Rote Rüben als Salat - nix Neues. Rote Rüben mit Apfel - genau so bekannt. Aber im Urlaub habe ich einen Rote Rüben-Salat mit Äpfeln, Sesam und Essigzitrone gegessen, der war phänomenal. Auf jeden Fall Wert, den einmal nachzukochen.
Nicht ägyptisch ist das Öl, das ich verwendet habe, nämlich Mohnöl, aber Mohn und Rote Rüben harmonieren immer recht gut, was auch hier der Fall war.
Zutaten:
2 Rote Rüben
1 großen säuerlichen Apfel (Boskoop)
1 EL Sesam, ohne Fett angeröstet
1 Essigzitrone (ersatzweise Salzzitrone)
Marinade:
2 EL Mohnöl
1 EL Dirndlessig oder anderen Obstessig
je eine Prise Salz, Pfeffer und Zucker
Die Roten Rüben je nach Größe ca. eine Stunde kochen, überkühlen lassen, (mit Einweghandschuhen) schälen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Aus der Essigzitrone das Fruchtfleisch herausschneiden und wegwerfen - man benötigt nur die Schale. Diese schneidet man in möglichst feine Streifchen. Den Apfel ungeschält ebenfalls in etwa 1 cm große Stücke schneiden. Marinade abmischen. Alle Zutaten miteinander vermengen, einige Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank durchziehen lassen.
Mit einem Stück Brot ein schönes, leichtes Abendessen. Wir haben die Menge zu zweit verputzt. Es ist auf jeden Fall kein Beilagensalat. Gut vorstellen kann ich mir den Salat auch auf einem Bett aus Vogerlsalat als Vorspeise.
Dienstag, 6. Dezember 2011
Ägyptischer Rote Rüben-Salat
Labels:
Äpfel
,
rote Rüben
,
Salat
,
vegan
Montag, 5. Dezember 2011
Sonntag, 4. Dezember 2011
Gebackene Quitten mit Vanilleeis
Das wird mein erstes Mal und ich freu mich - die Idee von Fräulein Text finde ich ja schon längste Zeit recht spannend, nur hat es sich irgendwie nie ergeben, dass ich am Sonntag etwas Süßes gepostet hätte. Aber nun ist es so weit und ich kann bei der Initiative Sonntagssüß teilnehmen.
Es gibt aber heute keinen Kuchen, sondern ein ganz schlichtes, einfaches und köstliches Winterdessert. Und zwar so einfach, dass es der Turbohausmann gemacht hat!
Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen.
Man nehme pro Person eine Quitte und steche sie mehrmals ein, in jede Öffnung steckt man eine Gewürznelke. Jede Quitte in Alufolie einwickeln. Je nach Größe ca. eine Stunde backen - mit dem Finger testen: Sind die Quitten durch, geben sie auf Druck nach.
Die Quitten halbieren, das Kerngehäuse entweder mit einem scharfkantigen Löffel oder einem Messer herausschneiden. In die entstandene Öffnung eine Kugel Vanilleeis legen, mit Granatapfelkernen bestreuen und sofort servieren.
Heute werden die Rezepte zur Initiative Sonntagssüß von Lingonsmak gesammelt.
Es gibt aber heute keinen Kuchen, sondern ein ganz schlichtes, einfaches und köstliches Winterdessert. Und zwar so einfach, dass es der Turbohausmann gemacht hat!
Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen.
Man nehme pro Person eine Quitte und steche sie mehrmals ein, in jede Öffnung steckt man eine Gewürznelke. Jede Quitte in Alufolie einwickeln. Je nach Größe ca. eine Stunde backen - mit dem Finger testen: Sind die Quitten durch, geben sie auf Druck nach.
Die Quitten halbieren, das Kerngehäuse entweder mit einem scharfkantigen Löffel oder einem Messer herausschneiden. In die entstandene Öffnung eine Kugel Vanilleeis legen, mit Granatapfelkernen bestreuen und sofort servieren.
Heute werden die Rezepte zur Initiative Sonntagssüß von Lingonsmak gesammelt.
Samstag, 3. Dezember 2011
Lammstelzen mit Erdäpfel-Süßkartoffel-Püree und Karotten mit Pfefferkaramell
Ein deftiges Winteressen, das lange im Ofen schmort, was das Fleisch wunderbar mürb macht. Da sich dieses Gericht bis auf wiederholtes Begießen mit dem Saft quasi von allein kocht, passt es auch gut, wenn Gäste kommen. Lediglich wenn die Beilagen zubereitet werden, wird es kurzfristig arbeitsintensiver.
Eine Lammstelze wiegt um die 400 g. Das klingt auf den ersten Blick viel für eine Person, aber es ist auch ein ordentliches Stück Knochen drinnen, also packt man das schon - manchmal muss man sich halt ein bissl anstrengen im Leben!
Zutaten für 2 Personen:
1 Suppengrün (oder 1 Karotte, 1 Stück Sellerieknolle, 1 Stück Petersilwurzel) in Stückchen geschnitten
2 Lammstelzen
1 Knolle Knoblauch, halbiert
1 Zwiebel, in grobe Stücke geschnitten
1/2 Flasche Rotwein
1/2 l Gemüsefond, besser Lammfond
1 Stängel Rosmarin
3 Stängel Thymian
1 gehäufter TL Paradeismark
Salz, Pfeffer
1 Stück eiskalte Butter
Für die Beilagen:
1/2 Bund Karotten
1 TL Speckwürfelchen
1 TL Butterschmalz
grob gemahlener Pfeffer
1 Lorbeerblatt
1 kleine Süßkartoffel
2 mehlige Erdäpfeln
1/8 l Milch
1 Esslöffel Butter
5 Stiele Petersilie, die Stängel für die Soße, die Blättchen gehackt
1 TL brauner Zucker
Salz
Muskatnuss
Zubereitung:
Backrohr auf 160 Grad vorheizen.
Die Lammstelzen putzen, also die Haut und gröbere Fettstücke entfernen, dabei aber nicht alles Fett wegschneiden, denn das macht das Fleisch saftig. Salzen und pfeffern. Mit den Kräutern und dem Gemüse inklusive der Petersilienstängel in eine ofenfeste Form legen, mit einem Drittel vom Wein und von der Suppe aufgießen und braten. Immer wieder mit dem Saft begießen, dabei Wein und Fond nachfüllen. Insgesamt habe ich die Stelzen 2 Stunden gebraten. Nach dieser Zeit die Stelzen aus der Form heben, in Folie wickeln und im warmen Ofen ruhen lassen (bei mir ca. 1/2 Stunde, bis die Beilagen fertig waren).
Für das Püree die Erdäpfeln schälen, in grobe Stücke schneiden, in Salzwasser aufkochen, dann die Süßkartoffel schälen, ebenfalls in Stücke schneiden und zu den Erdäpfeln geben. Je nach Größe der Stücke 12 - 15 min. kochen, abgießen, ausdampfen lassen. Milch und Butter erhitzen. Kartoffeln stampfen, mit geriebener Muskatnuss würzen. Die Milch-Butter-Mischung dazugeben und mit einem Schneebesen flaumig schlagen. Mit Hilfe eines Dessertrings anrichten, dabei gehackte Petersilie oben auf das Püree streuen.
Für die Pfeffer-Karotten werden die Karotten geschält und in Stücke geschnitten. Die Speckwürfeln im Butterschmalz anrösten, Karotten und Lorbeerblatt dazugeben, kurz mitrösten, dann im Rohr 10 min. garen. Den Topf herausnehmen, auf dem Herd weiterarbeiten: salzen und mit grobem schwarzem Pfeffer würzen, mit dem braunen Zucker karamellisieren. Im Originalrezept kommt noch ein kleiner Schuss Apfelsaft dazu, aber ich hatte leider keinen und habe den ersatzlos gestrichen. Falls jemand das Rezept online nachlesen will: click
Für die Soße das Gemüse durchsieben, den Saft einkochen lassen, mit einem Stück eiskalter Butter aufmontieren.
Ich habe Gemüsefond zum Aufgießen genommen. Natürlich passt Lammfond viel besser und ich war mir so sicher, dass da im Tiefkühler noch ein Paket mit Lammfond auf mich wartet, aber das hat sich dann als Irrtum herausgestellt. Das heißt aber auch, dass es in nächster Zeit ein Rezept von meinem Lammfond geben wird.
Eine Lammstelze wiegt um die 400 g. Das klingt auf den ersten Blick viel für eine Person, aber es ist auch ein ordentliches Stück Knochen drinnen, also packt man das schon - manchmal muss man sich halt ein bissl anstrengen im Leben!
Zutaten für 2 Personen:
1 Suppengrün (oder 1 Karotte, 1 Stück Sellerieknolle, 1 Stück Petersilwurzel) in Stückchen geschnitten
2 Lammstelzen
1 Knolle Knoblauch, halbiert
1 Zwiebel, in grobe Stücke geschnitten
1/2 Flasche Rotwein
1/2 l Gemüsefond, besser Lammfond
1 Stängel Rosmarin
3 Stängel Thymian
1 gehäufter TL Paradeismark
Salz, Pfeffer
1 Stück eiskalte Butter
Für die Beilagen:
1/2 Bund Karotten
1 TL Speckwürfelchen
1 TL Butterschmalz
grob gemahlener Pfeffer
1 Lorbeerblatt
1 kleine Süßkartoffel
2 mehlige Erdäpfeln
1/8 l Milch
1 Esslöffel Butter
5 Stiele Petersilie, die Stängel für die Soße, die Blättchen gehackt
1 TL brauner Zucker
Salz
Muskatnuss
Zubereitung:
Backrohr auf 160 Grad vorheizen.
Die Lammstelzen putzen, also die Haut und gröbere Fettstücke entfernen, dabei aber nicht alles Fett wegschneiden, denn das macht das Fleisch saftig. Salzen und pfeffern. Mit den Kräutern und dem Gemüse inklusive der Petersilienstängel in eine ofenfeste Form legen, mit einem Drittel vom Wein und von der Suppe aufgießen und braten. Immer wieder mit dem Saft begießen, dabei Wein und Fond nachfüllen. Insgesamt habe ich die Stelzen 2 Stunden gebraten. Nach dieser Zeit die Stelzen aus der Form heben, in Folie wickeln und im warmen Ofen ruhen lassen (bei mir ca. 1/2 Stunde, bis die Beilagen fertig waren).
Für das Püree die Erdäpfeln schälen, in grobe Stücke schneiden, in Salzwasser aufkochen, dann die Süßkartoffel schälen, ebenfalls in Stücke schneiden und zu den Erdäpfeln geben. Je nach Größe der Stücke 12 - 15 min. kochen, abgießen, ausdampfen lassen. Milch und Butter erhitzen. Kartoffeln stampfen, mit geriebener Muskatnuss würzen. Die Milch-Butter-Mischung dazugeben und mit einem Schneebesen flaumig schlagen. Mit Hilfe eines Dessertrings anrichten, dabei gehackte Petersilie oben auf das Püree streuen.
Für die Pfeffer-Karotten werden die Karotten geschält und in Stücke geschnitten. Die Speckwürfeln im Butterschmalz anrösten, Karotten und Lorbeerblatt dazugeben, kurz mitrösten, dann im Rohr 10 min. garen. Den Topf herausnehmen, auf dem Herd weiterarbeiten: salzen und mit grobem schwarzem Pfeffer würzen, mit dem braunen Zucker karamellisieren. Im Originalrezept kommt noch ein kleiner Schuss Apfelsaft dazu, aber ich hatte leider keinen und habe den ersatzlos gestrichen. Falls jemand das Rezept online nachlesen will: click
Für die Soße das Gemüse durchsieben, den Saft einkochen lassen, mit einem Stück eiskalter Butter aufmontieren.
Ich habe Gemüsefond zum Aufgießen genommen. Natürlich passt Lammfond viel besser und ich war mir so sicher, dass da im Tiefkühler noch ein Paket mit Lammfond auf mich wartet, aber das hat sich dann als Irrtum herausgestellt. Das heißt aber auch, dass es in nächster Zeit ein Rezept von meinem Lammfond geben wird.
Labels:
Karotten
,
Lamm
,
Süßkartoffeln
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Kleiner Maronikuchen
Da sind sie wieder an jedem Eck, meine Maronibrater. Und ich kann ja nur selten an den Standeln vorbeigehen, ohne ein Sackerl Maroni mitzunehmen. Letztens hatte ich die Idee, ein großes Stanitzel mit nach Hause zu nehmen. Dumme Idee! Maroni muss man heiß und aus der Hand essen, sonst schmecken die nicht. Also begab ich mich auf die Suche nach einem Maronikuchen. Und landete beim üblichen Verdächtigen, einem der ganz großen Blogger - einen Marronikuchen hatte er gebacken, der Herr L. Wie nicht anders zu erwarten, war das Ergebnis mehr als erfreulich!
Im Rezept ist Maronipüree angeführt. Ich hatte keine Ahnung, wie ich aus meinen Maroni Püree machen sollte, also habe ich sie einfach im Zerkleinerer gemahlen. Das geht, schmeckt auch wirklich gut, allerdings am zweiten Tag war der Kuchen relativ trocken. Ich gehe einmal davon aus, dass das an meinen gemahlenen Maroni gelegen hat. Sollte jemand also auch auf die Idee kommen, statt Maronipüree nur gemahlene Maroni zu nehmen, würde ich empfehlen, den Kuchen in der Mitte durchzuschneiden und mit Marillenmarmelade zu füllen, dann schmeckt der am nächsten Tag sicher auch noch gut.
Zutaten:
50 g Butter
60 g Zucker
50 g Maronipüree (Turbohausfrau: gemahlene Maroni)
0.25 dl Milch (Turbohausfrau: macht sich's einfach und nimmt ein Stamperl Milch)
1 Ei
50 g Mehl (Turbohausfrau: glattes Dinkelmehl)
25 g Mandeln, geschält, gemahlen
1/4 Beutel Backpulver (Turbohausfrau: 1 TL Weinsteinbackpulver)
1 Prise Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
50 g tiefgekühlte, gekochte Maroni, vor Gebrauch aufgetaut (Turbohausfrau: gebratene Maroni vom Maronistandl)
Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Springform von 18 cm Durchmesser mit Backpapier auskleiden (die Ränder vorher mit geschmolzener Butter ausstreichen, dann hält das Backpapier auch gut; beim Boden reicht einklemmen).
Butter und Zucker schaumig rühren. Gemahlene Maroni und Milch unterheben. Ei einrühren. Mehl mit Backpulver versieben, Mandeln, Lebkuchengewürz und Salz vermengen, alles zur Masse rühren.
Die restlichen Maroni in Scheibchen schneiden und unter die Masse heben.
Teig in die Form füllen und ca. eine halbe Stunde backen (Stäbchenprobe). Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Mit Staubzucker bestäuben.
Damit eröffne ich auch gleich meine neue Rubrik "kleine Kuchen". Das sind mir eigentlich die liebsten. Warum sich in den letzten Monaten, seit sich blogge, noch keiner dieser süßen Kleinen in meinem Blog gefunden hat, weiß ich nicht - offenbar haben wir zu oft Besuch. Für einen Zwei-Personen-Haushalt sind diese kleinen Kuchen auf jeden Fall ideal.
Im Rezept ist Maronipüree angeführt. Ich hatte keine Ahnung, wie ich aus meinen Maroni Püree machen sollte, also habe ich sie einfach im Zerkleinerer gemahlen. Das geht, schmeckt auch wirklich gut, allerdings am zweiten Tag war der Kuchen relativ trocken. Ich gehe einmal davon aus, dass das an meinen gemahlenen Maroni gelegen hat. Sollte jemand also auch auf die Idee kommen, statt Maronipüree nur gemahlene Maroni zu nehmen, würde ich empfehlen, den Kuchen in der Mitte durchzuschneiden und mit Marillenmarmelade zu füllen, dann schmeckt der am nächsten Tag sicher auch noch gut.
Zutaten:
50 g Butter
60 g Zucker
50 g Maronipüree (Turbohausfrau: gemahlene Maroni)
0.25 dl Milch (Turbohausfrau: macht sich's einfach und nimmt ein Stamperl Milch)
1 Ei
50 g Mehl (Turbohausfrau: glattes Dinkelmehl)
25 g Mandeln, geschält, gemahlen
1/4 Beutel Backpulver (Turbohausfrau: 1 TL Weinsteinbackpulver)
1 Prise Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
50 g tiefgekühlte, gekochte Maroni, vor Gebrauch aufgetaut (Turbohausfrau: gebratene Maroni vom Maronistandl)
Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Springform von 18 cm Durchmesser mit Backpapier auskleiden (die Ränder vorher mit geschmolzener Butter ausstreichen, dann hält das Backpapier auch gut; beim Boden reicht einklemmen).
Butter und Zucker schaumig rühren. Gemahlene Maroni und Milch unterheben. Ei einrühren. Mehl mit Backpulver versieben, Mandeln, Lebkuchengewürz und Salz vermengen, alles zur Masse rühren.
Die restlichen Maroni in Scheibchen schneiden und unter die Masse heben.
Teig in die Form füllen und ca. eine halbe Stunde backen (Stäbchenprobe). Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Mit Staubzucker bestäuben.
Damit eröffne ich auch gleich meine neue Rubrik "kleine Kuchen". Das sind mir eigentlich die liebsten. Warum sich in den letzten Monaten, seit sich blogge, noch keiner dieser süßen Kleinen in meinem Blog gefunden hat, weiß ich nicht - offenbar haben wir zu oft Besuch. Für einen Zwei-Personen-Haushalt sind diese kleinen Kuchen auf jeden Fall ideal.
Labels:
kleiner Kuchen
,
Maroni
Abonnieren
Posts
(
Atom
)











