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Samstag, 25. Juli 2015

[Rettungsaktion] Wassermelonensaft

Heiß, heiß, heiß! Diese Woche waren es fast täglich über 35 Grad in Wien und auch in der Nacht kühlt es gar nicht mehr ab. Wir sind fast auf Flüssignahrung umgestiegen, schlafen auf Balkonien, duschen uns sicher dreimal am Tag, ziehen uns eben so oft um. Aber ehrlich, mit diesen Maßnahmen ist es auszuhalten. Ganz anders wäre es, wenn man so eine Arbeit hätte wie die Straßenbauarbeiter. In Wien gibt es Baustellensommer, weil so viele Leute weg sind, also wird immer generalsaniert. Mit diesen Arbeitern möchte ich nicht tauschen müssen! Sie haben meine ganze Hochachtung.

Und damit auch alle anderen genug trinken, gibt es wieder eine Rettungsaktion: Es gibt kalte Getränke und ich bin schon ganz gespannt, was die anderen Mit-RetterInnen zeigen werden. Bedarf an Erfrischungsgetränken werden wir laut Wettervorhersage noch eine Weile haben.

Mein Melonensaft ist keine Neuerfindung und ich will ihn nur gern wieder in Erinnerung rufen, denn das geht wirklich so, so, so einfach und schnell, dass es eine Freude ist.


Einen Quirl des Handmixers auf die Melone setzen und Maß nehmen. Rundumadum mit einem Messer markieren, wie groß ein Loch sein muss, dass das Ding reinpasst.

Mit dem Messer einschneiden und das Stück Melone herausbrechen - geht wirklich ganz einfach, dass man das herausholen kann.


Den Quirl in das Loch drücken und drauf los mixen. Am besten in der Abwasch, denn es spritzt! Und richtig die ganze Schale entlang fahren innen mit dem laufenden Mixer.

Ich war dann etwas waghalsig und habe die Melone auf einen Krug gestülpt. Die Blöden haben das Glück, sagt man bei uns! Es ist sich absolut haarscharf ausgegangen, dass der ganze Saft in den Krug gepasst hat.

Am besten eignen sich kernlose Melonen. Je besser man mixt, desto weniger Fruchtfleischstücke hat man im Saft. Naturgemäß ist er auf jeden Fall dickflüssig.
Er wird genau so schnell weg sein wie er gemacht ist!




Hier kommen die Links meiner MitretterInnen - möglicherweise werden die noch im Laufe des Tages ergänzt:

giftigeblonde click

Obers trifft Sahne  clack

lecker macht laune click

From-Snuggs-Kitchen clack

Küchenliebelei click

Kochen mit Herzchen clack

our food creations click

Das Mädel vom Land clack

Barbaras Spielwiese click

Kebo homing clack

Cuisine Violette click

lieberlecker clack

AnnaAntonia1 click

Tanja von Greenway clack

Fliederbaum click

1x umrühren bitte aka kochtopf clack

Verboten gut! click


Katha-kocht! clack 

Samstag, 13. Juni 2015

Gegrillte Melone mit Verbene-Nuss-Pesto

Einen hab ich noch! Für Sandras Grillevent nämlich. Und zwar ein Dessert, das ganz einfach geht und wirklich sehr gut schmeckt. Vor allem bietet es sich an, die Restwärme vom Grill zu nutzen, wenn man vorher sowieso etwas gegrillt hat. Man sollte nur den Rost gleich runternehmen, wenn man Fleisch gegrillt hat, damit der auskühlt und man ihn reinigen kann, denn andernfalls hat man eine süße Nachspeise mit Fleischgeschmack ... ;)


Ein richtiges Rezept braucht es dafür eigentlich nicht. Hier die Menge für 2 Personen:
Man schneidet zwei dickere Scheiben (ca. 3 cm dick) von der Melone ab. Die Scheiben legt man zum Direktgrillen auf den Rost. Von jeder Seite 3 min. reichen.
Während die Melone grillt, kann man das Pesto machen: Man nehme einen Zweig Zitronenverbene, Blättchen abzupfen und mit einer Hand voll Nüssen (ich habe eine Nussmischung genommen) in einen Zerkleinerer geben. Zu einer grobkörnigen Masse mixen.
Zum Grill gehen und die Melone wenden.
Die Nuss-Masse in ein Schüsselchen füllen und mit 3 EL Agavensirup verrühren. Da kann man ja schauen, ob die Konsistenz so passt oder man mehr Sirup dazugibt.
Melone vom Grill nehmen und mit dem Pesto servieren.


Schnell und unkompliziert, aber extrem gut! Die zitronige Nussmischung schmeckt hervorragend und ich muss sie im Hinterkopf behalten für andere Süßspeisen.


Blog-Event CIX - it's BBQ-time! (Einsendeschluss 15. Juni 2015)

Liebe Sandra, liebe Zorra: Vielen Dank für das tolle Event! Ich freu mich schon auf die Zusammenfassung.

Donnerstag, 14. Juli 2011

Wassermelone, Minze, Feta

Ähm, ja, mit dem Titel könnte ich dann das Posting auch schon beenden. Das ist es nämlich, das gesamte Rezept. Aber so einfach mache ich es euch nicht!

Kennengelernt habe ich dieses traumhafte Sommeressen vor Jahren auf dem Wiener Rathausplatz. Dort ist jedes Jahr ein Musikfilmfestival, großteils klassisch, aber zunehmend auch jede andere Art von Musik. Wir haben einen grandiosen Mitschnitt von The Cure, als sie in Paris gespielt haben, gesehen. Und Herbie Hancock und Zappa plays Zappa, viel klassische Musik - also wirklich einmal quer durch. Und neben den Musikfilmen gibt es noch Kulinarik vom Feinsten! Da saß ich also an einem lauen Sommerabend, hörte und sah tolle Musik und überlegte hin und her, was da wohl alles in dem leckeren Salat drinnen war, den ich zuvor gegessen hatte. Und ich suchte dann zu Hause im Internet. Und ich kochte nach und nach und nach - immer, wenn es an die 35 Grad ging, standen die Chancen gut, dass diese drei Zutaten mit diversem Beiwerk auf dem Tisch landeten. Auch im Kochbuch von Ottolenghi ist eine Variante angeführt, und zwar mit roten Zwiebeln.
Und fündig wurde ich bei Fool for Food, wo das Rezept schon seit 2009 zu finden gewesen wäre! Das große Geheimnis: Es ist genau nix dabei außer diesen drei Zutaten.

Manchmal sind die wahren Genüsse einfacher Natur!



Und weil's so schön bunt ist, kommt dieses Rezept zum Kochevent "Farbenfrohe Gerichte".
Blog-Event LXIX - Farbenfrohe Gerichte (Einsendeschluss 15. Juli 2011)