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Freitag, 22. Dezember 2023

Weihnachtsei 2023

Jetzt haben wir es geschafft: Der kürzeste Tag des Jahres ist überstanden. Von nun an geht es bergauf. Müssen wir nur noch Weihnachten überstehen. Aber ich bin sicher, ihr werdet es fein haben. Macht euch nicht zu viel Stress! Besonders in der Küche nicht. Wie schon seit vielen Jahren vor Weihnachten mache ich es auch stressfrei und koche ich ein einfaches Ei-Gericht. Dieses hier eignet sich sehr gut für ein schönes Feiertagsfrühstück.

Dieses Jahr serviere ich Cilbir, ein ganz feines Gericht aus der türkischen Küche. Wenig gibt es zu beachten: Bitte voll fettes griechisches, noch besser türkisches Joghurt verwenden (das in dem gelb-weißen Behälter aus dem türkischen Supermarkt). Für die Gewürzbutter finde ich wirklich Butter am besten, darin badet bei mir Urfa-Chili, das ist ein milder türkischer Gewürz-Chili, der keine Schärfe hat. Und wenn immer möglich, isst man dazu ein Simit, das passt am allerbesten.

Eine sehr einfache Variante, um ein Ei zu pochieren, habe ich schon einmal als Weihnachtsei gepostet: Guckst du!

 

 
Zutaten für 1 große Frühstücksportion oder ein kleineres Mittag- oder Abendessen
 
2 Eier
1 EL Essig (welchen immer man erwischt, muss kein "guter" sein)
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
2 EL Butter
1 TL Chiliflocken (hier Urfa)
Salzflocken
ein Zweige Dille, abgezupft
 
In einem weiten Topf Wasser zum Kochen bringen. 1 EL Essig hineingeben. Jeweils 1 Ei in ein kleines Schüsserl geben. Sobald das Wasser kocht, ein Ei hineingleiten lassen. Mit einem Esslöffel das Eiweiß zusammen- und über das Eigelb schieben. Dann das zweite Ei ins Wasser geben, ebenso verfahren. Die Eier je nach Größe 3-4 Minuten im heißen Wasser ziehen lassen.

Währenddessen das Joghurt mit dem Knoblauch verrühren und auf einen Teller geben.

Die Butter sanft schmelzen und die Chiliflocken einrühren.

Die pochierten Eier zum Abtropfen mit einem Lochschöpfer aus dem Topf heben und auf ein Stück Küchenrolle legen. Danach die Eier auf das Joghurt legen. Mit der Chili-Butter beträufeln, Dillzweige drauflegen und alles mit Salzflocken bestreuen.
 
 
 
 
 
Damit wünsche ich allen Engerln und Engerlingen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Lasst es euch gut gehen und verbringt geruhsame Tage mit der Familie − egal ob es die vom Schicksal gegebene oder die ausgesuchte ist, Hauptsache in feiner Gesellschaft.

 
Die bisherigen Weihnachtseier:
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
 

Freitag, 14. Januar 2022

Quitten-Weichsel-Dessert

 Ja, Quitten. Ich mag sie sehr gern, aber halt in Maßen, nicht in Massen. Und immer wieder komme ich ungewollt an genau diese Massen. Nicht diese drei Stück im Körbchen, sondern ein fast hüfthoher Sack war es dieses Jahr. Also dann halt drauf los! Weggeschmissen wird hier nix. Mittlerweile kann man mich Quittenprofi nennen, denn es gibt kaum ein Rezept, das ich nicht nachgekocht habe. Einmal in der Woche gab es seit Herbst Quitten. Ihr müsst euch also noch ein paar Rezepte gefallen lassen.

Nachdem es gerade in türkischen Geschäften tolle Quitten zu kaufen gibt, habe ich mich durch das Internet gestöbert und bin auf ein sehr schönes Dessert gestoßen. Visneli Ayva Tatlisi heißt es. Ich musste ein wenig dran schrauben, daher gibt es ausnahmsweise keinen Link von einem Originalrezept. Meine Quitten gehören zur störrischen Sorte und ich musste sie wirklich eine Stunde im Rohr schmoren, das haben beim ersten Mal die Weichseln nicht überlebt. Das ist die einzige Unsicherheit bei diesem Rezept, weil es gibt Quitten, die sind schnell gar. Also besser zuerst ein anderes Rezept versuchen, damit man weiß, zu welcher Sorte die Quitten gehören, dann erst zu diesem Rezept greifen. Aber ansonsten macht sich das Rezept quasi von allein.


Für 6 Portionen 
3 große Quitten
200 g Zucker
1 Stange Zimt
300 g Weichseln (bei mir tk aufgetaut)
nötigenfalls 1 TL Maizena
Alufolie zum Backen

Zum Servieren:
Vanilleeis oder geschlagenes Obers

 


Das Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die Quitten gut waschen und abschrubben, wenn sie wie meine noch den ganzen Flaum drauf haben. Dann schälen, halbieren und das Kerngehäuse ausschneiden. Die Quittenhälften in eine feuerfeste Form legen. Zucker drüberstreuen. ⅛ l Wasser  und die Weichsel-Flüssigkeit vom Auftauen drübergießen, Zimtstange dazulegen. Ab damit ins Rohr. Die Quitten bissfest garen. Bei mir waren das 50 min. Weichseln über die Quitten verteilen, Form mit Alufolie verschließen. Noch einmal 15 min. garen, bis auch die Weichseln gegart sind. Sauce von der Konsistenz und der Süßigkeit her testen, wenn nötig mit in Wasser aufgelöstem Maizena in einem Topf binden und eventuell mehr Zucker in der Sauce auflösen.

Mit Vanilleies oder geschlagenem Obers servieren.


 

Ein Dessert, das man extrem entspannt machen kann, denn eigentlich macht man nicht mehr als alles ins Rohr zu schieben. Wir haben die Quitten am ersten Tag warm mit Vanilleeis gegessen, am zweiten Tag gekühlt mit Obers. Ich könnte mir auch eine Nocke aus Mascarpone gut vorstellen. Sowohl die warme als auch die gekühlte Variante haben sehr gut geschmeckt und das Rezept kommt auf die Dauernachkochliste.

 

Meine bisherigen liebsten Quittenrezepte

Dienstag, 18. August 2020

[Kulinarische Weltreise] Pasta mit Lamm und Joghurt

Die kulinarische Weltreise Kulinarische Weltreise geht diesen Monat in die Türkei, wie ich hier schon geschrieben habe. Wie passend bei diesen Temperaturen! Diese Küche ist leicht, oft sehr einfach und schnell nachzumachen, also wirklich gut für den Sommer.


4 Portionen

Würzbutter
5-6 Stängel Minze
40 g Pinienkerne  40 g Butter

Pasta
400 g getrocknete Pasta (am besten irgendeine kurze Sorte)
Meersalz
2 Knoblauchzehen
200 g griechisches Joghurt

Fleischsauce
2 Schalotten
½ große rote Chilischote
2 EL Olivenöl
400 g Lammfaschiertes
1 ½ TL Garam masala
1 ½ TL Pul biber (ersatzweise andere eher milde Chiliflocken)
½ TL Zimt
1 EL Paprikamark (ersatzweise Paradeismark)
½TL Zucker
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Zum Servieren
Pul biber zum Bestreuen


Zubereitung
Minze abbrausen, trocken schütteln und die Blättchen fein hacken. Pinienkerne in einem Mörser grob anstoßen.
Butter in einer Pfanne schmelzen. Darin Pinienkerne und Minze rösten, bis die Kerne ein wenig Farbe angenommen haben. In eine kleine Schale umfüllen.
(Wenn man eine große Pfanne nimmt, kann man sie einach mit Küchenpapier auswischen und für die Sauce weiterverwenden.)

Pasta in einem großen Topf in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung al dente garen.

Inzwischen den Knoblauch schälen, in den Joghurtbecher pressen und mit dem Joghurt glatt verrühren. Die Schalotten schälen und fein hacken, ebenso die Chilischote.

Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Das faschierte Lammfleisch bei starker Hitze scharf anbraten, bis es bröselig und appetitlich braun ist. Schalotten, Chilischote und Gewürze dazugeben, die Hitze reduzieren und Paprikamark einrühren. Einen Schöpfer Kochwasser von den Nudeln dazugeben, damit die Sauce schön sämig wird. Die Sauce 2-3 min. bei geringer Hitze leicht köcheln lassen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Ein wenig Pastawasser abschöpfen und beiseitestellen (zum späteren Verdünnen, falls nötig), dann die Nudeln in ein Sieb abgießen und zurück in den Topf geben, aber nicht mehr auf den Herd stellen. Den Knoblauchjoghurt unterrühren, bis die Nudeln gleichmäßig damit überzogen sind. Erscheint die Pasta zu trocken, esslöffelweise Pastawasser dazugeben.

Die Pasta auf Teller verteilen, die Fleischsauce darübergeben und mit ein wenig Pul biber bestreuen. Zum Abschluss noch die Pinienkerne- Minze-Butter über die Pasta träufeln.



Eines meiner liebsten Kochbücher ist "Reisehunger" von Nicole Stich, das Rezept stammt daraus und gehört zu den meistgekochten Sommer-Pasta-Rezepten bei mir. Das Joghurt gibt den Nudeln eine ganz feine Frische. Dazu kommen viele Gewürze, die dem Essen eine tolle Harmonie verleihen. Minze darf auch nicht fehlen, was im Sommer auch immer sehr gut kommt.

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Dienstag, 11. August 2020

[Kulinarische Weltreise] Mücver

Die Kulinarische Weltreise nimmt wieder Fahrt auf. Dieses Mal geht es in eines meiner Lieblingsurlaubsländer − nicht zuletzt der Küche wegen. Na gut, auch des Meeres wegen und der netten Menschen und der Kulturschätze und, und, und ... Jedenfalls war ich schon sehr oft dort, habe aber noch lange nicht genug von dem Land. Daher kommt mir dieses kulinarische Reiseziel sehr gelegen.

Noch dazu ist gerade Zucchini-Zeit, dass heißt, alle Leute mit Küchengarten bieten einem den einen oder anderen Monsterzucchino an. Ja, ja, ich weiß, Zucchini sollte man eigentlich essen, solange sie ganz klein sind. So mag ich sie auch am liebsten, aber man kann auch die großen Trümmer sehr gut verwerten, wenn man drauf schaut, dass man zusätzlich Geschmack in das Essen hinein bekommt. Und genau das gelingt mit diesem Rezept ausgezeichnet.


4 Portionen
500 g Zucchini
1 mittelgroße Karotten
1 mehligen Erdapfel
2 Frühlingszwiebeln
3 EL gehackte Dille
3 EL gehackte Petersilie
2 Eier
1 TL Pul Biber (ersatzweise andere leicht scharfer Chiliflocken)
150 g Feta
3 EL Mehl
1 EL Speisestärke
Salz
Pfeffer
Olivenöl


Die Zucchini waschen und grob reiben. In eine Schüssel geben, salzen und 10 Minuten ziehen lassen. Währenddessen den Erdapfel und die Karotte schälen und auch grob reiben. Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Feta zerbröseln.

Die Zucchini in ein Sieb stürzen und das Wasser gut rauspressen. Alle Gemüse in eine Schüssel geben und mit dem Feta gut vermischen. Die Kräuter, das Mehl und die Eier zugeben. Pfeffern und vorsichtig salzen, 1 TL Pul Biber untermischen.

In einer beschichteten Pfanne fingerhoch Olivenöl erhitzen. Sobald das Öl heiß ist, die Masse portionsweise mit einem Esslöffel in die Pfanne geben und ein bissi flach drücken. Auf jeder Seite 3-4 min. knusprig braun braten.


Dazu passen Blattsalate, vor allem aber stichfestes Joghurt mit gehackter Minze als Dip. Auch sehr gut dazu ist Havuclu yogurt salatas.



Die anderen Zucchinipuffer auf Prostmahlzeit:
Zucchinipuffer - die 4.
Zucchinipuffer mit Feta und Minze
Gefüllte Zucchinipuffer
Zucchinipuffer mit Haselnüssen


Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Türkei
Danke an Volker für das Ausrichten des Events und nun auf zu den Rezepten der MitstreiterInnen!

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Dienstag, 30. August 2016

Zucchinipuffer die 4.

Viele Zucchinirezepte gibt es auf meinem Blog nicht, davon sind überdimensional viele Zucchinipuffer. Weil warum? Die gehen schnell, schmecken gut, können am nächsten Tag noch kalt gegessen werden und vor allem: sie schmecken immer! Immer nach demselben Rezept wäre aber langweilig, daher kommt jedes Jahr ein neues Rezept dazu. Dieses hier stammt aus einer Sammlung Leibspeisen Berliner Spitzenköche.

Die beiden Köchinnen sind Türkinnen und betreiben das Lokal Osmans Töchter. Schmecken tun sie warm und kalt ausgezeichnet, daher meine Empfehlung: Gleich die doppelte Menge machen, dann kann man sie am nächsten Tag noch einmal essen und erspart sich einmal kochen - so ist das ein perfektes Sommeressen. Ich empfehle allerdings, mit zwei Pfannen zu arbeiten, weil der Teig, auch wenn man die Zucchini einsalzt und ausdrückt, immer nach einiger Zeit beginnt, sich zu verflüssigen.



Für 4 Portionen:
3 mittelgroße Zucchini
1 mittelgroße Karotte
1 kleiner Bund Dill
1 kleiner Bund Petersilie
4-5 Frühlingszwiebeln
3 Eier 5 -10 EL Mehl
1 Päckchen (Weinstein-)Backpulver
1 EL Salz
1 EL gemahlener Pfeffer
1 (oder mehr) Prise Chilipulver
100 g Feta Schafskäse, grob zerbröselt
Sonnenblumenöl zum Ausbacken

Zucchini waschen, danach auf einer Reibe grob raspeln, einsalzen, 15 - 20 min. stehen lassen. So geht ein Teil der Flüssigkeit aus den Zucchini raus. Mit den Händen immer eine kleine Menge Zucchini drücken, um möglichst viel Wasser rauszudrücken.
Mehl mit dem Backpulver mischen. Karotte putzen und grob raspeln, Frühlingszwiebeln in sehr feine Ringe schneiden. Dill und Petersilie kleinhacken. Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander vermengen, drei Eier hinzufügen und nochmal mischen. Mehl-Backpulver-Mischung unterheben.

In einer Pfanne Öl erhitzen, das mindestens zwei Finger dick den Boden bedeckt. Wenn es heiß ist, die Zucchinimasse mit einem Esslöffel portionsweise in die Pfanne geben, etwas flach drücken und von jeder Seite zwei, drei Minuten goldbraun anbraten. Nach dem Ausbacken die Puffer auf Küchenpapier legen, am besten noch damit abdecken und so etwas entfetten.



Entweder macht man dazu einen Joghurt-Dip, z. B. mit Minze und orientalischen Gewürzen, und eine Schüssel Blattsalate. Bei uns gab es einen türkischen Joghurt-Karottensalat, der sehr gut gepasst hat. Hier das Rezept für diesen Havuçlu Yoğurt Salatası.

Die anderen Zucchinipuffer auf Prostmahlzeit:
Zucchinipuffer mit Feta und Minze
Gefüllte Zucchinipuffer
Zucchinipuffer mit Haselnüssen

Auf jeden Fall sollte man Zucchinipuffer an einem warmen Tag machen und dann draußen essen. Dann hat man gleich ein wenig Urlaub mit dabei.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Türkischer Lauch

Die Küchenschabe hat es schon vor Monaten vorgekocht, Petra hat es nachgekocht und ich humple jetzt noch nach. Der Lauch schmeckt nämlich wirklich sehr gut! Das Kochbuch "Pismek" habe ich schon länger daheim und auch schon viel daraus gekocht, aber aus mir unerfindlichen Gründen habe ich noch kein einziges Rezept verbloggt. Es wird höchste Zeit!

In "Pismek" steht übrigens, der verwendete Käse Tulum sei ein Schafkäse. In dem türkischen Supermarkt hier bei mir bin ich also auf die Suche gegangen mit dem Ergebnis: Tulum ja, Schaf nein. Ich habe extra nachgefragt, aber die Verkäuferin kannte Tulum nur als Kuhkäse. Ich weiß nicht, ob das ein Fehler im Buch ist oder ober halt dieser türkische Supermarkt nur Tulum von der Kuh hat. Gut war das Essen in jedem Fall und ich habe es schon drei Mal nachgekocht.
Wirklich wichtig ist, dass der Lauch schön weich ist. Das beste Ergebnis erzielte ich, als ich den Lauch deutlich mehr als eine Stunde geschmort hatte - im Buch  werden Garzeiten von 25 bis 50 Minuten je nach Dicke des Lauchs angegeben.

Die im Buch angeführte Menge ist übrigens als Mezze gedacht, also Teil einer traditionellen türkischen Vorspeisenplatte. Wenn man dieses Gericht wie wir als Hauptgericht und nicht als Teil eines Menüs isst, kommt man mit den vier Lauchstangen für vier Personen in keinem Fall hin. Wir haben zu zweit sechs Lauchstangen ohne Probleme verdrückt.


Für 2 Portionen als Hauptgericht:
6 Stangen Lauch
125 ml Olivenöl
3 Knoblauchzehen
3 TL Zucker
1 große Biozitrone
50 g Rosinen
400 ml Gemüsefond (im Buch: Hühnerfond)
3 Zweige Thymian
150 g Tulum oder Feta
Salz, Pfeffer

Backrohr auf 180 Grad vorheizen.
Den Lauch gut reinigen und die äußeren Blätter entfernen. Auf die Länge einer Bratform zuschneiden. Beim Putzen darauf achten, dass die Enden vom Lauch nicht ganz abgeschnitten werden, sondern noch so viel vom Strunk erhalten bleibt, damit die Stangen nicht auseinanderfallen. Die gesäuberten Lauchstangen werden in einer Schicht in eine Bratform gelegt.
Das Öl bei kleiner Hitze erwärmen. Die Knoblauchzehen in feine Scheibchen schneiden und ein paar Minuten in dem warmen Öl garen, bis der Knoblauch anfängt zu duften. Alles über dem Lauch verteilen. Von der Zitrone die Schale abreiben, auf dem Lauch verteilen, ebenso Zucker und Rosinen. Der Saft der Zitrone auspressen, zum Gemüsefond geben und damit den Lauch aufgießen. Salzen, pfeffern und die ganzen Thymianzweige auf den Lauch legen.
Die Form mit Alufolie abdecken und ins Rohr schieben. Zur Gardauer habe ich oben schon etwas geschrieben.
Wenn der Lauch weich ist, hebt man ihn aus der Form. Die Thymianzweige wegwerfen. Die Garflüssigkeit wird abgeseiht und eingekocht, bis sie dickflüssig ist. Im Kochbuch wird sie über den Lauch gegossen, ich habe sie extra in einer Sauciere serviert. Tulum über den Lauch bröseln. Wir haben den Lauch lauwarm gegessen, was sehr gut geschmeckt hat. Im Kochbuch wird er  ausgekühlt serviert.
Bei uns gab es dazu immer Fladenbrot, hier arabisches Fladenbrot (fertig gekauft, mit Wasser besprenkelt und im ohnehin heißen Rohr aufgebacken).  Türkisches Fladenbrot ist aber die bessere Variante, da man damit den Saft so fein auftunken kann.





Vielen Dank an die liebe Zorra fürs Anstupsen! Natürlich passt dieses Gericht hervorragend zum Sultan-Blog-Event, dieses Mal ausgerichtet von Ninivepisces.


 Blog-Event LXXXV - Aus Sultans Küchen (Einsendeschluss 15. März 2013)

Sonntag, 30. September 2012

Urlaubsrückblick



 Darf ich euch ein türkisches Plätzchen anbieten?

Und ein Glas Cay?
Dann geht es los mit einer kleinen kulinarischen Reise durch die Türkei.

Es gäbe sehr viel mehr zu erzählen von der Zeit in der Türkei, aber da das ein Foodblog ist, beschränke ich mich auch auf diesen Aspekt.

Gleich vornweg: Wie so oft war es auch in der Türkei, wenn man die Hände weg Münder aus den Hotelküchen rausnimmt, ist man gut beraten. Das Essen ist oft in kleinen Lokantas weitaus besser und einfallsreicher als in Hotels, die mit vielen Sternen winken.

Zuerst ein typisches Frühstück, bestehend aus einem Ei, Schafkäse, gebratenem Käse (so etwas wie Halloumi), Paradeisern, Gurken, Oliven und Weißbrot. Dazu Cay, ein starker schwarzer Tee, der recht viel Zucker braucht, dann aber ganz köstlich schmeckt.

Frisch gestärkt geht es auf eine Reise durch die Märkte, kreuz und quer durchs Land.

Hünnap heißen diese Früchte, von denen ich wieder einmal keine Ahnung habe, wie sie schmecken oder was man draus kochen könnte.

Die Auswahl an Oliven ist scheinbar grenzenlos.

Fische am Fischmarkt in Istanbul - eine sehr erfreuliche Auswahl, vor Ort gefangen.
 

Nicht minder beeindruckend die Auswahl an Gewürzen.
 
Türkische Schokolde! Was für eine Vielfalt.

 Und natürlich gibt es auch Küchenutensilien auf den Märkten zu kaufen.

In den einfachen Lokantas gibt es die erstaunlichsten Gerichte. Das hier sind "türkische Ravioli", ganz winzige Teigtaschen, fingernagelgroß, in die tatsächlich jemand Fleisch eingepackt hat. Das muss vielleicht eine Fitzelei sein! Dazu eine Joghurt-Sauce mit Paprika. Schmeckt köstlich!

Hier werden Pide hergestellt. Das sind Fladen, die die Frauen in Windeseile sehr dünn ausrollen. Dann werden die Fladen mit Gemüse, Käse, Faschiertem oder einer Mischung aus allem gefüllt und gebraten.


Hier wird gerade ein ganzes Hendl im Salzmantel geflämmt. Ich hatte da eher den Verdacht, dass die Flammen hauptsächlich deshalb sein mussten, weil das schön publikumswirksam ist.

Verhungern kann man nicht in der Türkei: An jedem Eck werden Maiskolben und Maroni gebraten. Mir wird die Türkei geruchstechnisch als das Land der Holzkohle in Erinnerung bleiben.

 Eine beeindruckende Auswahl an türkischen Gerichten.

 Und wieder überall Katzen.


Wenn die Biene fleißig weiterarbeitet ...

 ... wird das einmal ein Granatapfel. Nun habe ich gelernt: Auch Granatäpfel blühen und fruchten gleichzeitig.


Mein Untergang! Lokum! Nichts als sinnlose Kalorien, die aber soooo glücklich machen! Zucker pur!

Frangipani wachsen auch in der Türkei, was mir bis dahin nicht klar war. Okay, das war nun nichts Kulinarisches, aber was Wunderschönes und gut Duftendes.

Noch einmal Zucker. Und wie köstlich! Baklava gibt es in der Türkei in unzähligen Formen. Man kann tatsächlich fast drei Wochen lang jeden Tag unterschiedliche Baklava essen - glaubt es mir, ich habe es getestet.

 So haben die Schuhe nach der ganzen Herumhatscherei ausgeschaut ... *scherz*

Und wieder daheim angekommen stimmt jetzt endlich der Spruch, "I blog to hide from the laundry". - ;)

Montag, 16. Juli 2012

Havuçlu Yoğurt Salatası mit Engelchen aus eigenem Anbau

Ich bin brav und engelsgleich und genau so schmeckten auch meine Pimientos del Padron. Dabei hatte ich sogar vorsorglich zwecks Entschärfung einen türkischen Karotten-Joghurt-Salat gezimmert. Aber macht nix! Der Salat war hervorragend und hat mich schon auf unseren Herbsturlaub in der Türkei eingestimmt.


300g Süzme Yoghurt (das ist stichfestes Joghurt mit 10 % Fettgehalt, es geht auch griechisches)
4 große Karotten (große gehen wirklich besser, ich hatte nur kleine junge Karotten, die sind sehr mühsam zu raspeln, wenn sie gegart sind)
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
3 EL Olivenöl
Salz
gemahlener Pfeffer
1 EL gehackte Walnüsse (Turbohausfrau hatte keine)
1 Hand voll frische Minze
1 Hand voll Dill

Die Karotten putzen und schälen, in Salzwasser bissfest kochen. Im Originalrezept waren 15 min. als Kochzeit angegeben, das gilt natürlich nur für große Karotten, meine Zwerglein waren in 5 min. bissfest. Karotten abkühlen lassen, danach fein raspeln.
Joghurt, gehackten Knoblauch und Olivenöl in eine große Schale geben, die geriebenen Karotten dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut verrühren. Zudecken und ein paar Stunden im Kühlschrank durchkühlen.
Zum Servieren die Kräuter grob hacken und entweder unterrühren oder auf den fertigen Salat streuen.

Bei uns gab es die gebratenen Pimientos del Padron und ein Stück Brot dazu.



Fotoupdate vom Jänner 2020

Was es noch dazu zu sagen gibt: Die Kombination war trotz nicht vorhandener Schärfe bei den Pimientos ausgezeichnet.
Was ich beim nächsten Mal anders machen würde: Ich habe die Minze ganz kurz vor dem Servieren eingerührt, die würde ich eher in dem Salat ziehen lassen, während er im Kühlschank steht.

Salat ist eigentlich nicht ganz die richtige Bezeichnung, weil die Karotten fein gerieben werden, sodass eher eine Creme entsteht. Schmeckt sicher auch gut zu Fladenbrot und als Mezze.


Falls jemand weiß, wo man scharfe Pimientos del Padron in Wien bekommt, bitte verratet es mir! Ich möchte diesen Salat unbedingt noch einmal mit scharfen Pimientos versuchen, ob der Salat so gut zum Entschärfen geeignet ist, wie ich mir das vorgestellt habe.


Dienstag, 13. März 2012

Zigarettenbörek

Meine liebsten türkischen Gerichte sind Börek - in allen Varianten. Diese Börek heißen Zigarrenbörek und sind nach ihrer Form benannt. Durch das Frittieren sind die Dinger schon recht mächtig, aber soooo gut! Ab und zu müssen die einfach auf den Tisch.

Man kann Börek mit allem möglichen füllen, Lammfaschiertem zum Beispiel, oder einfach übrig gebliebener Soße Bolognese. Derzeit bevorzuge ich die Variante mit Feta.


Für 20 Börek:
1 Packung dreieckige Yufka-Blätter
1 EL gehackte Petersilie
200 g Feta (nein, nicht Schafskäse in Salzlake)
Salz, Pfeffer
1 EL Creme frâiche
Öl zum Frittieren
Schwarzkümmel (wer mag, muss nicht sein)

Feta mit der Gabel zerdrücken, mit der Creme frâiche, der Petersilie, Salz und Pfeffer gut verrühren. Die Teigblätter an den Rändern mit Wasser bestreichen, damit die Börek beim Frittieren nicht auseinanderklappen. Die Füllung fingerdick auf den Teig klecksen, links und rechts ein wenig vom Teig einschlagen, Börek einrollen. Wer mag, kann die Rollen noch mit Schwarzkümmel bestreuen.
In heißem Fett schwimend herausbacken.

Dazu passt ein Dip aus Joghurt, Limette und Minze.
Im Sommer am besten mit einem Bauernsalat aus Gurke, Paradeisern, Paprika, Oliven und Feta.




Das Rezept darf bei dem Kochevent vom Küchenplausch teilnehmen. 

Dienstag, 14. Februar 2012

Petra entzückt den Sultan

Im Moment bin ich gerade auf Petras Rezepte fixiert. Es gab tatsächlich noch nie eines, das mir nicht geschmeckt hätte. Und nachdem sie den Sultans entzückt hat, musste ich natürlich ausprobieren, ob es mir mit diesem Essen auch so geht - gleich vorweg: Ja, hat es!

Zutaten für 3 Portionen:

600 g Lammschulter
50 g Butter (Turbohausfrau: Butterschmalz)
2 rote Zwiebeln, gewürfelt
3 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
2 TL gehackter Oregano (Turbohausfrau: 1 TL getrockneter)
1 TL Honig
2 große Tomaten; enthäutet, entkernt, gehackt (Turbohausfrau: 1 kleines Glas Ofenparadeiser)
1 EL scharfe türkische Paprikapaste (Turbohausfrau: scharfes Ayvar vom Gukerl-Leo - das einzige Wahre, wie er sagt)
Salz, Pfeffer
250 ml Lammbrühe (Turbohausfrau: selbst gemachter Lammfond)
Petersilie zum Garnieren

Melanzanipüree:
2 Melanzani
80 ml Schlagobers; evtl. mehr (oder Milch) nach Bedarf
75 g geriebener Käse (Kasar, Cheddar, Gruyere)
Muskatnuss
Zitronensaft

Lammfleisch parieren und in 3 cm große Würfel schneiden. Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen, Fleischwürfel portionsweise braun anbraten. Das angebratene Fleisch herausnehmen. Zwiebeln und Knoblauch in den Bratrückstand geben und 5 Minuten anschwitzen. Petra röstet auch den Oregano mit an, aber nachdem meiner getrocknet war, habe ich den erst später dazugegeben. Honig zu Zwiebel und Co. geben und alles ein paar Minuten rösten. Tomaten, Paprikapaste, Salz, Pfeffer, Oregano und Lammfond zugeben, alles ca. eine Stunde köcheln, Deckel dabei nicht ganz schließen. Je nach Fleischbeschaffenheit kann das auch eineinhalb Stunden dauern. Die Soße soll jedenfalls dicklich eingekocht sein und das Fleisch weich.

Während das Fleisch schmort, die Melanzani grillen - Anleitung hier.  Die Melanzani abkühlen lassen, die Haut abziehen. Die Melanzani für 5-10 Minuten in eine Schüssel mit 3/4 l Wasser, 2 El Zitronensaft und 1 El Salz geben. Nach den 10 Minuten die Melanzani gut abtropfen lassen und in einem Sieb mit einem Holzlöffel ausdrücken. Das Fruchtfleisch fein hacken.

Das Schlagobers erhitzen, das Fleisch der Melanzani dazugeben, kurz mitköcheln, dabei ständig rühren, weil der Brei hat die Tendenz, sich leicht anzulegen. Den geriebenen Käse einrühren, abschmecken. Wenn der Brei zu fest ist, noch ein bissl Milch oder Schlagobers dazugeben.

Melanzanipüree auf Teller verteilen, in die Mitte eine Kuhle machen und in diese Lammragout hineinschöpfen. Eigentlich sollte man alles mit gehackter Petersilie bestreuen, aber die habe ich vergessen ...

Wie bei Petra gab es bei uns ein Weckerl dazu. Eine andere Beilage als Brot könnte ich mir dazu gar nicht vorstellen.

Montag, 11. Juli 2011

Meryems Fisolen auf türkische Art

Darf ich vorstellen? Bohnenkraut. Bergbohnenkraut. Wieder so ein Alles-Überwucher-Kraut. Sogar meinen Liebstöckl hat es zugewuchert. Aber macht nix. Ich krieg auch das irgendwann mal klein!



Meryem war so lieb und hat mir ihr Familienrezept verraten. Im Original werden dazu die breiten Fisolen verwendet, die habe ich aber leider nicht bekommen. Nachdem ich das Rezept aber uuuuunbedingt nachkochen musste, mussten halt normale Fisolen dran glauben.
Was ich auch noch anders gemacht habe: Laut Meryem soll das Gemüse 2 Stunden garen. Bei mir mussten 20 Minuten reichen.

500 Gramm Stangenbohnen (das sind die flachen) (Turbohausfrau: normale Fisolen)
1 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Oregano, Bohnenkraut (2 Stängel) , Zucker (ca. 1 TL)
1 zerkleinerte Fleischtomate (Turbohausfrau: 2 Hände voll Kirschparadeiser)
(Turbohausfrau: 0,3 l Suppe)




Fisolen waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch würfeln, in Olivenöl anschwitzen, Paradeismark kurz mitrösten mit der Suppe (Original: Wasser) aufgießen. Fisolen, fein gehacktes Bohnenkraut und alle Gewürze dazugeben, Deckel drauf und 10 min. köcheln lassen. Dann die Kirschparadeiser zufügen, offen noch einmal 10 min. köcheln.

Meryem hat gemeint, man kann auch Erdäpfeln mitkochen, sodass ein Eintopf entsteht.
Bei uns gab es Polentaschnitten mit Salbei dazu.

Freitag, 8. Juli 2011

Fleischbällchen in Tomatensoße mit Hirse im Zucchinimantel

Sommer in Wien ist toll! Viele Leute sind auf Urlaub, daher hat man plötzlich jede Menge Platz. Vielleicht nicht so sehr an den touristisch interessanten Plätzen, aber in Wohngegenden schon. Urlaubsfeeling kann man sich unter anderem durch entsprechend gewürzte Gerichte ins Haus holen. Die Fleischbällchen hier passen genau in dieses Konzept, der Kern aus Feta hilft auch mit.





Zutaten für 4 Portionen:
1/2 kg Faschiertes, Lamm und Rind zu gleichen Teilen
1 altbackene Semmel
0,3 l Milch
125 g Feta
1 Dose Schälparadeiser
1/4 l Rotwein
2 Zwiebeln, fein gehackt
4 Knoblauchzehen, ebenfalls fein gehackt
1 kleiner Bund Oregano
1 TL Salz
1 TL Zimtpulver
1 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
1 TL Piment, gemörsert
1 TL Kreuzkümmel, trocken geröstet und danach gemörsert

Für die Beilage:
200 g Hirse
1/2 l Gemüsesuppe
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, ebenso gehackt
Olivenöl
1 mittelgroßen Zucchino




Bei diesem Rezept ist die Hälfte der Gewürze für die Paradeissoße, die andere Hälfte für die Fleischbällchen. Gewürze vorbereiten: Kreuzkümmel trocken rösten, zusammen mit dem Piment in den Mörser geben, fein zerstoßen. Salz, Zimt und Pfeffer dazumischen, zur Seite stellen.

Für die Paradeissoße die Hälfte der gehackten Zwiebeln in Olivenöl anrösten, die Hälfte vom Knoblauch zufügen und mitrösten. Die Hälfte der Gewürze dazugeben, mit dem Rotwein aufgießen, die Schälparadeiser samt Saft aus der Dose zugießen und alles ca. eine Stunde köcheln lassen.

Oreganoblättchen von den Stielen zupfen und hacken.

Für die Fleischbällchen die Semmel in Milch aufweichen lassen, dann gut ausdrücken. Die zweite Hälfte der gehackten Zwiebel in Olivenöl anschwitzen, Knoblauch dazu, gemeinsam kurz weiterrösten. Das Faschierte zur ausgedrückten Semmel geben, die zweite Hälfte der Gewürze dazu, die Hälfte vom Oregano und auch die überkühlte Zwiebel-Knoblauch-Mischung. Alles gut vermischen.
Feta in Stücke schneiden. Jedes Käsestück mit Fleischmischung ummanteln und portionsweise in Olivenöl goldbraun braten.

Die zweite Hälfte vom Oregano in die Paradeissoße rühren. Fleischbällchen kurz in der Soße ziehen lassen.

Für die Beilage die Zwiebel in Olivenöl anrösten, Knoblauch dazugeben und mitrösten, die Hirse kurz mit anschwitzen, mit der Suppe aufgießen und die Hirse quellen lassen. Es kommt darauf an, welche Hirse man verwendet, ich habe ein Halbfertigprodukt, das nur 10 min. quellen muss. Naturbelassene Hirse muss eine halbe Stunde auf kleiner Flamme köcheln. Nicht zu viel rühren, denn Hirse kann man wie Couscous oder Reis sehr leicht zerrühren und man hat dann nur noch grauslichen Matsch auf dem Teller.
Den Zucchino der Länge nach in Scheiben schneiden, auf einem Plattengrill garen.
Die Zucchinistreifen in einen Dessertring legen, die Hirse einfüllen, die überstehenden Zucchinistreifen auf die Hirse klappen, ein wenig festdrücken, auf den Teller stürzen. Mit den Fleischbällchen und der Paradeissoße servieren.

Öhm, ja, wie man sieht, habe ich die Zucchinistreifen zu dick geschnitten. Mit dem Sparschäler wäre sicher besser gewesen. Aber nachher ist man ja bekanntlich immer klüger. geschmeckt hat es auf jeden Fall sehr gut.