Respekt und Toleranz gegenüber einfachen Dingen zeigt.

Der Stil von Nigel Slater ist unverkennbar. Er schreibt mit Leichtigkeit und Klarheit, sowohl in seinen Rezepten als auch in diesem Buch. 

Mein persönlicher Eindruck: Es ist grad nicht so leicht in meinem Leben, noch dazu kommt das Wiener Novemberwetter mit gefühlt durchgehendem Hochnebel, der kein Fitzerl Sonne durchlässt. Und dann kam dieses Buch daher, das einem zeigt, wie gut man sich an kleinen Dingen im Leben erfreuen kann. Es ist wirklich ein Schönwetterbuch, das nur gute Szenen des Lebens zeigt. Manche Kritiker beschreiben es als "süßlich" und "Realitätsflucht", aber es empfinde es als enorm tröstlich. Wahrscheinlich ist es kein Buch, das man in einem Zug durchlesen sollte, weil es eben die bitteren Seiten des Lebens komplett ausblendet, aber es ist ein perfektes Buch für das Nachtkästchen, das einem schöne Gedanken liefert und zeigt, wie man sich am Leben erfreuen kann. 

 

 

Fakten über das Buch:
ISBN: 978-3-7558-2019-2
Umfang: 432 Seiten
Erschienen: 9/2025
Ausstattung: Gebundenes Buch
Format: 134 mm x 208 mm 

 

Mehr von Nigel Slater hier am Blog: click 

 

Danke an den Dumont Verlag, der mir dieses Buch für die Rezension zur Verfügung gestellt hat. 

Donnerstag, 16. Oktober 2025

[Kochbuchbesprechung] Mexico City - Das Kochbuch von Rosa Cienfuegos

 

Die Autorin Rosa Cienfuegos ist in einem Vorort von Mexico City geboren und lebt nun in Australien, wo sie in Sidney eine "Tamaleria & Mexican Deli" betreibt. Man sollte auch einen Blick auf Insta werfen und die vielen bunten Fotos aus der Tamaleria anschauen − die sind fast wie ein Blick in das Buch.

Im Buch führt Rosa Cienfuegos durch ihre Lieblingsstadt, über Märkte, durch Taquerias, Cafés und Bars. Man bekommt sofort und auf der Stelle Lust, dorthin zu reisen. Alles so schön bunt!

Das Buch ist in 8 Kapitel gegliedert: Frühstück, Snacks und Drinks, Tacos sowie Suppen, einfache Menüs, Fischgerichte, Nachspeisen und natürlich Salsa. Es sind sowohl traditionelle als auch moderne Rezepte zu finden.

Das Buch selber ist eine Wucht! Hier hat sich der Verlag selber übertroffen. Die Titelseite wurde mit einem Farbschnitt versehen, das Buch insgesamt ist so bunt, wie ich mir Mexico City vorstelle.

Die Buchstaben CDMX auf der Vorderseite sind etwas für Mexiko-Liebhaber − für Nichtwissende wie mich erfolgt die Aufklärung aber auf der Hinterseite: Mexiko City heißt in Mexiko Ciudad de Mexiko, kurz CDMX. Das sind so verspielte Details, die ich sehr mag. 

Jaja, ich weiß, ich bin ein bisschen eskaliert bei Markieren der Rezepte, aber das Buch hat mich echt gepackt! 

Die Zutaten: In Wien habe ich es echt einfach, um an alles zu kommen. Ein Besuch in der Casa Mexiko und man hat alles in der Tasche. Man kann dort übrigens auch online bestellen.

Jedenfalls muss man Chilis mögen, wenn man sich mit mexikanischem Essen beschäftigt. Man muss nicht zwingend scharfes Essen wollen, aber dafür muss man sich eben mit Chilis auskennen, denn es gibt auch sehr feine milde Sorten − die sollte man aber kennen, um sie entsprechend einsetzen zu können. Also das ist etwas, mit dem muss man sich ein bisschen auseinandersetzen. Macht aber echt Spaß!


 

 

Wollen wir kochen gehen?

Tacos Gobernador

Diese Käse-Garnelen-Tacos sind einfach zuzubereiten und schmecken hervorragend! Ich hatte vorher nie überlegt, dass es in Mexiko ja auch reichlich Fisch und Meeresfrüchte gibt, aber das Buch trägt dem zum Glück Rechnung.








Pico de Gallo

Diese frische Salsa hat sich mit jedem Recht schon über die ganze Welt ausgebreitet. Zwiebel, Chili, Koriander, Limettensaft und Paradeiser fügen sich zu einer feinen Einheit. Diese Salsa ist universell einsetzbar in der gesamten mexikanischen Küche.

Sincronizadas

Das sind zur Abwechslung mal Weizentortillas, für die es auch ein Rezept in dem Buch gibt, Die Autorin berichtet, dass es dieses Rezept in ihrer Schule zum Frühstück gab. Die Tortillas werden mit Schinken und Käse gefüllt, dazu wird Guacamole serviert. Ein feiner Start in den Tag.

Guacamole

Das ist der Klassiker aller Salsas! Ich mag sie sehr gern und damit bin ich nicht allein: Auf der ganzen Welt wird sie gern gegessen. Die Autorin berichtet, dass sie die Guacamole am liebsten im Mörser macht, weil sie so aromatischer wird. Auch in Mexiko wird das offenbar so gemacht. 








Tacos de Bistec con Queso

Das sind Steak-Tacos mit Käse, die in Mexico City anscheinend oft auf Mittagskarten zu finden sind. Der Witz an der Sache: Das Fleisch wird in Schweineschmalz gebraten und wird daher wunderbar saftig. Und Maggi! Da wird tatsächlich mit Maggi gearbeitet, was erstaunlich gut passt. Dazu eine Salsa und es schmeckt gut.

 

 

 


Molletes con Tocino

Hier kommt gleich eine der Einsatzmöglichkeiten für Pico de Gallo. Bei mir gab es keine Bolillos, weil ich nicht wüsste, woher nehmen, sondern ein halbiertes Weckerl, auf dem es sich gebratene schwarze Bohnen, Mozzarella und oben drauf knusprige Speckwürferl gemütlich machen. War echt gut!

Camarones a la Diabla

Diese Teufelsgarnelen werde ich im nächsten Posting genauer vorstellen.

Mexikanischer Reis

Nachdem dieser Reis zu den Teufelsgarnelen serviert wird, stelle ich auch den im nächsten  Posting vor. 







Was es nach dem Kochen zu sagen gibt: Die Rezepte sind alle sehr gut beschrieben und gut nachzukochen. Geschmeckt hat mir alles! Das Buch ist auf jeden Fall sehr gut geeignet, um sich in die mexikanische Küche zu verlieben.

Wer noch mehr über das Buch wissen will, schaut bei der lieben Frau Magentratzerl vorbei. Wie so oft haben wir wieder ganz unterschiedliche Gerichte aus dem Buch gekocht. 

Danke an den Prestel-Verlag, der mir ein Exemplar für die Rezension zur Verfügung gestellt hat. 


Fakten zum Buch
ISBN: 978-3-7913-9349-0
Hardcover, Pappband 
Umfang: 256 Seiten 
Format: 20,0x27,3cm
Erschienen am: 1.5.2025




Donnerstag, 18. September 2025

[Kochbuchbesprechung] Landlust Einmachen

 

Genau zur richtigen Jahreszeit ist mir ein neues Buch ins Haus geflattert: Auf 160 Seiten wird vom LV-Buch Verlag sehr umfassend auf das Thema, wie man saisonale Lebensmittel am besten konserviert, eingegangen. Buchkonzeption und -umsetzung stammen von Monika Römer und Tanja Senghaas-Thomsen. 

Es handelt sich um ein gebundenes Buch, in dem zu jedem Rezept ein ansprechendes Bild zu finden ist. 

Gegliedert ist das Buch nach den Jahreszeiten, innerhalb der Jahreszeiten wird nach Art des Konservierens unterschieden. Anfangs gibt es ein  "1 x 1 des Einmachens" und eine Beschreibung der  "Arbeitsmittel und Vorbereitung", im Anhang einen Saisonkalender und ein Register nach Rezepten und Methoden.

Zu den Arten des Konservierens muss ich sagen, dass in dem Buch wirklich sehr umfangreich auf viele Weisen konserviert wird: Von Kräutersalz über Kräuteressige und -öle, Marmeladen, Chutneys, Kompotte, alkoholische Auszüge oder in Alkohol eingelegte Früchte, Trocknung, Würzsaucen wie Pestos, Sirupherstellung, es wird sogar Wurst im Glas eingekocht − mehr fällt mir zu dem Thema dann auch nicht mehr ein. 

Was mir gefällt: Ohne großes Aufheben wird auf Hygiene eingegangen. Für Kräuteröle werden die Kräuter gewaschen und getrocknet. Erst dann kommen sie in die Flasche. Und es ist wichtig, dass man die Kräuter gut durchtrocknen lässt, sonst können sich böse Keime bilden oder das Öl schimmelt.

Es wird auf die jeweiligen Highlights der Saison genauer eingegangen, was auch sehr sinnvoll ist, denn viele Leute kratzen sich gerade jetzt den Kopf, weil sie nicht mehr wissen, wohin mit den ganzen Zucchini. Für solches Obst und Gemüse gibt es dann viele Rezepte.



Es geht ans Nachkochen.



Kompotte

Es gibt viele Beispiele für Kompotte im Buch. Ich habe mir den Sud für Portwein-Gewürzäpfel hergenommen und in diesem Sud Zwetschken eingelegt. Erste Kostproben haben sehr gut geschmeckt. 

 

  






Eingelegte Pilze

Pilze werden in einem Essigsud gar gekocht, dann abgetrocknet und schließlich mit heißem Öl übergossen. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Pilze schmecken, wenn sie gut durchgezogen sind.







Rosensirup

Ich hatte das Glück, dass die Rosen meiner Mama noch eine Nachblüte hatten, damit habe ich diesen Sirup hergestellt. Mit Läuterzucker und Gewürzen werden Rosenblätter einige Zeit eingelegt, so entsteht ein schön aromatischer Sirup.

 

 



 

Liebstöckelsalz  

Mein Liebstöckel auf Balkonien ist schon der Meinung, dass nun Herbst ist: Er beginnt zu schwächeln. Das ist gerade die richtige Zeit, ihn als Gewürzsalz haltbar zu machen.

 





Brombeer-Rosmarin-Konfitüre

Ich habe ja eigenen Rosmarin auf Balkonien und mag daher alle Ideen, wie ich diese schönen Sommeraromen mit in andere Jahreszeiten nehmen kann. In dieser Konfitüre ist das Rosmarin-Aroma ganz dezent im Hintergrund und die Marmelade schmeckt echt gut!  



 

 

 

Getrocknete Paradeiser 

Ich werde euch dieses Rezept und das daraus gemachte Pesto genauer vorstellen.



Was es nach dem großen Konservieren zu sagen gibt: Auch KochanfängerInnen sollten mit dem Buch gut zurecht kommen. Alte Häsinnen wie ich finden sicher auch noch jede Menge neuer Ideen. Mir hat das Buch gut gefallen.


Fakten zum Buch
ISBN: 978-3-7843-5809-3
Einband: Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 3.7.2025
Umfang: 160 Seiten
Maße: 26,9x20x2,1 cm 


Danke an den Verlag, dass er mir ein Exemplar des Buches zur Rezension überlassen hat. 

 


 

 

 


 


Donnerstag, 21. August 2025

[Kochbuchbesprechung] Boustany von Sami Tamimi


Das erste vegetarisch-vegane Kochbuch von Sami Tamimi ist da! Er war längere Zeit Co-Autor von Yotam Ottolenghi, nun hat er ein Kochbuch mit über 100 neu interpretierten Rezepten aus seiner Heimat Palästina geschrieben. Boustany heißt auf Arabisch Garten, genauer gesagt war es in seiner Kindheit der Garten, der das Haus seiner Großeltern umgab, ein unbeschwerter Ort, und diesem Andenken ist das Buch gewidmet. Nachdem in der Kindheit von Sami Tamimi hauptsächlich Gerichte aus Getreide, Gemüse und wild gesammelten Pflanzen auf der Speisekarte standen, hat er sich auf diese Zutaten beschränkt.

Es gibt auch Ausführungen des Autors, die einem die palästinensische Küche insgesamt nahebringen, was für mich sehr hilfreich war, denn ich hatte absolut keine Ahnung von dieser Art von Küche.

Das Buch ist gegliedert in die Kapitel "Vorratskammer"; "Frühstück und Brunch", "Kleine Gerichte, Dips und Saucen", "Salate", "Suppen", "Unter der Woche", "Für Gäste und Feste", "Brot" und "Süßspeisen". Die Rezepte sind aufgeteilt in eine Zutatenliste und einen Textteil. Zu Beginn jedes Rezepts findet man einen kurzen Text zur Einführung in das Gericht. 

Die Fotos sind klar und sachlich. Es sind zu den meisten Gerichten Fotos vorhanden. Bei manchen Rezepten gibt es Bild-Anleitungen wie links zu sehen, was ich sehr hilfereich finde.

Die meisten Zutaten sind einfach zu bekommen, aber einige Gewürze wie Sumach und Zaatar sollte man schon kaufen, bevor man ans Werk geht. Die Gerichte sind dann einfach zuzubereiten. Weder kochtechnisch noch ausrüstungstechnisch werden hohe Ansprüche gestellt. Die Rezepte sind durchwegs gelingsicher.

Insgesamt ist es ein sehr sorgfältig gearbeitetes Buch, mit dem das Nachkochen Freude berereitet.


Sollen wir kochen gehen?

 

Stangenbohnen mit Lauch und Tomaten

Nachdem in meinem Gemüsekisterl wunderbare Fisolen drinnen waren, wurden aus den Stangenbohnen einfach Buschbohnen. Herausgekommen ist ein schöner Gemüseeintopf, der super an kühleren Tagen zu den derzeit überquellenden Märkten passt. Die bekannte Kombination aus Fisolen und Paradeisern wird hier um einige Gemüsesorten erweitert und wird so zu einer eigenständigen Mahlzeit.




 

Gegrillter Halloumi mit Portulaksalat

Bei mir wächst der Sommerportulak mittlerweile zwischen den Bodenplatten auf Balkonien heraus. Wenn man den einmal gesät hat, dann hat man ihn offensichtlich für alle Zeiten. Mir kam daher dieses Rezept sehr gelegen! Passend zu den Hundstagen war das ein flott zubereiteter Salat, der genau gar nix vermissen lässt.


 

 

Sumach-Zwiebel

Für den Portulak -Salat brauchte ich diese Zwiebel, die man am besten am Vortag ansetzt. Sie halten sich in dem Gewürzsud bis zu drei Wochen. War ein willkommener Begleiter zu vielen sommerlichen Gerichten.







 

Würfelsalat für jeden Anlass

Ein immer wieder gern gegessener Salat als Beilage für sehr viele Gerichte ist das! Gurken, Paradeiser, Frühlingszwiebel, Radieschen, Chilis, Olivenöl, Knoblauch, Zitronensaft und diverse Gewürze treffen sich zu diesem Erntedankfest. Erstaunlicherweise kommen hier Dillsamen in die Marinade, was ich noch nicht kannte.

Shatta − Chilisauce

Das ist eines der unverzichtbaren Würzmittel, die man eigentlich immer im Kühlschrank stehen haben sollte. Durch den Apfelessig und das Salz, abgedeckt mit Olivenöl, kann man dieses Gewürz bis zu drei Monate aufbewahren. Mir ist das eine sehr willkommene Art, meine Chilis zumindest für eine Weile konservieren zu können.




 

Rote Bete mit Labneh, gerösteten Kernen, Samen und Schnittlauch

Bei mir waren gelbe Rote Rüben im Gemüsekisterl und auch die haben sehr gut gepasst für dieses Gericht. Ein Teil der Roten Rüben wird gekocht, ein anderer Teil mariniert. So hat man gleich zwei verschiedene Geschmacks- und Texturerlebnisse in einem Gericht. Das fand ich echt spannend! 






Gebackene Pflaumen mit Sumach, Kardamomsahne und Pistazienkernen

Das war mein Favorit aus dem Buch, daher werde ich das genauer vorstellen.

 

 

 

 

 

Nach der Buchbesprechung noch gekocht:

Milchreis mit Traubenkompott

Das Rezept hat mich sehr interessiert, denn Milch kommt darin nicht vor. Aber durch Tahini bekommt der mit Kurkuma gelb gefärbte Reis tatsächlich eine milchige Konsistenz. Und schmeckt durch diverse Gewürze dann auch schön exotisch.
 

 

 

 

 

Noch mehr über das Buch findet man bei der Frau Magentratzerl

Was es nach dem Essen zu sagen gibt: Mir war das eine sehr willkommene Anleitung, mich in die palästinensische Küche einzuarbeiten. Viele Ideen kannte ich aus der jüdischen Küche, aber Sami Tamimi hat halt immer wieder einen eigenen Dreh an den Rezepten, der sie unverwechselbar macht. Ein gelungenes Buch!

Fakten zum Buch:
ISBN: 978-3-8310-5083-3
Erschienen: Juli 2025
Umfang: 320 Seiten 
Format: 206 x 280 mm
fester Einband (Mit Folienprägung und Leseband) 

Danke an den DK-Verlag, dass er mir ein Exemplar des Buches für die Rezension überlassen hat.




Donnerstag, 17. Juli 2025

[Buchbesprechung] Mediterra von Ben Tish


Im Mittelmeerraum gibt es nicht eine Art von Küche, sondern in jeder Region eine spezielle. Dieser Tatsache hat Ben Tish nun ein ganzes Buch gewidmet, in dem es nur um die Küche der Küsten und Inseln im Mittelmeer geht. Gemeinsam haben sie alle, dass sie alle ihre regionalen Spezialitäten verarbeiten.

Dieses Buch ist das fünfte von Buchautor, Fernsehkoch und Küchenchef Ben Tish. Sehr nett finde ich seinen Zugang zur Mittelmeerküche: "Kochen Sie nicht nur mediterran, sondern genießen Sie auch so, wie man es aus den Mittelmeerländern kennt. Nehmen Sie sich Zeit, laden Sie Freunde und Familie ein, gießen Sie sich ein Glas Wein ein und decken Sie den Tisch." Dieser Geist zieht sich durch das ganze Buch.

Es finden sich 150 Fotos in dem Buch, die sind alle klar und appetitlich. Das Essen wird auch nicht quer über den Tisch verteilt, sondern wird immer schön auf Tellern, in Schüsseln oder Töpfen gezeigt. Leider finden sich nicht zu allen Gerichten Fotos.

Die 140 Rezepte sind gegliedert in die Kapitel "Nördliches Mittelmeer", "Östliches Mittelmeer", "Südliches Mittelmeer" und "Inseln". Innerhalb der Kapitel wird dann aber nicht zwischen den einzelnen Ländern getrennt. Gar nicht berücksichtigt wird die israelische Küche. 

Die einzelnen Rezepte haben anfangs eine kurze Einleitung, dann sind sie gegliedert in Zutatenliste und Textteil für die Zubereitung − siehe dazu links das Bild.

Die Rezepte umfassen eine sehr schöne Bandbreite von klassischen bis zu neu interpretierten Gerichten aus den jeweiligen Regionen. 

Die Zutaten sind nicht schwer zu bekommen. Ein Gang über einen Markt stimmt nicht nur auf das Mittelmeer ein, sondern auch auf das Nachkochen. In Wien sind wir ausreichend gut mit Fischgeschäften auf den Märkten versorgt. Das soll nun bitte nicht heißen, dass nur High End-Fischrezepte in dem Buch zu finden sind, zu denen man hochpreisige Zutaten braucht, denn da finden sich auch Gemüsepuffer, Rezepte mit Faschiertem (Hackfleisch), Salate oder Eintöpfe mit Hülsenfrüchten. Ich habe mich sehr ans Mittelmeer mitgenommen gefühlt bei diesem schönen Querschnitt.

Man braucht für die einzelnen Rezepte keine besonderen Kochkenntnisse oder ausgefallenes Küchenzubehör. Nur wenige Gerichte fallen unter die Rubrik "statt Zustellservice". Es wird in Summe schon das Kochen zelebriert und nicht das "Schnell-mal-zusammenrühren". Ja, es gibt natürlich Salatrezepte, aber es ist insgesamt ein Kochbuch im eigentlichen Sinn des Wortes

Was dieses Mal vollkommen an mir vorübergegangen ist, waren die süßen Rezepte. Es gibt sie sehr wohl, nur mir war nicht nach neuem Süßem, sonder nur nach schon bewährtem, daher habe ich nichts davon nachgekocht.

Wollen wir genauer reinschauen, was es da so gibt? 

 

Hendlschnitzel mit gerösteten Dattelparadeisern und Gremolata

Gleich ein Volltreffer! So ein schönes Sonntagsessen! Ich hätte nicht gedacht, dass ich als Wienerin noch eine andere Variante von Schnitzel als der Wienerischen akzeptieren kann. Aber siehe da, ich kann ja doch! 

Grüner Spargel, Ricotta und Minze

Das ist eine für mich ungewohnte Variante von Spargel gewesen: Er wird nur kurz gegart und dann mit aufgeschlagenem Ricotta, der mit Zitrone und Minze gewürzt wird, serviert. Das war definitiv die frischeste Spargelvariante, die ich kenne. Hat uns gut gefallen!








Gebackene Bohnen mit Paradeisern, Räucherpaprika und Blattgemüse

Dieses Gericht ist eine Mischung aus Baked Beans und Shakshuka. Im Buch werden die Bohnen mit Eiern serviert, es steht aber dabei, dass es auch mit geräuchertem Schweinefleisch passt. Daher habe ich einfach Salsicce zum Garziehen in den Bohneneintopf reingelegt und das hat sehr gut gepasst.

 

 

 

In Olivenöl geschmorte Zucchini

Ein ganz schlichtes Rezept, das durch Zugabe von Kräutern (für die Frische), Chili (für die Wärme im Mund) und gerösteten Mandelblättchen (für den Knusper) zu etwas Besonderem wird.



In Feigenblättern gebackener Lachs mit Fenchelgrün und Orange

Oh ja, so geht Sommerküche! Einige wenige feine Zutaten, kurz mal ins Rohr geschoben und schon ist man im Himmelreich! Das hat uns sehr, sehr gut geschmeckt und wird ganz sicher wiederholt.


Griechischer Salat

Ein Klassiker, von dem ich immer wieder froh bin, wenn mich ein Kochbuch dahin schubst. Es gibt ja wirklich viele Varianten davon, dieses Mal mit Minze und Dille. Das hat gut gepasst.

Moussaka aus East London

Sorry für das schiache Foto! Das Moussaka war hervorragend gut und das wird ganz sicher wieder einmal gemacht. Lamm und Zimt passen ja echt gut zusammen.

 

 


Zucchini-Feta-Puffer

Noch eine Variante meiner geliebten Zucchinipuffer! Davon kann man nie genug haben, finde ich. Und diese − mit Salzzitronen, Minze und Dille als Würze − ist sehr fein.

Dazu gab es den Tomatensalat mit roten Zwiebeln, der eine perfekte Ergänzung dieses Sommeressens war.






Mit N'duja gefüllte Tintenfische

Das war ein sehr, sehr feines Sonntagsessen, das ich im nächsten Posting vorstellen werde.

 

 

 

 

 

 

Was es nach dem Essen zu sagen gibt: Ein wirklich tolles Buch! Ich bin richtig reingekippt und konnte gar nicht aufhören mit dem Nachkochen. Lauter einfach nachzukochende Rezepte, die schön gelingsicher sind und keine Stolpersteine eingebaut haben.


Infos zum Buch
ISBN 978-3-8310-5053-6 
Erschienen: März 2025 
Übersetzung: Annika Genning 
Umfang: 304 Seiten 
Größe: 199 x 252 mm 
fester Einband (Mit Relieflack) 
Über 150 Fotos und Illustrationen


 Danke an den DK-Verlag, der mir das Buch für die Rezension überlassen hat.

Donnerstag, 5. Juni 2025

[Kochbuchbesprechung] Le Sud von Rebekah Peppler


Die Autorin Rebekah Peppler hat das gemacht, wovon viele Amerikaner träumen: Sie ist nach Frankreich ausgewandert. Nun liegt ihr mittlerweile drittes Kochbuch über die französische Küche vor. Sie zeigt Rezepte aus der Region Provence-Alpes-Cóte d'Azur, wo sie sich von Long Covid erholt hat.

Das Buch ist schön gemacht: Es vermittelt so viel südfranzösischen Lebensstil! Die Fotos sind sehr stimmungsvoll und setzen Meer, Apéritif, das Licht, die Märkte und überhaupt alles, was man sich als Urlaub in Südfrankreich in Kombination mit Essen vorstellt, in Szene. Das ist auch die Stärke des Buches: Da will man hin, dort will man sich die Sonne auf den satten Bauch scheinen lassen, so fühlt sich Urlaub an.

Die Rezepte sind alle denkbar einfach aus dem Handgelenk zu schütteln und ich habe keines gefunden, in dem es Stolpersteine gibt. Man muss keine besonderen Kochtechniken beherrschen, auch die Zutaten bekommt man einfach − am besten auf einem schönen Markt, der schon ein wenig von Urlaubsstimmung vermittelt. Es finden sich sowohl bereits bewährte als auch neue Rezepte der französischen Küche.

Gegliedert sind die Rezepte in die Kapitel "Apéritifs + Cocktails", "Vorspeisen", "Fleisch und Fruits de Mer", "Pasta + Sandwiches", "Gemüse", "Salate", "Etwas Süßes" und "Käse + mehr". Dazu finden sich Einschübe zu spezifischen Themen, die südfranzösische Küche betreffen, z. B. über den typischen Wein der Region, den Rose, oder unkomplizierte Snacks. Die Rezepte sind eher fleischig-fischig, aber es finden sich auch viele vegetarische Gerichte.

Die Fotos in dem Buch stammen von Joann Pai. Wenn man gern richtig feminine Mood-Fotos mag, sollte man einen Blick auf die Homepage machen, dann bekommt man auch gleich einen Vorgeschmack, was einen im Buch erwartet.


Wollen wir kochen gehen? 













 

Salat mit frischen Kräutern

Für das Foto hab ich den Salat gleich mitten in meinen Topf-Kräutergarten gestellt. Da rein durften Petersilie, Minze, Dille, Fenchelkraut und Schnittlauch. Daraus wurde ein schöner Frühsommersalat.







Marinierter Chevre mit rotem Pfeffer

Das ist so ein Rezept, wie ich es mir für den Sommer auf Balkonien vormerken werde: Einige wenige Zutaten, im Handumdrehen gemacht und es ist doch viel mehr als einfach Käse zum Salat. In diesem Fall habe ich den Käse auf Linsensalat gebettet, dazu ein Stück Baguette oder französisches Landbrot und ein nettes Essen steht am Tisch. Sowohl Salat als auch Käse bereitet man irgendwann vor und man muss sie nur mehr servieren.



 Meine Liebslingspasta fern des Meeres

Das ist ein ganz typisches Gericht aus dem Buch: Sardellen, Kapern, Salzzitronen und mehr Umami-Bomben sorgen für enorm viel Geschmack. Eigentlich wollte ich dieses Rezept vorstellen, aber Frau Magentratzerl war schneller


 






Sauce Gribiche

Eine der klassischen Saucen zu Spargel ist Sauce Gribiche. Sehr treffend ist sie im Buch als Vinaigrette mit Textur beschrieben. Also wenn man Gusto auf Säuerliches mit was drinnen hat, dann ist die die richtige Wahl.

Es gibt übrigens eine eigene Anleitung für das Kochen von Eiern im Kochbuch, was ich für Koch-AnfängerInnen für wichtig halte.

Pochiertes Fischfilet mit Mayo

Das war ein ganz, ganz feines Essen. Sorry für das Foto, das dem so gar nicht gerecht wird. zum Glück habe ich vom Pochiersud gleich mehr gemacht und eingefroren, so wird es beim nächsten Mal noch einfacher gehen.

Pommes

Dazu ein weiteres Rezept aus dem Buch, nämlich Pommes. Die werden zweimal frittiert, was sie besonders knusprig macht.

 

Haricots verts mit Schalotten, Kapern und eingelegter Zitrone

Haricots sind recht junge, zarte Fisolen, die ich leider nicht bekommen habe, sondern nur schlicht und einfach normale Fisolen. Die wurden aber zu einer sehr genialen Beilage durch die vielen Aromen, die sich hier treffen. Dieses Rezept werde ich im nächsten Posting vorstellen.

Auch für Salzzitronen findet sich ein Rezept im Buch. 

 

 

 

Was es nach dem Essen zu sagen gibt: Ich gestehe, dass ich anfangs schon gedacht habe, ob ich ein Kochbuch brauche, in dem sich tatsächlich ein Rezept für Dosensardinen findet, auf die man ein wenig Piment d`Espelette streut. Aber es ist ein richtig feines Sommerkochbuch, das mich innerlich einstimmt auf Abende auf meinem Balkonien, an denen man eben nur einen Salat und Dosensardinen mit Baguette isst. Das ist ein Lebensgefühl, das es wert ist, dass man es einfängt. Vor allem aber: Dieses Kochbuch nimmt die Angst vor französischer Küche. Also wenn ihr jemanden kennt, der frankophil ist oder einen Urlaub in Frankreich plant, dann schenkt ihr bzw. ihm dieses Kochbuch. Eine schönere Urlaubsvorbereitung kann ich mir nicht vorstellen.


Infos zum Buch
ISBN: 978-3-7913-9337-7
Erschienen am 16.4.2025
Format: 18,9 x 24,6cm
Umfang: 280 Seiten
Hardcover, Pappband

 

Vielen Dank an den Verlag, der mir das Buch für die Rezension zur Verfügung gestellt hat.
 

Donnerstag, 8. Mai 2025

[Buchbesprechung] Singapur - Das Kochbuch von Shu Han Lee

 

Es gibt KochbuchautorInnen, die vergisst man nicht. Diese hier zum Beispiel. Ich fand Shu Han Lees Buch Chicken & Rice sowas von nett! Das ist ein Buch, das mir auch solche Kleinigkeiten wie das Frittieren von Schalotten, damit die wirklich superknusprig sind, beigebracht hat. Ich hatte schon befürchtet, dass vielleicht dieses Singapur-Kochbuch nicht mit Nicole Stichs wunderbarem Shiok Singapur mithalten kann, aber es kann. Man kann durchaus alle diese drei Kochbücher daheim haben und man hat noch immer nicht genug Bücher von diesen Autorinnen.

Ja, Singapur, das ist eine unglaubliche Stadt! Ich war 2020 dort, bevor dann der Corona-Wahnsinn über die Welt hereingebrochen ist. Ich habe hier über diesen Urlaub geschrieben. Er war einer meiner bemerkenswertesten. Noch nie habe ich erlebt, dass sich so viel ums Essen dreht wie in Singapur. Singapur ist ein Mischmasch von vielen Kulturen, daher ist es sicher nicht einfach, ein Kochbuch über diese Stadt zu machen und dabei einen repräsentativen Querscnitt hinzukriegen.

Die 80 Rezepte in dem Buch haben mich mit einem Schlag wieder innerlich nach Singapur geführt. Die Gerichte sind unglaublich vielfältig. Die ganzen Aromen sind sehr fein eingefangen und haben viel Lust aufs Nachkochen gemacht. 

Für die Zutaten muss man schon ein bisschen herumsuchen, aber ein gut sortierter Asia-Laden reicht. Ich habe das Broth3ers bei mir in der Nähe, da habe ich alles Nötige bekommen. Auch das Ayurveda-Geschäft am Naschmarkt kann ich empfehlen (da bekam ich den schwarzen Klebreis).


Wie die Rezepte aufgebaut sind, sieht man auf dem Bild links. Immer wird etwas zu den Gerichten erzählt, was ich wichtig finde, damit man sich etwas vorstellen kann. Die Rezepte sind alle einfach nachzukochen und gelingsicher. Gegliedert sind sie in neun Kapitel: "Gehört immer dazu: Reis", "Currys", "One Pot", "Gebratenes und Beilagen", "Für Gäste", "Tellergerichte", "Kleinigkeiten", "Allerlei Süßes", "Soßen und Toppings". Ich gestehe ja, dass mir die Abteilung über Süßes besonders gefallen hat, denn Asien ist sonst nicht so die Destination, wo man viel nascht, aber Singapur ist da echt anders! 


Und schon geht es los mit dem Nachkochen.




Assam-Fischcurry

Ein sehr populäres Curry in Singapur ist Fischkopf-Curry. Zu meiner Freude ist dieses Rezept dem zwar nachempfunden, aber es wird Fischfilet dafür verwendet. Das macht es in einem Binnenland und für Weicheier wie mich gleich viel einfacher. Insgesamt leicht zu machen und ausgezeichnet im Aroma.

 

Satayspieße vom Grill mit Tamarinden-Erdnuss-Sauce

Asia-Küche ohne Satay-Spieße wäre nicht möglich, daher geht natürlich ein Kochbuch ohne diese Spieße nicht. Und diese Variante ist sehr köstlich. Überhaupt diese säuerliche Erdnusssauce ist toll!

Gedämpfter Spargel mit schwarzer Bohnensauce

Ganz anders als in Europa, wo man immer versucht, dem Spargel sein Eigenaroma zu bewahren, wird in Asien damit umgegangen. Hier ist es eine sehr knofelige schwarze Bohnensauce, die den Spargel begleitet. Und der Spargel schmeckt erstaunlicherweise dennoch gut heraus.

Pandan-Biskuitroulade mit Schlagobers

Ja, da ist sie, eine der köstlichen, aromatischen Asia-Süßspeisen. Das Rezept hat nicht ganz hingehauen, was aber an mir liegt, weil ich nicht wegen eines Viertel Teelöffels voll extra Pandan-Paste kaufen wollte, die mir dann nur kaputt wird. Ich habe die Paste selber gemacht, was nicht gut geht. Eigentlich sollte die Roulade quietschgrün sein, das tat sie nicht. Aber die Pandan-Creme hat schon gut Aroma geliefert und mit den Kokosraspeln oben drauf war das seeehr köstlich.


Schnelle Kaya, aka Pandan-Kokos-Creme

Kaya isst man in Singapur zum Frühstück. Dazu kommt eine dicke Scheibe (!) Butter auf Toast, dann Kaya-Creme, dazu isst man fast rohe Eier. Nun kann ich Eier nur essen, wenn das Eiklar gut durchgegart ist, daher ist dieses ganze Gericht für mich nicht in Frage gekommen. Aber ich kann dick Butter auf Brot streichen und da drauf die Kaya verteilen. Und das schmeckt sehr, sehr gut! Hier war ein Stück Pinze die Unterlage und das hat gepasst.


Huhn mit Reis nach Hainan-Art

Ein Essen, das ich kenne und liebe. Ich habe es natürlich auch in Singapur in einem Hawker-Stall gegessen, einer kleinen Ansammlung von Garküchen.
Der Reis, der mit Hühnerfett und Hühnersuppe gekocht wird, schmeckt göttlich! Normalerweise ist das ein zeitaufwändiges Rezept, aber im Buch wird eine Abkürzung durch die Verwendung von Hendlhaxerl gewählt. Und das klappt sehr gut. Auch die Ingwer-Knoblauch-Sauce dazu war ausgezeichnet.

Fisolen mit Kurkuma und Kokos

Das ist eine geniale Gemüsebeilage. So habe ich Fisolen noch nie gegessen: Kokos, Kurkuma und Limette vereinen sich sehr gut, am Ende werden noch zwecks Knusper frittierte Schalotten über das Essen gestreut.
 


 


Schwarzer Klebreis mit Rhabarber

Das ist eine sehr tolle Variante vom Sticky Rice mit Mango. Ich war echt erstaunt, wie gut sich Rhabarber in diesem Gericht macht. Hat uns ausgezeichnet geschmeckt und wird garantiert ein Rezept, das auf die Immer-Wieder-Nachkochliste kommt.

 Peranakan Garnelencurry mit Ananas

Dieses Curry war dermaßen gut, dass ich das Rezept unbedingt am Blog haben will, daher stelle ich das im nächsten Blogposting vor.

 

 

 

 

 

Was es am Ende zu sagen gibt: Wenn man auch nur das geringste Interesse an einem Sammelsurium aus Asia-Rezepten hat, dann braucht man dieses Buch. Wenn man Interesse an Singapur hat, braucht man es auch. Wenn man einfach nur ein neues Kochbuch will, dann auch. Also eh in jedem Fall.


Fakten zum Buch
ISBN: 978-3-8310-5058-1 
Erschienen: März 2025 
Übersetzung: Wiebke Krabbe 
Umfang: 224 Seiten 
Format: 198 x 255 mm 
gebundenes Buch

 

Wie immer kann man das Buch in der Buchhandlung am Eck kaufen, bei einem Versender bestellen oder direkt beim Verlag erwerben.

 Danke an den DK-Verlag, dass er mir das Buch für die Rezension zur Verfügung gestellt hat.